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Teaser Toptliste Besten iPad iOS iPhone DAWs

 ·  Quelle: Apple / Gearnews

Auch wenn es Alteingesessene Recording Engineers und Mixer nicht hören wollen: Man kann mit iPhone und vor allem iPad mittlerweile gesamte Alben aufnehmen, mischen und pre-mastern. Doch abseits von der Hardware brauchst du dazu auch eine DAW, in der die Audio- und MIDI-Daten zusammenfließen. Wir zeigen dir unsere besten iPad DAWs, mit denen du direkt loslegen kannst.

Vor- und Nachteile von iOS bzw. iPad DAWs

Um auf einem Nenner zu sein: iOS ist das Betriebssystem von Apple für die mobilen Geräte, konkret iPhone, iPod und iPad. Letzteres heißt mittlerweile iPadOS und ist speziell auf die größeren Displays und stärkeren Chips zugeschnitten. Bei der Leistung brauchen sich iPads nicht mehr hinter Laptops mit Intel und AMD CPUs zu verstecken. Auch wenn darin ARM-Chips als CPUs eingesetzt werden, heißt das nicht, dass die deswegen lahme Krücken sind. Apple wird sogar die Computersparte komplett auf eigene ARM-Chips ab 2021 umziehen.

Der Nachteil: Es müssen spezielle Versionen der Apps und Plug-ins für das Apple-Universum gestrickt werden. Diese sind dann aber dafür irgendwann wohl auf Mac und iDevices mit der gleichen Version nutzbar. Ein Vorteil für die Programmierer.

Tablets werden fast immer per Touch bedient, also Finger oder Stift bzw. Stylus. Daran muss man sich gewöhnen, gerade wenn man gern die Rechte Maustaste oder gar Tastatur-Shortcuts in seinem Workflow integriert hat. Mit der richtigen DAW geht das aber, denn die Bedienung und Oberfläche wird genau daran angepasst. Hier entscheidet dann der persönliche Geschmack.

Doch welche DAWs gibt es eigentlich für Apple iOS und iPadOS?

Wir haben uns hier auf die konzentriert, die potenziell eine komplette Produktionsumgebung mit Fokus auf Recording ersetzen können. Es gibt noch etliche andere Audio-Apps für Producing mit Teilen des Umfangs. Alle mit Daseinsberechtigung, um die soll hier aber nur am Rande gehen.

Apple GarageBand iOS steuert Musik mit eurem Gesicht

1. GarageBand (Apple)

Was liegt näher als Apples eigene DAW GarageBand. Die gibt es nicht nur auf den iPad, sondern auch mit dem iPhone kannst du damit Musik machen – natürlich etwas abgespeckt, was die Bedienung angeht. Auf einem kleineren Display lässt sich weniger anzeigen.

Ohne Frage kannst du mit GarageBand komplette Songs schreiben und direkt am Display einspielen. Es bringt eine Reihe virtuelle Instrumente (nebst Touch-Piano), Amps, Effekt-Plug-ins und Apple Loops und Samples mit und lässt eigentlich wenig wünsche offen. Einige (u.a. ich) finden die Bedienung etwas umständlich, für Einsteiger dürfte es aber das Richtige sein.

Projekte können mit Audio- und MIDI-Daten gefüllt werden und am Ende in verschiedene Formate exportiert werden. Stem Export und Pre-Mastering (stereo) sind umständlich.

GarageBand ist komplett kostenlos. Du brauchst mindestens iOS 14 und iPadOS 14.

Cubasis 3-1 iOS iPhone iPad Tablet Smartphone

2. Cubasis (Steinberg)

Steinberg ist die Entwicklerfirma hinter Cubase und Nuendo und hat auch für iPad und iPhone die DAW Cubasis am Start. Die hat mittlerweile Version 3 erreicht und gibt es als abgespeckte LE-Version kostenlos, als reguläre Version für 54,99 Euro zu kaufen.

Tipp: Aus der installierten LE-Version heraus kostet ein Kauf nur ca. 33 Euro.

Steinberg Cubasis lässt sich für mein Empfinden gut bedienen, erinnert natürlich mit der ausklappbaren Seitenleiste an die hauseigenen Computer-DAWs. Du nimmst mit deinem Mobilgerät mit der großen Version bis zu 24 Spuren simultan bei 24 Bit mit einer Samplerate bis zu 96 kHz auf – Anzahl der Spuren ist nicht begrenzt. Audio und MIDI, versteht sich.

