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Look Mum No Computer aka Sam Battle

Look Mum No Computer aka Sam Battle  ·  Quelle: Look Mum No Computer / Facebook

Wir stellen vor: Look Mum No Computer – kurz LMNC – hat zum Erscheinen dieses Artikels 232 Videos auf YouTube und über 310.000 Video-Abonnenten. Sam Battle, so heißt der Mensch dahinter, darf ohne Zweifel als Influencer bezeichnet werden. Einige der kurzweiligen Clips wurden bereits millionenfach angesehen und diverse Blogs verbreiten diese bereitwillig. Auch bei uns gab es schon den einen oder anderen Artikel – nicht ohne Grund. Das Multitalent zeigt nämlich regelmäßig wahnwitzige DIY-Kreationen. Die zugehörigen „Making-of-Videos“ sind jedes mal unterhaltsam und gleichermaßen informativ. Bei TV-Shows und TED-Talks ist Battle ein gern gesehener Gast und seine Musiker-Karriere nimmt auch immer mehr Fahrt auf.

Wir stellen vor: Look Mum No Computer

Nach eigener Aussage hat alles im Kindesalter angefangen. Die Technik-Affinität teilt sich der Londoner mit seinem Vater. Dem hat er als Bub immer wieder über die Schulter geschaut und sich so einige Tricks abgeguckt. Laut einem Initerview war der erste große Meilenstein die Reparatur des Bügeleisens seiner Mutter. Nach dem Aufschrauben und Entfernen des Staubs funktionierte es plötzlich wieder.

Musikalisch stand ursprünglich die Gitarre im Fokus. Irgendwann waren Synthesizer letztendlich interessanter als sechs Saiten. Die ersten Erfahrungen damit sammelte Battle zunächst über Software, wegen der Haptik kam allerdings schnell der Wunsch nach Hardware auf. Und die wurde notgedrungen aus alten und defekten Gerätschaften zusammengeflickt. Übrigens hat Sam Battle nie eine technische Ausbildung genossen. Vielmehr ist „Learning by doing“ sein Motto.

 

Daniel Düsentrieb der DIY-Musikinstrumente

Heute baut Look Mum No Computer Synthesizer aus Furbys, modifiziert alte Computer und Spielkonsolen, erstellt eigene Eurorack-Module oder macht fleißig Circuit Bends von elektronischen Bibeln und anderen Gadgets. Synthesizer dürfen auch gerne mal als Flammenwerfer fungieren.

Den Namen „Look Mum No Computer“ wollte der Künstler ursprünglich für ein eigenes Fanzine benutzen, aber es sollte anders kommen. Nachedem Sam Battle seine DIY-Instrumente zunächst auf Facebook vorstellte, folgte kurze Zeit später der eigene YouTube-Kanal. Der Rest ist sozusagen Geschichte.

Auf seiner Website versammelt LMNC seine wichtigsten Projekte inklusive kurzer Anleitungen und eventuell notwendiger Software. Auf Patreon können Fans Look Mum No Computer finanziell unterstützen, über Musikinstrumente (egal ob funktionsfähig oder defekt), Vintage-Computer und elektronisches Spielzeug freut sich der Mann aber mindestens genauso. Falls ihr etwas anbieten wollt, könnt ihr über ein Formular auf der Website Kontakt aufnehmen, mittlerweile sollen die Nachrichten auch nicht mehr ungeöffnet im Spam-Ordner verschwinden.

Wie ihr seht, ist Look Mum No Computer bereits mit einigen Projekten bei uns vertreten:

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MadvioDirk B.marcusChrisLarifari Recent comment authors
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Larifari
Gast

Naja..das mit der Karriere ist so ne Sache. LMNC soll wohl eher ein Indie Projekt bleiben.
„Erfolgreicher oder Bekannter“ war er mal, was ihm nach eigener Aussage wohl nicht so geschmeckt hat.

Interessanter Side Fact : Einige Songs des Vorgänger Projekts/Band wurden von der FIFA lizensiert, laufen seit Jahren in englischen Stadien und gehörten sogar zur EM 2016.

Auch bei ner Runde auf der Playstation bekam man während der Ladezeiten ab und an Sam zu hören.

Chris
Gast

Wir stellen vor: Look Mum No Computer – kurz LMCN
Erster Satz, erster Fehler. Im Namen.

marcus
Webmaster

Danke für die Info. Ist korrigiert :)

Madvio
Gast

Als Fan von electronischen Klangwelten tauchte halt irgendwann der Mann in meiner YouTube Liste als Vorschlag auf. So neben Classic Synthesizer, Roland trommelmachinien, EDM Bands und Goa Sets. Aus Neugier sah ich ein Video an. Ich weiß heute nicht mehr welches DIY vid es gewesen ist aber der Bengel hatte mich sofort eingefangen. Unglaublich geil was er da zustande bringt. Er ist eine wundervolle Bereicherung für YouTube