Die besten Keyboard-Controller für unterwegs 2026
Der Sommer ist endlich da – und damit die Reisezeit! Wer unterwegs oder im Hotelzimmer Tracks produzieren möchte, benötigt einen kompakten USB-Keyboard-Controller. Denn wer möchte schon das große 88-Tasten-Masterkeyboard aus dem Studio mitschleppen? Grund genug für uns, die Liste der besten Keyboard-Controller für unterwegs zu aktualisieren, denn in letzter Zeit sind einige interessante Neuheiten hinzugekommen.
Alles über USB-Keyboard-Controller für unterwegs
Keyboard-Controller für unterwegs
Bei kompakten Controllerkeyboards stellt sich eine Frage, an der sich die Geister scheiden: Minitasten oder normal große Tasten? Mit den schmalen Minitasten lassen sich Controller wesentlich kompakter bauen als mit normal großen Tasten, was für das Reisegepäck natürlich von Vorteil ist. Allerdings kann das Spielgefühl ungewohnt sein, vor allem, wenn man ein normal großes Keyboard gewohnt ist. Ob man mit Minitasten klarkommt, ist eine sehr individuelle Frage. Am besten probierst du einfach aus, auf welcher Tastatur du dich wohlfühlst.
Je nach Modell bieten manche kompakte USB/MIDI-Keyboard-Controller zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel eine DAW-Steuerung, Drumpads oder einen Sequencer/Arpeggiator. Manche Mini-Keyboards verfügen über eine Anschlussbuchse für ein Sustain-Pedal; bei anderen übernimmt diese Funktion ein Taster, was gewöhnungsbedürftig sein kann. Die Anforderungen variieren je nach Einsatzzweck sehr stark, weshalb die folgende Liste keine Rangliste sein kann. Vielmehr ist sie ein Kaufberater, der dir einen Überblick geben soll, welche mobilen Keyboard-Controller zurzeit erhältlich sind und welchen Funktionsumfang man von ihnen erwarten kann.
Übrigens: Die besten Keyboard-Controller zur DAW-Steuerung findest du hier.
AKAI MPK Mini IV: Klassiker reloaded
Das AKAI MPK Mini ist seit Langem einer der beliebtesten Keyboard-Controller für unterwegs. In der vierten Generation ist der reisefreundliche Controller nochmals modernisiert und verbessert worden.
Im Vergleich zum Vorgänger MPK Mini mk3 hat das MPK Mini IV mehr Taster und ein Farbdisplay spendiert bekommen. So kannst du direkt auf Funktionen wie den Arpeggiator und die MPC-artigen Features Note Repeat und Full Level zugreifen und die Transportfunktionen deiner DAW steuern. Ebenfalls neu: Als einziger Keyboard-Controller dieser Klasse verfügt das MPK über richtige Räder für Pitchbend und Modulation, während die meisten Konkurrenten auf Touch-Strips oder andere Lösungen setzen.

Neben acht anschlagdynamischen Pads gibt es acht zuweisbare Endlos-Drehregler zum Steuern deiner Software-Instrumente. Die Tastatur mit 25 Minitasten wurde laut AKAI überarbeitet und soll nicht weniger als das beste Spielgefühl in dieser Klasse bieten. Neben dem Arpeggiator, der über neue Freeze- und Mutate-Funktionen verfügt, stehen Scale- und Chord-Funktionen zur Verfügung – mittlerweile ein Standard bei Keyboard-Controllern. Das Keyboard wird über USB-C angeschlossen; zusätzlich gibt es einen 5-poligen MIDI-Ausgang und einen Anschluss für ein Sustain-Pedal.

Die DAWs Ableton Live, Logic Pro, FL Studio, Bitwig und Cubase werden vom AKAI MPK Mini IV direkt unterstützt. Das mitgelieferte Softwarepaket umfasst neben Ableton Live Lite die Studio Instrument Collection mit 1000 Sounds aus Software-Instrumenten von AIR, AKAI Professional und Moog.
Das AKAI MPK Mini IV ist in verschiedenen Farben bei Thomann* erhältlich.
Arturia MiniLab 3 und MiniLab 37: Mobile MIDI-Controller in zwei Größen und verschiedenen Farben
Auch in der dritten Generation bleibt das Arturia MiniLab einer der beliebtesten und besten Keyboard-Controller für unterwegs. Gegenüber dem MiniLab MkII wurde das Design überarbeitet: Die Ecken sind jetzt runder (also rutscht das MiniLab 3 noch leichter in den Rucksack) und die Seiten sind mit einem Holz-Look verziert. Wie bei Arturia üblich, gibt es den Controller gelegentlich in limitierten Sondereditionen; aktuell sind noch Exemplare in der Farbe “Champagne” verfügbar. Wenn du mit deinem MIDI-Keyboard ein modisches Statement setzen möchtest, bist du beim MiniLab 3 also genau richtig.
Viel wichtiger ist aber natürlich, was in Sachen Funktionen passiert ist. Mit acht Drehreglern und vier Fadern eignet sich das MiniLab 3 bestens zum Steuern deiner Software-Instrumente und DAW. Des Weiteren gibt es acht farbig beleuchtete, anschlagdynamische Pads mit Aftertouch, die sich zum Triggern von Samples und Drums und zum Starten von Clips anbieten. Auch ein Arpeggiator ist vorhanden.

