Geschätzte Lesezeit: 11 Minuten
Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020

Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020  ·  Quelle: Hans Eiskonen, Unsplash / Gearnews, Marcus

Synthesizer für die Bühne haben eine gute Übersicht, eine hervorragende Bedienung und sind nicht schwer und sperrig. Sie erreichen eher nicht 10 Kilo oder mehr. Hier ist unsere Topliste aktueller Live-Synthesizer.

So wunderbar auch Synthesizer wie der zum Beispiel ein Moog One oder der Waldorf Quantum sein mögen, sie sind in „meiner“ Definition zwar übersichtlich genug, jedoch unfassbar schwer. Die 20 Kilo Gewicht eines Minimoog alter Bauform gelten nicht mehr als „ideal“, denn wir sind im Jahre 2020 angekommen. Das war das Verständnis von Portabilität in den Siebzigern oder früheren Achtzigern. Deshalb sucht diese Liste nach Leichtgewichten und bevorzugt eher kompakte Bauformen. Auch eine ungünstige Bauform wie die des klassischen MS-20 ist eher hinderlich, da diese in kein Case passt. Dennoch ist der MS-20 sicher lange ein beliebter Live-Synthesizer der Achtziger gewesen. Außerdem werden fehlende Rastungen für Oktav-Tuning wie beim Odyssey leider als negativ gewertet.

Es hat auch schon Live-Synthesizer gegeben, die sich live nicht durchsetzen konnten, da sie neben anderen Instrumenten schneller untergehen. Als Soloinstrumente können diese jedoch funktionieren. Es ist uns oder „mir“ bewusst, dass es Bühnenkeyboarder gibt, die große 88er-Tasten oder gewichtete Tasten wünschen. Das sind meist Piano-Ansätze und ein anderes Klientel. Wir wissen, dass es diese gibt, wir lassen jedoch Pianowünsche und ähnliches außen vor. Wir suchen nach Sounds und Synths. Kleine Tasten sind eher gut, so sie auch spielbar sind. Der einzige Nachteil der kleinen Tasten ist das Fehlen von Aftertouch. Roland-Boutique-Serien lassen sich mit einem Arturia Keystep besser spielen als mit der K-25m-Tastatur.

Deshalb berücksichtigen wir auch in die andere Richtung die Bedienungsfähigkeit mit normalgroßen Händen. Eine rumpelige Tastatur wie die des System-8 kann man spielen, jedoch gibt es sicher bessere. Dafür ist dessen Oberfläche geradezu perfekt. Wäre das alles in einem kompakteren Format, wäre es noch besser. Deshalb entscheiden wir uns hier für diese. So etwas kann man an einem Sequencer einsetzen und die Tasten selbst wählen. Hersteller, die keine kompakten Tastaturen anbieten, sind daher böse. Es mangelt sehr an guten MIDI-Tastaturen mit kleinen Tasten. Live die Thru-Buchsen wegzulassen ist ebenfalls eine Sünde, da durchgeleitete Clock-Signale eigene MIDI-Helfer-Boxen benötigen können. Besonders bei Sequencern ist das ein absolutes No-Go, denn jedes Gerät, das man zusätzlich braucht, ist nicht gut.

Es geht um Live-Synthesizer und nicht um Grooveboxen

Denn werdet ihr eine solche Topliste demnächst ebenfalls hier zum Lesen bekommen. Übrigens fällt auf, dass ich zumindest gar kein Behringer auf der Bühne sehe. Und das, obwohl diese Geräte günstig sind. Das könnte man beispielsweise mit dem Cat als Allrounder  mit gutem Sound sehr gut machen oder dem Klassiker MS-1. Besonders der Cat ist ganz sicher unterbewertet und kann faktisch alles, was man von einem Lead, Bass oder Allrounder verlangen kann. Allerdings hat auch er keine Oktav-Schalter, die den angesprochenen MS-1 weiter nach vorn rücken lassen.

Hingegen sieht man den auslaufenden Pioneer DJ Toraiz AS-1 deutlich mehr in bestimmten minimalen Szene-Clubs. Außerdem muss ein Live-Synthesizer vielleicht nicht zu viel kosten und ersetzbar sein. Nach Corona werden wir dieses Faktum noch einmal überprüfen! Was heute so auf Bühnen zu sehen ist, spielt dabei genau so eine Rolle. Ganz vorn rangiert da oft noch immer der microKORG, speziell der ältere erfreut sich großer Beliebtheit – nach Anzahl auf Bühnen, egal ob Indie, Pop, Hip-Hop, Industrial oder Songwriting:

1. Korg microKORG S

Korg Microkorg S Weiß Lampe Front Close

Korgs Goldgriff ist definitiv die Form und Abmessungen. Aber auch die Tatsache, dass man ein bisschen Sync, FM, Ringmodulation und digitale Schwingungsformen hat, dafür die Hüllkurven knackig sind und die LFOs in den Audiobereich laufen, kann man als rundum sinnvoll bezeichnen. Dazu funktioniert dieser Sound auf jeder PA in Clubs und Open Airs. Er hat noch nie enttäuscht und mit 3 Oktaven kann man noch immer einen Basisakkord halten und im Bass noch einen Grundton spielen. Es gibt so dermaßen viele Bands, die ihn einsetzen und so viele Genres, dass man ihn immer noch nennen muss. Viele Hersteller bauen noch weniger Tasten ein und andere zu schlechte. Korg hat es offenbar genau getroffen.

