von claudius | Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten
Harrison Mixbus 6 Angecheckt Teaser

Funktioniert das Konzept "Analog + Digital"?  ·  Quelle: Gearnews, Claudius

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Seit geraumer Zeit schwirrt eine DAW durch den digitalen Raum, die einen etwas anderen Ansatz an Haptik und Sound hat, als es die anderen, großen DAWs dieser Welt haben. Fernab von Pro Tools, Cubase, Reaper, Studio One oder Live bahnt sich der Analogkonsolenhersteller Harrison mit der eigenen DAW Mixbus einen ganz eigenen Weg – mit ganz besonderem Mixer. Was kann die digitale DAW mit „analogem Sound“ und was nicht?

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Mixbus vs. Ardour

Was war das für eine Überraschung „damals“, als Harrison die eigene DAW Mixbus vorstellte. Eigentlich ist der Hersteller für analoge Mixer bekannt, die in den Studios der Welt stehen und in bestimmten Kreisen einen ausgezeichneten Ruf genießen. Nicht von ungefähr wurden mit den Konsolen Hits von Michael Jackson, Abba, Led Zeppelin, Genesis, Ramones, Queen, David Bowie, Rolling Stones, Iggy Pop, Iron Maiden, Elton John, Zappa, Nirvana und vielen, vielen Größen der Musikgeschichte mehr aufgenommen – so sagt man. Das sind auf jeden Fall richtig große Namen und irgendwie muss ja was dran sein, wenn so viele Studios auf diese Technik setzen.

Die DAW Mixbus basiert auf Ardour, einer Open Source DAW, die es für Windows, macOS und Linux gibt. Gleiches gilt auch für Mixbus. Der große Unterschied: Der Mixer. Jeder Kanal hat einen halbparametrischen 3-Band-EQ, eine Kompressionsstufe und Send-Knöpfe nebst Reglern, die per Klick an einen der Mixbusse sendet und optional den Master stumm schaltet. Dazu kommen im Mixer separiert 8 Mixbusse, die noch mal jeweils einen 3-Band-EQ, Sättigung und eine weitere Kompressionsstufe. Einfach so in den Mixer eingebaut und optisch in etwa wie bei einer analogen Konsole. Im Master gibt es zum zusätzlichen 3-Band-EQ, Kompressor und Sättigungsstufe noch mal einen Limiter. Ein Knopf hat eine Funktion.

Für den Klang sorgt ein eigener DSP-Algorithmus von Harrison, der den eigenen Klang originalgetreu einfangen soll. Für mich heißt das: Vorteile aus der analogen Welt (warmer Klang mit analoger Sättigung) und all den Vorteilen der digitalen Welt im DAW-Editor. Den übernimmt Mixbus direkt von Ardour.

Optisch ist es deswegen verglichen mit den Platzhirschen (und dem eigenen Mixer) irgendwas zwischen altbacken und hässlich, nach einiger Zeit und Mixen muss ich sagen: Es ist echt okay und sehr funktionell, drängt sich nicht auf und beschränkt sich aufs Wesentliche – eben keine vorgerenderten Buttons mit fancy 3D-Grafiken oder halbwegs schöne Slider. Da muss man einfach durch. Irgendwann ist es Normal. Hier sollte Harrison echt noch nachbessern.

Beim Mixer sieht das schon anders aus. Aber auch hier übernimmt Mixbus anteilig von Ardour, gerade der untere Teil (Kommentare, Routing, Automationsmodus) des Kanalstrips ist relativ unübersichtlich und bedient sich frickelig und umständlich. Ganz oben lassen sich die fürs Recording relevanten Funktionen (Input, Rec-Arm, …) wegklappen. Da sich nur die Kanalnamen im Mixer der Spurenfarbe anpassen, finde ich es auch da unübersichtlicher, als bei anderen Vertretern, bei denen sich alles seit vielen Jahren einfärbt.

Workflow

Ich bin ein Kind des digitalen Zeitalters und habe von klein auf die Vorzüge der digitalen Computerwelt kennengelernt (zumindest, nachdem das letzte Zucken von MC und VHS überwunden war und Walkman durch MD-Player und später einen Discman ersetzt wurden). Jetzt bin ich froh, dass sich „dieses digitale, kalte, musizieren“ durchgesetzt hat, die Vorzüge sind einfach grandios. Und den ewigen Kleinkrieg „analoger vs. digitaler Sound“ kann ich dank ausgezeichneter Emulationen auch nur müde belächeln.

