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von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
AudioThing Gong Amp

AudioThing Gong Amp  ·  Quelle: AudioThing

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AudioThing und Hainbach kommen gemeinsam auf gute Ideen, so sind zum Beispiel schon die Plug-ins Motor und Wires entstanden. Gong Amp ist nun das neue gemeinsame Werk und wie ihr es bei dem Namen Hainbach vielleicht schon erwartet, steckt wieder eine ungewöhnliche Idee dahinter. Die geht auf das Jahr 1932 zurück.

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AudioThing Gong Amp

1932 wollte Maurice Martenot seinen Proto-Synthesizer Ondes nicht nur mit üblichen Lautsprechern zum Erklingen bringen. Aus diesem Grund baute er ein paar Konstruktionen, die er Diffuseurs nannte, Métallique ist einer davon. Dieser hat einen Gong hinter der Schaltung des Verstärkers. Die französische Firma eowave hat sich wiederum von diesem Konzept inspirieren lassen und den mittlerweile nicht mehr erhältlichen Metallik Resonator Speaker gebaut. Den hat sich Hainbach in das Studio geholt, damit Musik gemacht, auf die dann die Leute von AudioThing aufmerksam wurden. Et voilà, schon sind wir beim Gong Amp.

Das Plug-in emuliert diese Konstruktion und erreicht dies mit einer Mischung aus Convolution-Processing, Physical-Modeling und Feedback-Systemen. Da beim Original mit Mikrofonierungen gearbeitet werden muss, nehmt ihr diese bei dem Plug-in in der Mixer-Sektion vor. Neben Mono und Stereo steht hier zusätzlich der von Hainbach ausgetüftelte Resonator-Effekt zur Auswahl. Trip Mode erstellt automatische Crossfades zwischen den drei verfügbaren Mikrofonpositionen, mit Spread und Speed justiert ihr diese.

Die Vorlage im Studio von Hainbach: Der eowave Metallik Resonator

Die Vorlage im Studio von Hainbach: Der eowave Metallik Resonator

Bei physikalischen Objekten bietet sich ja immer an, diese zu präparieren. Das könnt ihr auch hier machen und (virtuell) Saiten vor den Gong spannen, ein Kissen davorlegen, Ketten aufhängen oder auch verschiedene Sachen miteinander kombinieren.

In der Performance-Sektion wechselt ihr zwischen zwei Gain-Einstellungen, stellt mit einem Regler die Modulation ein, außerdem aktiviert ihr Änderungen der Tonhöhe auf zwei Stufen oder lasst den Gong bei zu viel Signal „aufheulen“.

Ein Preset-System gehört ebenfalls zu dem Plug-in und das bietet auch einen Randomizer, yeah! Wer Lust auf Experimente hat, sollte sich Gong Amp auf jeden Fall mal anschauen.

Spezifikation und Preis

AudioThing Gong Amp läuft als AU, VST, VST2, VST3 und AAX auf macOS (10.9 oder höher) und Windows (7 oder höher) in 64 Bit. Eine Demoversion sowie ein PDF-Benutzerhandbuch gibt es ebenso auf der Website des Entwicklers als Download.

Bis zum 10. Januar 2022 bezahlt ihr 39 Euro, dann wird der Preis auf 59 Euro angehoben. Auch bei Plugin Boutique bekommt ihr Gong Amp, da bekommt ihr beim Kauf aktuell eins von vier verschiedenen Plug-ins kostenlos dazu. Weitere Infos bei Plugin Boutique.*

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Bildquellen:
  • Die Vorlage im Studio von Hainbach: Der eowave Metallik Resonator: AudioThing
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2 Antworten zu “AudioThing und Hainbach stellen das Gong Amp Plug-in vor”

    Heinz Herrlich sagt:
    0

    Endlich mal wieder was Interessantes und das Millionste Reverb/Delay/…

    Heinz Herrlich sagt:
    0

    Korrektur: Endlich mal wieder was Interessantes und nicht das Millionste Reverb/Delay/…

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