Pro Spur gibt es 8 Effektslots, 8 Sendeffekte und insgesamt 8 Master Effekte. 21 Plug-ins sind im Lieferumfang enthalten, einige lassen sich nur bei Registrierung freischalten, andere von Waves oder virtuelle Synthesizer kann man nach In-App-Kauf zwischen 5,49 und 21,99 Euro nutzen.

Für mich persönlich (!) ist Cubasis die umfangreichste und professionellste und damit beste iPad DAW am Markt. Sie kostet auch nicht wenig, hat dafür mehr Gegenwert als manch DAW der letzten Dekaden für PC und Mac. Schade, dass die Waves-Plug-ins nicht ohne Zukauf schon dabei sind.

Image Line FL Studio Mobile 3 App GUI Main View Split SCreen

3. FL Studio Moile (Image Line)

Nutzende von Image Line FL Studio am Computer werden sich über das mobile Gegenstück FL Studio Mobile 3 freuen. Das kostet ca. 15 Euro im Apple App Store und kann per In-App-Käufen zwischen 1,09 und 4,49 Euro erweitert werden.

Mit im Lieferumfang sind 15 Effekt-Plug-ins und eine Reihe von virtuellen Synthesizern, ein Sampler und verschiedene Drum-Kits und Loops. Natürlich gibt es hier auch MIDI-Features ohne Ende, aber auch Audio kann aufgezeichnet werden. Während Recording und Producing vergleichsweise simpel von der Hand geht, ist Mixing recht rudimentär – und die Neon-Optik muss man auch mögen. Manchmal hing bei mir das GUI hinterher, das sollte eigentlich nicht passieren.

Du kannst ab iOS bzw. iPadOS 10 loslegen.

Bandlab Looper Music Making Studio

4. BandLab Music Making Studio (BandLab)

BandLab kennen die meisten Mixing Engineers sicherlich durch die Online DAW oder die Übernahme von Sonar und der Umbenennung in Cakewalk by BandLab. Aber auch für iPad und iPhone hat die Firma etwas im Angebot. Und zwar kostenlos ohne In-App-Käufe.

Mit BandLab Music Making Studio kannst du über einen Looper Songs bzw. MIDI Spuren befüllen. Insgesamt stehen dir 12 Spuren zur Verfügung, auf denen du nach Belieben editieren kannst. Dir stehen neben Effekt-Plug-ins auch diverse Groove-Kits und über 200 virtuellen MIDI-Instrumente von guter bis durchwachsener Qualität zur Verfügung.

Optional kannst du deine Songs auch automatisch mastern lassen. Was am Ende rauskommt, ist sicherlich oft besser als „gar nix gemacht“, kommt mit EQ und Kompression vermutlich nur schwer an ein echtes Pre-Mastering heran. Aber hey: Es ist komplett kostenlos!

medley daw ios ipad

5. Medly (MedlyLabs)

Optisch verfolgt Medly einen eigenen und eher minimalistisch-modernen Ansatz, erinnert mich ein wenig an ein blaues Ableton Live und war sogar 2016-mal App des Jahres. In Japan und Südkorea. Du kannst Audio und MIDI-Daten aufnehmen und im Anschluss in Songparts unterteilen und mit denen schnell die Parts tauschen.

16 virtuelle Instrumente, 100 Loops und ein paar Effekte wie EQ bzw. Filter und etwas Dynamik. Auch Pitchbends, Fades und Effektautomation gehen vergleichsweise gut von der Hand. Die klassische Editor-GUI fehlt mir etwas und alles wird über den ausklappbaren Mixer gemischt.

Über In-App-Käufe zwischen 5,49 und 21,99 Euro kannst du die App mit Effekt- und Loop-Paketen in verschiedene Stile erweitern. Außerdem kannst du alle Pakete als Medley-Member per Abomodell nutzen, monatlich 4,99 oder jährlich 34,99 Euro.

multitrack daw harmonic dog

6. MultiTrack DAW (Harmonic Dog)

Eine Art Underdog ist seit Jahren die MultiTrack DAW von Harmonic Dog. Die gibt es schon seit vielen Jahren und unterstützt bis zu 24 Audiospuren. In der Grundversion für knapp 10 Euro sind es lediglich 8, die über In-app-Käufe erweitert werden können.