Nach Jahren mit Samplitude, Pro Tools, Cubase und Reaper flatterte irgendwann über meine Ardour-Exkursionen auch Mixbus 1 ins Haus. Ab Version 2 gehörte ich dann zu den Käufern, habe es aber nie so richtig genutzt. MB3 und MB4 habe ich dann nicht mehr gekauft, ab MB5 war ich wieder im Boot und kann nach dem Update auf Mixbus 6 nur sagen: Diese DAW ist richtig gut und macht Spaß.

Vor allem der vergleichsweise beschränkte Workflow, der so richtig beschränkt nicht ist. Man kann trotzdem problemlos ohne die vorgefertigten Mixbusse Audio, MIDI, AUX und Instrumentenspuren anlegen, bis der CPU abraucht, aber lässt man sich einmal auf diese 8 Busse ein, dann gibt es kein Zurück und es wird unweigerlich angenehm. Mir gefällt das sehr gut: Ein Kanal, ein vorgefertigter Channel-Strip, der aber beliebig über Plug-ins erweitert werden kann. Und im (immer noch unansehnlichen) Editor fühlt man sich an die Tage von Pro Tools 7 zurückgesetzt. Auch haptisch erinnert es mich an diese Zeit. Es gibt verschiedene Werkzeuge für die verschiedenen Aufgaben, dazu aber auch die Errungenschaften der Neuzeit, zum Beispiel Clip Gain.

Mixbus 6 Projektansicht Editor

Audioediting ist natürlich kein Problem

Die Arbeitsweise ist nach zwei, drei Mixen einfach nur extrem intuitiv und durch die vorgegebenen (und ausreichend dimensionierten) Wege, die nach Belieben erweitert oder frei in der integrierten Matrix geroutet werden können, schnell erlernt und lieb gewonnen. Unter Linux ist das alles noch mal flexibler durch JACK – doch das ist eine andere Geschichte.

Beim Umstieg auf eine andere DAW sollte man sich immer Zeit zum Erlernen der Eigenheiten geben. Mixbus bringt teils gut belegte Keybinds mit, du kannst aber jeder Funktion einen beliebigen Keybind zuweisen. Daher fällt mir der Umstieg nicht sehr schwer und als Reaper-User fühle ich mich von der Flexibilität etwas aufgefangen.

Das kann Mixbus besser als andere DAWs

Es gibt auch ein paar Geschichten, die kann Mixbus besser als andere DAWs. Grandios finde ich beispielsweise den Polarity Check. Hier werden alle markierten Spuren im Mix miteinander in unterschiedlichen Phasenlagen gegeneinander in der Lautstärke verglichen und am Ende kann ich auswählen, welche Variante ich übernehmen möchte. Das ersetzt das Reinhören nicht, erleichtert aber die Arbeit extrem.

Mixbus 6 Optimize Polarity

Phasenlage automatisch anpassen

Ich kann auch Spuren einer Spectral Analyse unterziehen und direkt schauen, wie es grundlegend mit der Frequenzverteilung aussieht und verschiedene Spuren miteinander vergleichen. Das Gleiche gibt es für die Lautstärke, schön mit farbigem Histogramm – für jede Spur einzeln. Auch beim Export wird die Datei noch mal untersucht und man sieht schnell, wenn es rein technisch noch irgendwo hakt.

Davon können sich andere DAWs auf jeden Fall mal eine Scheibe abschneiden.
(Nachtrag: Digital Performer hat es, andere nicht. Danke an den Kommentator.)

Auch der Mixeraufsatz wäre in anderen DAWs grandios, so schnell komme ich sonst nicht ans Ziel. Vor allem ist die Übersicht im Kanalstrip wirklich grandios und die schnelle Verfügbarkeit von EQ, Kompressor, Sättigung und Limiter (nebst integriertem VU-Meter, der für mich eher Eyecandy ist) ebenso etwas, das ich für jede andere DAW haben wollte. In Reaper kann ich mir so etwas grundlegend bauen, so ästhetisch wie in Mixbus-Mixer wird es aber nie.