Als Live-Synthesizer empfehlen kann man wohl den klassischen microKORG in S-Variante wegen des doppelten belegbaren Speichers. Er übernimmt die Programmnamen des MS-2000 und dessen Patches. Er kostet aktuell 399 Euro. Der Klassiker liegt bei 339 Euro .

Nicht tot zu kriegen: microKORG. Er muss sich „heute“ gefallen lassen, dass seine Bedienung gegenüber den folgenden Synths verbessern ließe, aber er ist ohne Frage der König dieser Klasse, den Novation mit der Mininova kontern wollten. Das hat aber nie so eingeschlagen.

 

2a. Roland System-1m

roland system 1m 2x

Die Tastatur des System-1 ist grottenschlecht, deshalb muss man den Weg über den Desktop gehen. Wieso Roland das System nicht mit anständiger Tastatur in Form des Jupiter-Xm, aber mit der Bedienung des System-1m /1 bringt, ist vermutlich der gleiche, wieso Roland generell nie nachlegt. Updates für die Plug-Outs gibt es auch keine mehr. Sie tun es halt nicht. Der Jupiter-Xm ist gut, aber hat eine etwas zottelige Menüstruktur und könnte ein guter Live-Begleiter sein. Jedoch spart er an den Klangdetails, Sync und FM zugleich geht nicht, kostet auch 1.500 Euro, was nicht für jeden das Richtige sein wird, lieber solide Synthesestimmen und kompakte Maße. Die Vielfalt ist gut, aber zu komplex, deshalb greift man lieber auf die besser klingenden Vorgänger zurück. Der Sound ist gigantisch und flexibel, aber man muss auf den Arpeggiator verzichten.

Deshalb ist er ein Partner für Sequencer, Grooveboxen und Steuerkeyboards. Er bietet den Sound, der schon zuvor eine Generation prägte, nämlich den des System-100 und des Promars etc. – die durch das Plug-Out-Prinzip einfach automatisch dabei sind. Rolands Pflege für die älteren Synthesizer ist allerdings immer ein Angstspiel. Sie funktionieren aber auch per MIDI und ihr MIDI Out kann als Soft Thru arbeiten. Das Gerät wiegt „fast nichts“ und man kann auch mit Miniklinken arbeiten, muss es aber nicht. Er kostet in der diesjährigen Reihe noch 579 Euro , ist aber auch der flexibelste und kann Basis eines Modulsystems sein.

2b. Boutique SH-01A & JU-6A

Roland sh01a

Auf ähnlichem Rang muss man die Boutique-Synthesizer sehen, die einfach wegen ihrer kompakten Form sehr geeignet sind, sich diese ins Rack oder Case zu schrauben oder mit zum Jam mitzunehmen. Man braucht aber, wie beim System-1m ein anständiges Keyboard oder spielt sie extern. Im Falles des SH-01A (375 Euro) ist der Sequencer jedoch für kleine Sequenzen und Akkorde geeignet – ich rechne mit recht baldigem Beenden dieser Serie, ebenso wie der System-Serie, Roland pflegt seine Geräte in der Regel nicht gern.

Generell ist die Vierstimmigkeit ein fairer Kompromiss. Übrig ist es nur noch der JU-06A (399 Euro), der einen Arpeggiator und Sequencer besitzt. Deshalb sind heute genau diese beiden sehr geeignet und auch griffig genug. Wer im Zweifel ist, sollte sich aber eher ein System-1m besorgen als einen Boutique, da diese einfach mehr können: Cross-Modulation, FM, Sync, Ringmodulation und Audiomodulationstempo sind ihnen zueigen. Die neueren Boutiques bieten lediglich letzteres, da es sich um 1-Oszillator-Konzepte handelt. Es sind eben schöne Live-Synthesizer für die Bühne.