Du kannst in 24 Bit mit bis zu 96 kHz Samplerate aufnehmen. Jeder Track ist mit brauchbarem EQ, Kompressor, Reverb und Delay ausgestattet und kann über Inter App Audio oder AU-Plug-ins weiter verschönert werden.

Ein wichtiges Feature fehlt aber seit Jahren: MIDI. Derlei Effekte und Instrumente suchst du vergebens und die Community hat es vermutlich aufgegeben, danach zu fragen. Aber nicht alle brauchen das und wollen dafür zahlen. MultiTrack DAW erinnert mich optisch mit den Pastellfarben etwas an Pro Tools.

Wenn du also nicht so viel mehr als Audio brauchst, dann könnte das deine iPad DAW werden.

N-Track Studio 9 DAW

7. n-Track Studio 9

n-Track Software versorgt nicht nur Computer mit Audioprogrammen, sondern seit geraumer Zeit auch Tablets mit iOS. n-Track Studio ist grundlegend kostenlos, wenn du damit allerdings mehr als „Spielerei“ anfangen möchtest, kommst du um ein Abo-Bezahlmodell fast nicht herum. Eine einzige Buy-Once Option gibt es für knapp 30 USD, das Abo gibt es zwischen ca. 1 – 5 USD monatlich.

Dafür gibt es unbegrenzte Audio- und MIDI-Spuren, 64 Bit Audioengine, Step-Sequencer, Loops, Samples, Effekte, Amp Emulationen und IAA-Support. Mit 64 Bit Audio-Support ist n-Track Studio auch relativ allein. Ob du das brauchst, musst du selbst beantworten. Sicherlich ein nice to have für manche Anwendungen. Sampleraten über 48 kHz benötigen ein kompatibles Interface, gehen aber bis 192 kHz hoch. Amtlich und für viele deswegen die beste iPad DAW.

Für mich geht die Bedienung fluffig von der Hand, es sieht optisch ansprechend aus und man kann damit eigentlich alles machen. Wäre ich nicht schon in Cubasis-Händen, würde ich vermutlich hier her wechseln. Natürlich ohne Abo.

Wavemachine Labs Auria Pro IPad

 

Auria / Auria Pro (Wavemachine Labs)

In der ersten Version dieser Topliste für die beste iPad DAW haben wir doch glatt eine der wichtigsten und professionellsten DAWs für Apples mobile Geräte vergessen: Auria bzw. Auria Pro. Die DAW hat nicht nur einen optisch sehr schönen, an Pro Tools erinnernden Sequencer bzw. Editor für Audio und MIDI, sondern auch einen der besten Mixer. Es unterstützt Samplerates bis zu 96 kHz bei 24 Bit – und zwar „unendlich“ viele Tracks. Unendlich, bis die Leistung der Hardware nicht mehr reicht.

Eine Besonderheit und Fingerzeig in Richtung Profi-Sektion sind nicht nur die zukaufbaren Effektplug-ins z.B. von FabFilter, sondern vor allem der AAF-Export. Damit kannst du deine Projekte mit fast Allem drum und dran exportieren und an Freunde, Bekannte oder Mitarbeitende verteilen. Außerdem dürften viele Mixing Engineers ihren Spaß mit den 8 Subgruppen und 6 AUX Sends haben, auch wenn die sich ohne Tastatur für mein Empfinden noch schlechter als in Pro Tools bedienen. Aber das ist nur mein Geschmack.

Auria Pro kostet knapp 55 Euro im App Store, die abgespeckte Version Auria ohne Pro hingegen nur 25 Euro. Dafür fehlen auch eine ganze Reihe an Funktionen, etwa MIDI oder Real Time Audio Warp. Eine Vergleichsliste findest du hier unter Comparison.

Korg iMono/Poly - die Legende ist zurück (auf dem iPad)!