Mixbus 6 Spectral Analysis Spektumanalyse

Spektrumanalyse

Toll finde ich auch, dass Mixbus nicht nur für Windows und macOS verfügbar ist, sondern auch für Linux. Das ist sicher dem Unterbau Ardour geschuldet, das das Licht der Welt als Linux-DAW erblickt hatte und irgendwann zur Crossplattform DAW wurde. Daraus resultierend sind auch alle Weiterentwicklungen von Harrison Open Source und damit gemeinfrei verwendbar und die beiden Entwicklerstudios/Teams unterstützen sich mit Features, Funktionen und vermutlich auch finanziell. Ich denke, dass das ein guter Schritt in eine bessere, digitale Zukunft.

Übrigens kostet das Update auf die nächste Major-Version ca. 20 Euro. Finde ich sehr User-freundlich – auf der anderen Seite passiert nicht übermäßig viel zwischen den Nachfolger-Versionsnummern. Andere Anbieter lassen sich auch .5er Nummern mit weniger Features teuer bezahlen.

Das sollte Mixbus verbessern

Natürlich ist nicht alles super in Mixbus – so, wie es in keiner DAW nur Gutes zu berichten gibt. Man findet eben drumherum seine Workarounds, bis die Entwickler an die Funktionen oder Bugs dann mal Hand anlegen. Auch wenn man die Entwickler direkt und wirklich schnell im hauseigenen Forum antrifft, fallen mir ein paar Sachen ein, die ich immer wieder bemängeln muss.

Der Mixer braucht Platz. Ohne HD-Bildschirm macht das keinen Spaß. In der 32C-Version mit anderem, größerem und noch authentischerem Mixer gleich noch mal weniger. Außerdem ist der Mixer ab einer gewissen Projektgröße auf all meinen Testsystemen ruckelig. Auf meinem Laptop (Thinkpad x390 mit 8GB RAM und integrierter GPU) schneller als mit meinem Desktop, der mit i5 4690, 16GB RAM und dedizierter Grafikkarte daher kommt.

Mixbus 6 Export Audio Track Analyse LUFS Spektrum

Audioanalyse beim Export

Auf meinem „Studio-PC“ kann ich dank Hackintosh auch gleich die Performance auf der gleichen Hardware mit den verschiedenen Betriebssystemen testen. Ich muss als Fan von macOS sagen: Hier ist es wirklich schlecht(er). Windows ist okay, am Besten flutscht es aber mit Linux. Das heißt nicht, dass es jemals wirklich unbrauchbar wird, es ist aber in etwa so wie bei Pro Tools für Windows – okay, aber nicht geil. Bei fühlte es sich hakeliger und behäbiger an. Zum Ziel komme ich aber dennoch. Wirkliche Unterschiede bei der DSP-Auslastung von internen „Zwangseffekten“, die jeder EQ und Kompressor pro Kanal nun mal sind, gibt es nicht.

Bei externen Plug-ins ist der Vergleich nicht ganz fair, da zwischen VST, AU und LV2 bzw. LinuxVST Unterschiede in der „Bauart“ existieren und darunter auch die Performance leiden kann. Grundlegend sind alle Varianten bei etwa 100 Spuren mit zusätzlichen 100 Effekten und ca. 10 Klangerzeugern (keine Diva dabei) ähnlich gut.

Leider gibt es auch keine Clip FX, die ich bei Reaper sehr schätze und die seit vielen Jahren auch in anderen DAWs möglich sind. Auch hatte ich beim Import von WAVs immer wieder Abstürze. Durch sinnvolle Autospeicherfunktion nach jedem Track ist das weniger ein Problem, aber dennoch frustrierend. Beim Mischen oder Overdubben hatte ich nie Probleme.

Harrison Mixbus 6 Plug-ins GUI Demo

Harrisons Plug-ins als Demo bei MB6 integriert – wenig chic, aber gut

Deine Erfahrung mit Mixbus

Hast du eigentlich schon einmal Mixbus ausprobiert?