3. Novation Bass Station II

Novation Bass Station 2

Der AFX-Modus macht die Novation Bass Station II zu einem Synthesizer-Drum-Expander und für die Performance fit. Der von einigen „Plastebomber“ genannte Synthesizer erfuhr eine sehr gute Pflege und ist eigentlich ein Allrounder für analoge Sounds mit Tendenz zu Roland-artigem Verhalten und Klang. Mehr als die großen Serien Peak und Summit. Alles hat Knöpfe und das Teil ist leicht und günstig und hat eine annehmbare Tastatur. Man sieht ihn auch deshalb immer wieder als Live-Synthesizer im Einsatz. Für 399 Euro kann man für das Gebotene nicht meckern.

4. Yamaha Reface DX mit Programmer + CS

Anno Lab RefaceRobot - ein Yamaha Reface Roboter Controller

Die beiden kleinen Yamaha-Synthesizer sind sehr wandelbar und der DX hat unglaublich viel Druck für einen FM-Synth. Der weiße CS hat 8 Stimmen und die wohl beste Minitastatur, die je gebaut wurde. Das Teil hält auch mal einen Gig aus, der etwas unsanft mit allem umgeht, da die Geräte sehr solide gemacht sind. Nachteil mag allerdings der spezielle MIDI-Anschluss-Adapter sein. Sowas ist unfassbar ärgerlich. Der CS ist wegen der Bedienung und Direktheit auch ohne Speicher sehr geeignet für Flächen und Spielerisches, bis hin zu ein paar einfachen FM-Effekten. Sein Gegenstück bei den großen Synths wäre und ist der Clavia Nord Lead A1. Dieser ist ist nicht so „fett“ im Sound, aber er hat ein sehr direktes Konzept.

Leider genau so wie der Trend aktuell, muss man sich für Sync oder FM oder Ringmodulation entscheiden und er ist schon recht groß. Allerdings von den großen einer der kleinsten. Dafür kann man aber alles sehr schnell und sofort umstellen. Wegen dieser Tatsache und Gewicht und Größe sowie dem viel, viel kleineren Preis gewann der CS. Der CS kostet aktuell 329 Euro. Der DX hat für die Performance weniger zu bieten, hat aber den gleichen Formfaktor. Der CS nutzt die Anschlagdynamik nicht, was eine Schande ist. Es ist so eine gute Tastatur! Es reicht Envelope Amount auf das Filter zu mappen: „an und aus“. Die Pads sind erstaunlich gut, die man hier erreichen kann. Speichern und aufrufen kann man mit Tablet und Smartphone. Die Feineinstellung mit der Hand reicht bei dem Konzept jedoch aus. Das ist sogar ein Live-Synthesizer für das Auge.

An dieser Stelle müsste eigentlich …

ASM Hydrasynth: Synthesizer mit massiven Modulationsmöglichkeiten

… das Keyboard des ASM Hydrasynth stehen. Sein Konzept ist sehr schlüssig und gut zu bedienen, aber spontan ist er eher nicht wegen seiner Synthese, jedoch mehr als andere mit Wavetable-Konzepten. Der Grund ist der Ausdruck mit dem polyphonen Aftertouch. Da es aber komplexer ist, muss man doch anderen stellvertretend dafür den Raum überlassen.

 

4. Korg *Logue Serie – besonders Minilogue XD

Korg Minilogue xd

Korg hat mit analoger Klangerzeugung und dem digitalen Oszillator, den es auch einzeln als NTS-1 gibt und damit als Nebeneinsatz durchaus auch in diese Liste passen würde, tragbare Alternativen zum microKORG entwickelt. Die *Logue Serie ist mit der großen Tastatur schon fast ausladend gegenüber dem heutigen Live-Konzept, man trifft sie aber etwa so viel an wie einige kleinere Moogs und SCI/DSI-Synths. Die Tendenz steigt jedoch. Der Preis liegt bei 569 Euro – es gibt auch eine Desktop-Version. Manko: Sind beide etwas groß.

 

5. Arturia MicroBrute vs. MicroFreak

Arturia Microfreak

Als Bass Synthesizer für kleine Sets und für Sequencer-Sachen ist der 239-Euro-Mini-Synth gerade richtig, denn er verbraucht kaum Platz und ist deshalb längere Zeit auch zu sehen gewesen. Die Tendenz scheint etwas abzunehmen, da es neue Synthesizer schaffen in dieses Gebiet einzudringen. So etwa der nur etwas jüngere Dreadbox Erebus, der in etwa den gleichen Job erledigen kann. Der neue MicroBrute könnte aber der MicroFreak sein, der an allen Stellen ein bisschen smarter ist. Er hat notfalls vier paraphone Stellen, kostet nur geringfügig mehr, nämlich 272 Euro. Mit seinen Sensor-Tasten kann er durchaus gut für Pads herhalten und hat eine sehr gute live zuweisbare Modulationsmatrix und wie der Clavia A1 Loop-LFOs/Hüllkurven. Er ist einfach ein bisschen „cleverer“ und könnte mit seinem analogen Filter den analogen MicroBrute langfristig überholen. Beide bestechen durch einfache, aber schnelle Bedienung und sehr, sehr viel Sound pro Knopf.