Die Tastatur des Arturia MiniLab 3 besteht aus 25 anschlagdynamischen Minitasten. Für Pitchbend und Modulation bietet der Controller zwei Touch-Strips. Der Pedaleingang auf der Rückseite ist vielseitig einsetzbar: Hier kannst du nicht nur ein Sustain-Pedal anschließen, sondern alternativ auch ein Expression-Pedal. Neben einem USB-C-Anschluss steht ein DIN-MIDI-Ausgang zum Steuern von Hardware-Instrumenten zur Verfügung.
Zwei Oktaven sind dir zu wenig? Kein Problem: Seit Kurzem ist der kleine Keyboard-Controller von Arturia auch mit 37 Tasten erhältlich. Das MiniLab 37 entspricht technisch dem MiniLab 3 und bietet die gleichen Funktionen und Bedienelemente, verfügt aber über 37 anschlagdynamische Minitasten. Damit passt es zwar nicht mehr ganz so gut in den Rucksack, bietet aber mehr Platz zum Spielen.

Arturia ist dafür bekannt, seinen Controllern ein üppiges Software-Paket beizulegen, sodass du direkt loslegen kannst. Neben Ableton Live Lite befindet sich unter anderem die Software Analog Lab Intro im Lieferumfang, die mit Hunderten Sounds aus der Arturia V Collection und Pigments bestückt ist. Die Software ist perfekt auf die Bedienelemente des Keyboards abgestimmt; du musst keine Parameter selbst zuweisen. Vorkonfigurierte Mappings sorgen darüber hinaus für eine einfache Integration in die meisten DAWs. Außerdem ist die MiniLab-Serie mit dem NKS-Standard kompatibel, sodass du zahlreiche Plugins von Native Instruments und anderen Anbietern ohne manuelle Zuweisung der Bedienelemente sofort steuern kannst.
Das Arturia MiniLab 3 und das MiniLab 37 bekommst du bei Thomann*.
Novation Launchkey Mini MK4: Das Launchkey Mini wird erwachsen
Das Novation Launchkey machte sich zunächst als speziell für Ableton Live optimierter Controller einen Namen. Obwohl auch die vierte Generation natürlich hervorragend mit Live harmoniert, ist sie deutlich vielseitiger geworden. Genau wie das große Launchkey verfügt auch das neue Launchkey Mini MK4 jetzt über Integrationen in die DAWs Ableton Live, Logic Pro, Cubase, Bitwig Studio, Reason, FL Studio und Ardour. So entfällt das mühsame manuelle Zuweisen der Bedienelemente.

Das mit 25 oder 37 Tasten erhältliche Launchkey Mini MK4 verfügt über 16 Pads mit polyphonem Aftertouch und acht Endlos-Drehregler. Für Pitchbend und Modulation gibt es berührungsempfindliche Strips. Der integrierte Arpeggiator sowie die Scale- und Chord-Modi beflügeln die Kreativität. Neben dem USB-C-Anschluss bieten die Keyboards einen MIDI-Ausgang im Miniklinkenformat. Auch ein Sustain-Pedal lässt sich anschließen.
Seit Native Instruments den NKS-Standard für Controller von Drittanbietern geöffnet hat, ist auch das Novation Launchkey Mini MK4 mit dem Standard kompatibel und du kannst kompatible Plugins sofort steuern, ohne die Bedienelemente manuell zu konfigurieren.
Das Novation Launchkey Mini MK4 ist bei Thomann* erhältlich.
Novation FLkey Mini 2: Mobiler Keyboard-Controller für FL Studio
Du nutzt FL Studio? Dann erhältst du mit dem Novation FLkey 2 Mini einen Keyboard-Controller für unterwegs, der speziell auf diese DAW zugeschnitten ist. Hardwareseitig ist das FLkey 2 Mini 25 vom entsprechenden Launchkey Mini MK4 abgeleitet; du bekommst also auch hier 16 Pads mit polyphonem Aftertouch, acht Endlos-Drehregler und zwei Touch-Strips. Auch den Arpeggiator sowie die Scale- und Chord-Modi hat das FLkey Mini vom Launchkey Mini geerbt, ebenso wie das OLED-Display.