Ertappst du dich, wie ich, seit der Installation immer wieder dabei, dass du deine Mixarbeit nur noch in Mixbus erledigst? Wenn ich „analoge“ Musik mische, starte ich Reaper teils schon gar nicht mehr, was ja seit V2 eigentlich neben Pro Tools meine Haupt-DAW war und mit mir gewachsen ist, während ich mich von anderen DAWs weitgehend befreit habe.

Jetzt wird meine Entscheidung von „damals“ in Frage gestellt und ich bin gespannt, ob Mixbus mich irgendwann mit seiner leichten Einschränkung nervt oder doch eher beflügelt und meinen Workflow beschleunigt.

Für synthetische Sachen würde ich vermutlich Ableton Live vorziehen, oder unter Linux eben Bitwig Studio, das ja sehr ähnlich ist. Auch für Sounddesign würde ich Mixbus eher als letzten Feinschliff sehen, auch wenn es theoretisch möglich wäre. Eine Filmmischung (Postpro) habe ich noch nicht ausprobiert, müsste theoretisch auch möglich sein, allerdings wären mir dann die 8 Mixbusse zu wenig und ich würde eher auf mein bewährtes Reaper-Besteck zurückgreifen.

Bei klassischer Rockmusik werden ich wohl direkt auf Mixbus loslegen, denn es war für mich nie einfacher und schneller, an einen gut klingenden, runden Mix zu kommen, vor allem, weil es bei guten Aufnahmen kaum andere Plug-ins braucht. 

Was fehlt dir bei Mixbus?

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Weitere interessante Produkte unserer „Angecheckt“-Reihe findet ihr hier. Ihr habt Vorschläge? Dann her damit!

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7 Antworten zu “Angecheckt: Mixbus 6 – so gut ist die „analoge“ DAW”

  1. Marc sagt:

    Interessante Infos, die Ihr zu “Mixbus“ liefert. Ich habe mir die DAW mal näher angeschaut und angehört. Offen gestanden, ich kann hier klanglich nichts finden, was mittlerweile nicht auch in anderen DAWs ginge, „Analog Saturation“ und „Harrison EQs“ z.B.
    Meine subjektive Meinung: tolle DAW mit etwas „Feenstaub“ on top. Was nicht funktioniert hat, war das Synchronisieren von „Mixbus“ zu externem Takt, weder auf MTC noch auf MIDI Clock. Vielleicht ist „Mixbus“ in dem Punkt auch sehr empfindlich.

    Mal eine Ergänzung bzw. Korrektur zum Statement „…Davon können sich andere DAWs auf jeden Fall mal eine Scheibe abschneiden…“:

    Dies ist so nicht ganz richtig, denn das Anzeigen eines Histogramms pro Audiospur ist kein Alleinstellungsmerkmal von „Mixbus“, obgleich es in manchen Fällen ein hilfreiches Feature ist. In MOTU‘s Digital Performer geht dies ebenso. Tipp: Beschäftigt Euch ruhig mal mit Digital Performer (DP) denn auch jene DAW hat einiges „unter der Haube“. Kaum ein deutsches Fachmagazin hat DP auf dem Schirm, was etwas schade ist. Vielleicht wagt Ihr ja mal den Schritt zu einem Checkup? ;) Beim hiesigen Vertrieb, KLEMM Music Technology, gibt’s Spezialisten, insbesondere Michael Voss, der Euch da auch gern weiterhilft. ;)

    • claudius sagt:

      Hey Marc,
      danke für deinen Kommentar. :)

      „Analog Saturation“ und „Harrison EQ“ sind natürlich keine Eigenheiten von Mixbus, die Besonderheit ist, dass es direkt in jedem Mixer-Strip mit integriert ist. Das ist nicht mehr oder weniger Feenstaub als in anderen DAWs, eben nur, dass es direkt verfügbar ist und man keine extra Plug-ins reinlädt oder installieren muss.

      Soweit ich weiß, können Ardour und Mixbus als MTC, LTC und MIDI Clock Master und Slave fungieren. (Und JACK Transport). -> https://manual.ardour.org/synchronization/timecode-generators-and-slaves/
      Würde mich wundern, wenn es in Mixbus anders funktioniert. MIDI ist aber keine Stärke von beiden.

