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Waldorf Quantum

Waldorf Quantum  ·  Quelle: www.Sequencer.de

56 Waldorf Quantum

Quantum  ·  Quelle: gearnews / claudius

Der Quantum kann jetzt schon sehr viel mit seinen vier Synthese-Engines pro Oszillator. Mit der neuen Version wird er deutlich erweitert – unter der Haube – Stichwort: FM, aber Deluxe-FM

Die neue Firmware kommt nach der NAMM 2019 für alle kostenlos zum Download und erweitert den Quantum erheblich. Waldorf gibt dem System sogar einen neuen Namen der da lautet „Kernel Synthesis“. Dieser Name nimmt Bezug auf die Kerne, die nackte Engine der einzelnen Syntheseformen, die es bereits jetzt im Quantum gibt, nämlich (Multi)-Sampling, Granular-Synthese, Particle, Standard-Oszillator und Wavetables mit Audioanalyse-Möglichkeit. Jeder dieser vier Taster für vier Synthesefelder wird eine Erweiterung bekommen. Diese wird mindestens ermöglichen, die jeweils anderen Oszillatoren als FM Quelle zu verwenden. Das bedeutet, dass bei Audio-Geschwindigkeit Modulationen möglich sind. Das ist nicht total neu, es gibt sogar einige Hersteller, die das über die Modulationsmatrix tun. Jedoch gibt es hier noch weit mehr als nur „FM“, denn jeder Parameter kann hier einbezogen werden.

Die schnelle Kernfusion

Durch eine schnelle Modulation des Waveindex oder auch der Partikeldichte in Audio-Geschwindigkeit werden ganz neue Dimensionen wahr und machbar. Sampling in einem Standard-Oszillator oder Wavetable-Oszillator indirekt zu integrieren ist möglich. So wird ein Oszillator immer auch Teil eines anderen und auch sich selbst. Außerdem hat diese Kernel-Abteilung auch eine eigene Hüllkurve für sich, ebenso Panning und Feedback. Das wird und war bereits eine sehr mächtige Synthese-Maschine und wird jetzt faktisch unerreichbar für andere in dem was sie tut. So weit ist man in einem Hardwaresynthesizer bisher nur selten gegangen.

Diese Engine bedeutet letztlich, dass man sich ein 6-Operatoren-FM-Gebilde bauen kann (alternativ mit 4 weiteren Verknüpfungen wie AM, Ringmodulation etc.) pro Oszillator (also 3x 6 Kernels, wie es hier heißt). Die Synthese innerhalb der Synthese oder der Mini-Synthesizer innerhalb eines Modells eines Oszillators von dreien. Es gibt auch „fertige“ Patches für die Kernel-Synthese, die man dann entsprechend nutzen kann als „Preset“ oder man baut sich selbst etwas. Das ist mächtig und kann mehr als ein DX7, es geht eher in Richtung FM8 mit freier Verschalung und mehr.

Mehr Information

Auf Waldorfs Website findet man diese Information noch nicht, jedoch Generelles über den Quantum.

 

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Modularisiert? Heisst? Gibt es bald kleine Löcher im Gerät zum patchen oder kleinere Eurorack Module mit Einzelteilen aus dieser Mega Maschine? Für mich ist das Gerät hier etwas zu viel,zu komplex. Aber der Preis ebenfalls. Da poppt auch schon die Kongurrenz auf dem Markt mit John Bowens Solaris der ist auch wirklich heftig.