Viele Funktionen von FL Studio lassen sich ohne komplizierte Einrichtung direkt vom Controller steuern – und die Transportfunktionen sind dabei nur der Anfang. Das Keyboard verfügt über spezielle Skripte, die eine umfassende Steuerung des Channel-Racks und des Mixers ermöglichen. Sogar Plugin-Parameter lassen sich komfortabel steuern. Für Nutzer von FL Studio gibt es wohl keinen besseren Keyboard-Controller für unterwegs!
Das Novation FLkey 2 Mini 25 ist bei Thomann* erhältlich.
Arturia KeyStep mk2: Die Referenz für Keyboard-Controller mit Sequencer
Die KeyStep-Serie von Arturia kommt immer spätestens dann ins Spiel, wenn ein mobiler Keyboard-Controller mit einem integrierten Sequencer gebraucht wird. Der Fokus liegt hier also nicht so sehr auf der Steuerung von DAWs und Software-Instrumenten, sondern auf dem Spielen und Sequenzieren von Hardware (z.B. Modularsystemen) über MIDI und CV.
Mittlerweile ist die zweite Generation des KeyStep erhältlich, die an den erfolgreichen Vorgänger anknüpft. Nach wie vor verfügt der Controller über 32 Minitasten mit Velocity und – in dieser Klasse immer noch einzigartig – Aftertouch sowie zwei Touch-Strips für Pitchbend und Modulation. Neu sind das OLED-Display und der Push-Encoder. Neben einem USB-C-Anschluss verfügt der KeyStep mk2 über MIDI In/Out, analoge Sync-Buchsen, vier CV/Gate-Ausgänge und einen Anschluss für ein Sustain-Pedal.

Auch bei den Sequencer- und Arpeggiator-Funktionen hat die zweite Generation kräftig zugelegt. Neben der Step-Eingabe sind nun auch unquantisierte Aufnahmen und Pattern-Chaining möglich und Sequenzen lassen sich jetzt in Arpeggio-Patterns verwandeln. Durch neue generative Mutate-Funktionen lassen sich Patterns in Echtzeit transformieren und in neue Variationen verwandeln. Und es ist jetzt möglich, neues Material einfach über die doppelte Länge der bestehenden Sequenz einzuspielen und das Pattern spontan zu erweitern.
Der Arturia KeyStep mk2 ist mit 32 oder 37 Tasten erhältlich. Die 37-Tasten-Version (hier im Angecheckt) verfügt zusätzlich über vier zuweisbare Drehregler.
Den Arturia KeyStep mk2 und den Keystep 37 mk2 bekommst du bei Thomann*.
AKAI MPK Mini Plus: Starke Konkurrenz für den KeyStep
Das von der dritten Generation des MPK Mini abgeleitete MPK Mini Plus (hier im Angecheckt) ist AKAIs Antwort auf den KeyStep. Auf den ersten Blick sieht der Controller aus wie ein größeres MPK Mini. Die zusätzliche Oktave ist jedoch nur der Anfang: Mit einem integrierten Sequencer und CV/Gate-Buchsen macht das MPK Mini Plus dem Platzhirsch von Arturia Konkurrenz – und lässt ihn in einigen Bereichen sogar hinter sich.