Spezialfall: Gadget (Korg)

Wenn wir von den besten iPad DAWs sprechen, dann fällt in Musikerkreisen oft ein Name: Korg Gadget. Es handelt sich dabei aber um keine „echte“ DAW, sondern viel mehr eine Sammlung von (authentisch emulierten) Korg-Synthesizern und einer Aufzeichnungsmöglichkeit für MIDI-Daten. Also keine Audiodaten hier, abgesehen von Samplemöglichkeiten in den Synths.

Ein User im App Store meint:

Ultimatives Primärtool um Drum and Bass, etc. zu machen. Benutze es seit 2 Jahren. Wenn man sich auf den Workflow einlässt, bzw. seinen Workflow findet, dann bekommt man eine Offenbarung. Für mich ist es der heilige Gral zum Kreieren von Tracks.

Der Grundpreis beträgt 43,99 Euro und kann mit 10 Paketen via In-App-Kauf zu je 10,69 bzw. 16,69 Euro um erweitert werden. Preis und Umfang lassen Korg Gadet also viel mehr als ein bloßes Gadget sein.

Audiobus 3 GUI

Pflicht-App: Audiobus

Wir können nicht über die beste iPad DAW reden, wenn wir nicht auch mindestens einmal Audiobus erwähnen. Ohne diese App ist wohl keine Audioumgebung komplett. Während das nativ eingebaute und kostenlose Inter App Audio mittlerweile von fast allen Apps unterstützt wird, kannst du mit Audiobus noch viel mehr machen.

Für knapp 11 Euro bekommst du eine Routing-Möglichkeit zwischen den Apps, die Ihresgleichen sucht. Du kannst damit Audio und MIDI-Daten zwischen kompatiblen Apps umherschicken, AUv3 Plug-ins laden und so deine Sounds ohne DAW verfremden und kombinieren. Außerdem kannst du auch hier deine Controller anschließen und routen und die MIDI-Clock mit Hardware synchronisieren. Sehr, sehr praktisch für eine ernsthafte Producing-Umgebung. Auch bei GEARNEWS.de berichten wir öfter über Audiobus.

Dein Setup?

Wie sieht dein Setup aus? Arbeitest und produzierst du komplett mit Tablets oder gar deinem Smartphone? Welche ist für dich die beste iPad DAW?

Oder kommst du einfach nicht an die Touch-Bedienung ran und würdest dich eher als Computer-DAW oder gar Mischpult-Bandmaschinen-Engineer bezeichnen? Fehlen dir wichtige Features in mobilen DAWs? Etwa die Möglichkeit, Outboard sinnvoll anzusteuern. Oder bist du lieber auf dem Computer mit Freeware DAWs unterwegs?

Oder nutzt du völlig undogmatisch das Beste aus allen Welten? Etwa iOS-Klangerzeuger als Zuspieler?

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25 Antworten zu “Das sind die besten iPad DAWs und Apps für iOS”

  1. Stefan sagt:

    Also Korg Gadget unterstützt sehr wohl Audiodaten. Es sind ein Audiorecorder und ein Gitarren-Multieffektgerät integriert.

    • claudius sagt:

      Aber doch nur über den Umweg im Sampler bzw. bilbao? Audiotracks und -Effekte gibt es nicht.

      • CloudSounds! sagt:

        In Zurich kann ich externes Audio aufnehmen. Durban und Rosario bieten das m. W. auch, wobei diese noch mit Amp u. Cab Simulationen für Gitarre und Bass kommen.

        • claudius sagt:

          Ersetzt für diese Auswahl in der Liste dennoch nicht den Audiotrack um mit den anderen DAWs im Umfang mithalten zu können. Gadget ist ohne Frage toll, daher auch hier vertreten, aber eben nicht in Sachen Audio ebenbürtig.

    • Kai sagt:

      Gadget ist aber trotzdem keine DAW sondern eine Rappelkiste.

  2. J.M.C. sagt:

    Beatmaker 3 ist für mich die beste DAW auf iPadOS. Wenn Cubasis den Piano Roll Editor mit Pencil-Bedienung fixt und einen konkurrenzfähigen Sampler einbaut, dann werden Sie an BM3 vorbeiziehen.

  3. mischerboy sagt:

    Auria und Auria Pro fehlen in der Auflistung, die iOS App, die Protools am nächsten ist!