      DP habe ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Ich habe ca. 2013 mich mal damit probiert und habe es mangels guter Performance schnell wieder entfernt – ich hatte schlicht keinen Bedarf an noch einer DAW, wollte nur mal über den Tellerrand schauen, warum DP in USA so verbreitet ist und hier nicht. Dass aber eine andere DAW das Histogramm mitbringt, fasiert die Aussage ja nicht. :)

      • Marc sagt:

        Hi Claudius,

        Du hast schon recht, wenn Du sagst, dass „Analog Saturation“ und „Harrison EQ“ bereits in „Mixbus“ eingebaut sind, ohne Plugins installieren zu müssen, die ähnliche Features bieten.

        Prinzipiell funktionieren MTC und MIDI Clock im „Mixbus“, nur eben nicht stabil, d.h. „Mixbus“ springt nach einer Weile, d.h. nach ca. zwei Minuten aus dem Sync und läuft frei. Das Setup, welches ich dafür nutze, ist für „Mixbus“ und meine beiden täglich genutzten DAWs, DP und Reason, identisch. Dort läuft der Sync jeweils problemlos. Aber vielleicht klappt der MIDI Resolve im „Mixbus“ einfach nicht. (???) Ich kenne den tatsächlichen Grund dafür auch nicht, mir ist es einfach nur aufgefallen.

        DP… ja, vor allem die Grafik war in einigen früheren Versionen von DP extrem zäh und träge. Und auch hinsichtlich des Einsatzes von 3rd party plugins war DP nicht „auf Augenhöhe“ mit anderen DAWs, wie beispielsweise Logic Pro – das muss man schon sagen. Das hat sich in DP aber inzwischen extrem zum Positiven geändert Jedoch waren und sind Dinge wie z.B. Snap Shot Automation und Dynamische Automation hinsichtlich Features und Zuverlässigkeit (!!!) in DP weit besser, als das, was Logic (bis heute) zu bieten hat. Und von der Chunk-Archtektur in DP mal ganz zu schweigen… Meine Güte, was rede ich hier nur? Darum ging’s ja in Deinem Artikel gar nicht. :D

        • claudius sagt:

          Mit TC Sync habe ich leider keine Erfahrungen in Mixbus oder Ardour sammeln können, daher kann ich mich nur auf die Aussagen in den Manuals verlassen. Soweit ich weiß, wurde mit Ardour6 und damit auch mit Mixbus6 heftig am Unterbau gewerkelt und auch an der Sync. Wie weit das die Clock von extern betrifft, kann ich aber nicht sagen.

  2. „Jetzt bin ich froh, dass sich „dieses digitale, kalte, musizieren“ durchgesetzt hat, die Vorzüge sind einfach grandios. Und den ewigen Kleinkrieg „analoger vs. digitaler Sound“ kann ich dank ausgezeichneter Emulationen auch nur müde belächeln.“

    Ich habe seit Jahren immer wieder mit der 32C-Version experimentiert und die jetzige entgültig ausgelassen. Ich sehe absolut überhaupt keinen Vorteil zu den Alternativen Live/Studio One/Reason in Kombo.

    • claudius sagt:

      Ich hatte mich in der Aussage nicht auf MB bezogen, sondern allgemein auf Digital/Analog. Wir sind also der gleichen Meinung. :)

  3. Joe sagt:

    Letzlich ist es glaube ich eine Frage, was du von einer DAW erwartest und ob der Workflow zu dir passt. Ich bin vor ca. 2 Jahren beim Homerecording gelandet, hatte ein bisschen Live-Sound Erfahrung, und nach dem Ausprobieren ziemlich aller namhaften DAW’s ziemlich schnell bei Mixbus hängengeblieben. Wem das Konsolenartige nicht fremd ist findet sich in MB in Minuten zurecht und erzielt extrem schnell brauchbare Mixe. Ich arbeite allerdings auch nicht mit Midi, nehme alles ganz oldschool auf. Die „optimize polarity“ Funktion möchte ich bei keiner Mehrspur-Schlagzeugaufnahme mehr missen. Mittlerweile habe ich neben Mixbus „Standard“ auch 32c, und mit dem 4 Band EQ brauche ich ausser Hall/Delay eigentlich gar keine Fremd-Plugins mehr, zumindest für einen Basismix.

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