Der Sequencer bietet zwei polyphone Spuren: eine für die Tastatur und eine für die Pads. Sequenzen können bis zu 64 Steps lang sein. Neben einem Step-Eingabemodus gibt es einen Live-Modus zum Einspielen von Patterns in Echtzeit auf den Pads und der Tastatur, wobei auch die Scale- und Chord-Funktionen nutzbar sind. Auch der Arpeggiator erweist sich mit sechs Mustern, vier Oktaven, Tap Tempo, MIDI- und Clock-Sync, einstellbarer Gate-Zeit und Swing als ziemlich flexibel. Alle Arpeggio-Parameter können spontan mit den Drehreglern verändert werden, was ein schönes Performance-Feature ist.
Darüber hinaus ist das MPK Mini Plus mit je acht Pads und Endlos-Drehreglern, Rädern für Pitchbend und Modulation, DAW-Transporttasten und NKS-Support ein universeller Keyboard-Controller für unterwegs, der fast allen Steuerungsaufgaben gewachsen ist.
Das AKAI MPK Mini Plus ist bei Thomann* erhältlich.
AKAI APC Key 25 Mk2: USB-Keyboard-Controller für Ableton Live
AKAI Professional bietet mit dem APC Key 25 Mk2 (hier im Angecheckt) einen speziell auf Ableton Live abgestimmten USB-Keyboard-Controller an, der sich bestens für unterwegs eignet. Das auffälligste Merkmal ist die Matrix aus 5×8 beleuchteten RGB-Pads, die automatisch mit dem Grid von Ableton Live verknüpft ist. Über die Buttons daneben steuerst du Funktionen wie Clip-Stop, Solo, Mute und Aufnahmebereitschaft.
Acht Encoder dienen zur Steuerung beliebiger Parameter der Software. Sie lassen sich mit vier Tastern unkompliziert den Funktionen Volume, Pan, Send und Device zuweisen, sodass du während einer Performance alles im Griff hast. Und natürlich verfügt das Keyboard auch über Tasten zur Transportsteuerung.
Einige Abstriche muss man bei den „herkömmlichen“ Funktionen eines Keyboard-Controllers machen. Das APM Key 25 Mk2 bietet weder Räder für Pitch und Modulation, noch einen Anschluss für ein Sustain-Pedal. Immerhin gibt es für Sustain einen Button als Ersatz.
Das AKAI APC Key 25 Mk2 bekommst du bei Thomann*.
Nektar Impact LX Mini: Integration in fast alle DAWs
Das Nektar Impact LX Mini ist ein USB-Keyboard-Controller für unterwegs, der dank vorgefertigter Mappings eine intuitive Steuerung der meisten DAWs ohne Konfigurationsaufwand ermöglicht. Das bedeutet, dass du die Funktionen der Drehregler und Pads nicht kompliziert zuweisen musst, sondern sofort loslegen kannst. Auch die Taster zur Transportsteuerung funktionieren in den meisten DAWs sofort.
Neben einer Tastatur mit 25 anschlagdynamischen Minitasten bietet das Nektar Impact LX Mini je acht Drehregler und Pads. Darüber hinaus ist das Keyboard mit einem Joystick für Pitch, Modulation und weitere Funktionen wie Expression ausgestattet. Dieser bietet zusätzlich eine Druckfunktion für noch mehr Steuerungsmöglichkeiten.
Außerdem hat Nektar dem Impact LX Mini nicht einen, sondern gleich zwei Arpeggiatoren spendiert. Einer davon ist für den Keyboard-Part zuständig, der andere für die Pads. Eine Note-Repeat-Funktion für beide Parts ist ebenfalls vorhanden.
Das Nektar Impact LX Mini ist bei Thomann* erhältlich.
ESI Xkey: Ultraflacher Keyboard-Controller für unterwegs

Das ultraflache, mit 25 oder 37 Tasten erhältliche ESI Xkey passt in jede Tasche und ist mit seinem schlanken Design ein stylischer Begleiter für alle Laptop-Producer. Auch mit iPhones und iPads ist der USB-Keyboard-Controller kompatibel. Trotz der flachen Bauweise lassen sich die 25 Tasten überraschend expressiv spielen und bieten sogar polyphonen Aftertouch – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse. Für Pitchbend und Modulation gibt es jeweils Taster, ebenso wie für Sustain.
Weitere Funktionen wie zuweisbare Regler und Fader oder einen integrierten Arpeggiator bietet das ESI Xkey 25 nicht. Wer jedoch einen außergewöhnlich kompakten und stylischen USB-Keyboard-Controller für unterwegs sucht und hauptsächlich eine Tastatur benötigt, für den ist das flache Keyboard genau das Richtige.
Das ESI Xkey 25 bekommst du bei Thomann*.
KORG nanoKEY Fold: USB-Keyboard-Controller für die Jackentasche
Für dich kann es gar nicht kompakt genug sein? Du möchtest unterwegs lässig das Keyboard aus der Jackentasche ziehen und an jedem Ort Beats bauen? Dann ist das KORG nanoKEY Fold genau das Richtige für dich. Denn diesen kleinen Keyboard-Controller kannst du einfach zusammenfalten wie ein Klapp-Handy.
Klar, dass das mit normalen Tasten nicht geht. Deshalb hat KORG sich für eine Folientastatur mit 25 Tasten entschieden, die dennoch ein expressives Spielgefühl bieten soll. Zwei Touch-Strips kümmern sich um Pitchbend und Modulation.

Obwohl das nanoKEY Fold mit Abstand das kleinste Keyboard in dieser Liste ist, geizt es nicht mit Funktionen. So bietet der Mini-Controller nicht nur einen Arpeggiator mit 15 Mustern, sondern auch Chord- und Scale-Modi. Ein Software-Editor ermöglicht das Erstellen von Presets zur Steuerung verschiedener DAWs und Software-Instrumente. Und sogar an einen MIDI-Ausgang im TRS-Format hat KORG gedacht.
Als echtes Lifestyle-Gadget ist das KORG nanoKEY Fold in verschiedenen Farben erhältlich. Du bekommst es bei Thomann*.
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