  4. Alex sagt:

    Danke für die Super-Übersicht! Wie sieht es denn bei iOS mit dem Angebot an virtuellen Instrumenten a la Komplete, Absolute, SampleTank und der Einbindung in z.B. Cubasis aus?

    • CloudSounds! sagt:

      Hi Alex, ich hab das mal als Frage verstanden… also bspw. SampleTank gibt es auch für iOS, ebenso Syntronik von IK Multimedia. Insgesamt findest du sehr viele gute virtuelle Instrumente und Effekte, welche sich in die o. g. DAWs einbinden lassen. Dies geschieht bspw. mittels des im Artikel erwähnten Audiobus, InterAppAudio oder aber als AUv3 (der Weg des Einbindens ist immer abhängig davon, welche Schnittstelle das jeweilige PlugIn bedient). Das Angebot ist groß, die Preise zumeist günstig und die Qualität ist meist sehr ordentlich.

  5. Monuloku sagt:

    Habe viele davon angetestet. Bin bei Beatmaker 3 geblieben. Fehlt leider in der Liste…

  6. Darius Wala sagt:

    Danke für die gute Übersicht
    Mein Thema sind die Interfaces ins Mischpult, d.h. Mehrkanal Audio und midi. Mein iPad Pro hat einen usb-c anschluß. Die Kabelage mit frikligen Adaptern und Kabeln stellt für mich eine Hürde dar. Für die alten iPads gab es das Alesis IODock, leider scheint diese Linie nicht weiter verfolgt zu werden … ein guter Tipp würde mich freuen.

    • claudius sagt:

      Stimmt. Die HW-Peripherie stimmt noch nicht so richtig. Hier hatte ich immer wieder auf Kompatibilität zu Zoom oder Sound Devices Pulten gehofft, wurde aber leider bisher immer enttäuscht.

  7. Frank Höger sagt:

    Klasse Übersicht, vielleicht hättet ihr die iOS Loop-Apps oderAUM als innovative Bus-Umgebung noch erwähnen können, die alle auch Aufnahmemöglichkeiten an Bord haben.
    Die musikalischen Möglichkeiten über iOS sind grandios, da sind viele Grenzen gesprengt worden. Die Apps sind durch die Bank günstig, viele klingen grandios auch die ein oder andere Touchoberfläche ist genial.
    Ich nutze das iPad, neben der Armee guter, virtueller Instrumente und Synths auch als Aufnahmegerät, normalerweise spiele ich in den iMac ein, weil ich da neben Garageband auch Logic und Pro-Anwendungen wie Kontakt, Spitfire usw. einbinden kann und Dank des treiberlosen Mac-Universums auch meine alten Keyboards, Controller und Rack-Synths ohne Fachstudium einbinden kann.
    Es ist schon gewaltig, in welcher Qualität jeder(egal welcher Musikrichtung) zuhause aufnehmen, sampeln, loopen, remixen und mastern kann..vor 45 Jahren wäre ich als Teenie dankbar dafür gewesen.

    • Alex sagt:

      Hi Frank, hast Du Tipps oder Empfehlungen für gute Sammlungen virtueller Instrumente für iOS-DAWs?

      • J.M.C. sagt:

        Ich finde Pure Synth und Bassalicious 2 sehr gut für Bässe. Ansonsten die KORG Plug-Ins (iWAVESTATION, Module Pro…) und ansonsten die Plugins von SugaByte und Bram Bos. Die sind auch top. Ich hatte hier letztes Jahr mal ein Video gemacht mit meine 5 Lieblings-iOS Musik Apps…Hoffe ich darf das hier posten ;-)

        https://youtu.be/QeFK74SwEBg

    • Hagbard Celine sagt:

      Hallo Frank!
      Hast du ein Interface für`s iPad, oder verbindest du das iPad mit deinem iMac per USB, um es als selbst Interface benützen zu können?
      Im letzteren Fall wäre dann das eigentliche Audio Interface inaktiv, da man ja nur eines anwählen kann, oder habe ich da gerade einen Verdenker?
      lg Roman

  8. AlMood sagt:

    Ich habe sehr viele Apps gekauft und probiert, was am besten in meinen Workflow passt.
    Von der Integration ungeschlagen finde ich iMaschine (iPhone und iPad), da man die Projekte dann auf dem PC mit der Maschine-SW (als VSTi in Cubase) weiterverarbeiten kann mit Zugriff auf alle Parameter. Kostet natürlich, aber der Produktivitätsgewinn und die Zeitersparnis sind mir das wert.

