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Harrison Mixbus 6

Harrison Mixbus 6 MIxer  ·  Quelle: Harrison Consoles

Harrison Mixbus 6

Harrison Mixbus 6  ·  Quelle: Harrison Consoles

Harrison Consoles stellt Mixbus 6 vor. Der Hersteller verspricht eine DAW mit „True Analog Mixing“, die aber auch zum Aufnehmen, Arrangieren, Editieren und sogar zum Mastering taugt. Im Vergleich zum Vorgänger sind einige neue Funktionen dazugekommen, der Preis für das Upgrade ist wie gewohnt überschaubar.

Harrison Consoles Mixbus 6 DAW

Mixbus 6 bietet im Kern immer noch das, was diese DAW so besonders macht. Die Emulation eines analogen Sounds und das Gefühl, auf einem richtigen Mischpult zu mixen. Weiterhin folgt das Layout der Idee, jeder Funktion einen eigenen Regler zu spendieren. Präzise Algorithmen für EQ, Filter, Kompression, (Tape-) Sättigung und Summierung sind nach wie vor das wichtigste Merkmal.

Die jetzt in der 5. Generation angekommene Engine kümmert sich wie gehabt um Dithering oder sauberes Gain-Staging, bietet jetzt eine umfangreiche Latenzkompensation für die neuen Aux Busse und des Weiteren ein besseres Looping.

MIDI-Spuren profitieren bei Mixbus 6 von dem Cue-Monitoring. Eingang und Playback sind dabei gleichzeitig zu hören. Neben den neuen Aux-Bussen im „DAW-Style“ ermöglichen die Foldback Busse unbegrenzte und individualisierte Cue Mixes.

Harrison Mixbus 6

Harrison Mixbus 6

Für das Editing führt Harrison das Cut Tool ein. Mit einem Kurzbefehl auf der Tastatur zerlegt ihr Regionen in einzelne Teile. So etwas ist immer praktisch! Die Source List ist eine weitere neue Idee, die den Workflow beschleunigen soll. Aufnahmen organisiert ihr über eine ID und findet diese damit schneller. Die Region List wurde verbessert und zeigt jetzt nur die in einem Snapshot befindlichen Regionen an.

Das virtuelle Keyboard verwandelt die Tastatur in ein MIDI-Keyboard – inklusive Controller- und Transponierungs-Funktion. Damit könnt ihr unterwegs schnell mal eine Melodie oder ein paar Grooves einspielen. Sehr gut!

Außerdem neu: Der Im- und Export von MP3 funktioniert auf macOS, Windows und Linux gleichermaßen.

Das sind schon einige Gründe für ein Update auf die neueste Version. Der Preis dafür ist wie gehabt relativ günstig und lohnt sich.

Spezifikation und Preise

Harrison Mixbus 6 ist äußerst genügsam und läuft auf macOS ab 10.6.8 bis einschließlich Catalina. Auf Windows-Rechnern geht’s ab XP los. Linux will Kernel 2.6 oder höher sehen. Neukunden bezahlen 89 US-Dollar, das Upgrade von einer älteren Version kostet 19 US-Dollar. Eine Demoversion findet ihr auf der Website des Herstellers, eine Online-Anleitung gibt’s da ebenfalls.

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