    Super sind aber natürlich auch Beatmaker (2 und 3), FL Studio Mobile und Cubasis. Als Soundquellen Elastic Drums, Drambo und Impaktor. Leider ist der Export oft eher schlecht bzw. umständlich.

  9. Andreas sagt:

    Caustic das macht richtig spass ..
    Nicht zu vergessen …

  10. Leonhard Wolter sagt:

    Vergessen wurde auch Rolands Zenbeat…..

  11. Michi sagt:

    Also „Midi-Features ohne Ende“ wären mir bei FL Studio Mobile noch nie aufgefallen – ganz im Gegenteil!
    Zenbeats fehlt euch, kann viel und ist preiswert!!!

  12. Plø sagt:

    Beim Lesen dieses Beitrages dachte ich, er sei schon ein paar Jahre alt. Daran merkt man wie wenig ernst das iPad hier als Plattform für Musikschaffende genommen wird.
    Es ist unglaublich, wie schnell die Weiterentwicklung in den letzten 2 Jahren verlief.
    Hier ein paar Tips für Einsteiger:
    AUM als die Basis für eine Modulare DAW, welche sich je nach Schwerpunkt und Geschmack beliebig ausbauen lässt.
    LK (AUV3 Plugin von Imaginando) ist der Session View von Ableton sehr ähnlich und bietet auch Ableton Export. Für Audio Spuren bietet sich das „MultiTrack Recorder“ Plugin (AUv3) von 4Pockets an.
    Die Top iPad Synths brauchen sich inzwischen auch klanglich vor keinem (virtuellem) Desktop Synth mehr zu verstecken. Für Klangtüftler gibt es dank des Touchscreens ganz neue Möglichkeiten.
    Ich habe und liebe auch die Ableton Suite nebst Push, aber mit dem iPad zB im Bettchen ist‘s doch irgendwie ganz anders …

    Empfehlungen Synths, rein subjektiv, wird aber keinen enttäuschen ;-) (alles AUv3 Plugins):
    iVCS3
    Moog Model D
    Moog Model 15
    TAL-U-No-LX
    FRMS
    Synclavier go!
    Eigentlich alle Synths von VirSyn, BramBos, Ice Gear, …

    Drambo ist auch superspannend

    Ach, das wird zu lang für nen Kommentar, deshalb breche ich hier mal ab.
    Das Audiobus Forum (Audio.bus) und discchord.com sind super Quellen für weitere Infos.
    Vielleicht erscheint hier ja mal eine Serie darüber (ich helfe gerne, …)

    • claudius sagt:

      Danke für deinen Input.
      Hier sollte es konkret um DAWs gehen und nicht Synths oder Plug-ins, daher sind Gadget und Audiobus nur am Rande erwähnt. Wir bekommen aber so viel Zuspruch zu dem Thema, dass wir über mehr nachenken. Ggf. kommen wir gern auf dich zurück, wenn iwr Fragen haben.

      Ich selbst bin nur mit Audiodaten unterwegs, da hat die iOS bzw iPadOS-Plattform leider wenig (Neues) zu bieten bzw. geht es eher schleppend voran. Ich würde mir wünschen, dass mehr Hersteller Richtung Android schauen und so den Markt auch bei iOS beleben. An die Haptik muss man sich gewöhnen. Für schnelle Sessions kann ich mir das iPad gut vorstellen, für große Edit-Sessions haben sich nicht umsonst große Bildschirme und Outboard etabliert. In-The-Box ist es doch mitunter auf den paar Zoll umständlich und ein iPad Pro hat keine echten Vorteile gegenüber einem Laptop mit ausgewachsener DAW für mich.
      Bei Synths und Plug-ins kann ich aber durchaus die Vorteile verstehen. Moog, Synth One, Synth Scaper … das sind grandiose Klangerzeuger, die es am Rechner so nicht gibt. Auch nicht mit dem niedrigen Preis. Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile, die man abwägen muss.

  13. Zonk Ponk sagt:

    Ohne AUM läuft bei mir nichts.

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