6. Arturia Keystep – Ehrenplatz

NAMM 2016: Arturia vergrößert die BeatStep Produktpalette mit KeyStep

Kein Live-Synthesizer, sondern nur eine Tastatur, dennoch sieht man sie überall, da sie einfach die einzige bezahlbare und kleine sowie handliche MIDI-Tastatur ist. Sie wird sicher schon bald durch den Keystep Pro mit 3 Oktaven verstärkt: der Arturia Keystep. Wir möchten ihn deshalb besonders herausstellen, da er nun wirklich überall zu sehen ist und andere Hersteller diese komplette Gruppe von MIDI-Spielern scheinbar ignoriert. Alle anderen können mit USB-Host auch ggf. anders arbeiten, ist aber noch nicht überall möglich. An die Hersteller: Macht mal mehr MIDI-Steuerzeug für Performer! Ihr ignoriert eine ganze Gruppe von Musikern! Bis dahin bekommt ihr das Arturia Keystep für 106 Euro, bis ihr das auch mal begreift. Gerne mit 3 Oktaven, dann wäre es besser. Immerhin beginnt die Klaviatur mit „F“ und nicht mit einem „C“.

 

></p><footer class=

von moogulator
Subscribe
Benachrichtige mich zu:
guest
17 Comments
älteste
neuste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments
Eddie
1 Monat her

Ich dache es geht um Live Synthesizer?
Gezeigt werden Mini Keyboards, Expander, kurze Keyboards …
Ich dachte z. B.: ein Sequential Prophet X wäre ein Live Synthesizer, also vollständige große Tastatur ?

marcus
Webmaster
1 Monat her
Reply to  Eddie

Eigentlich geht es eher (wie im Einleitungstext beschrieben) um Live „Performance“ Synthesizer.

Eddie
1 Monat her
Reply to  marcus

Worin besteht der Unterschied ?
Ich hätte ehr zwischen Studio und Live unterschieden.
Gibt es noch einen Unterschied zwischen Live und Live Performance ?

marcus
Webmaster
1 Monat her
Reply to  Eddie

Ich finde schon. Ein Live Performer spielt meist alleine auf der Bühne und benötigt kleines und leichtes Equipment (und davon meist einiges). Den Bereich Live zähle ich zu Gruppenauftritten einer Band. Hier benötigt der „Tastenmann“ größere Versionen mit vielen Tasten und viel Ausstattung. Eine Liste mit solcher Hardware hatten wir vor kurzem hier: https://www.gearnews.de/die-besten-synthesizer-fuer-live-keyboarder-2020/

Thomas
1 Monat her

Also ich möchte nicht auf der Bühne stehen und an den kleinen Spielzeug Boutique Geräten von Roland rumfummeln müssen. Ergonomie gehört auch zu Live Performance, da kann ich mir diese kleinen Kisten nun echt kaum vorstellen.

Eddie
1 Monat her
Reply to  moogulator

Ok, Intro jetzt gelesen.

Thomas
1 Monat her
Reply to  moogulator

Natürlich habe ich die EINLEITUNG gelesen, ich finde lediglich, dass die Roland Boutique Spielzeuge in meinem Setup nie und nimmer landen würden. Auch wenn sie einen bestimmten Soundtypus bedienen, hätte ich die Sorge, dass die kleinen Mini Fader und Regler kaputt gehen, wenn man sie in einer Live Situation zu fest zieht oder dreht. Den Reface CS und den guten alten Microkorg kann ich da eher vorstellen. Obwohl ich dabei bleibe, dass die Ergonomie nicht unterschätzt werden sollte, Spaß und Livesequencing geht auch mit Volcas, aber das wäre mir einfach zu fummelig.

Larifari
1 Monat her
Reply to  Thomas

Live nehme ich mittlerweile viel lieber den Sh01a anstelle meines 101.
Ist einfacher robuster und kleiner als das Original. Der Sound ist on Point und er ist im Falle eines „Worst-Bier-Szenario“ günstig zu ersetzen.
Die Fader sind nicht ganz so leicht „spielbar“ wie beim Original, mit grade mal 0,5 cm ist das aber nicht zu tragisch.

Luka Djurasic
1 Monat her

Bester live synth ist der Oberheim OB8 und der PPG Wave. Meinen Fairlight CMI hab ich azch mal live benutzt.

Fankman
1 Monat her

DSI Mopho Keyboard. Immer noch eine Waffe, mit einem Tetra verkabelt 5-stimmig polyphon, passt alles in einen Rucksack oder auf ein kleines Board. Presets, dezidierte Regler für die wichtigsten Parameter, der Sound fügt sich in alle Setups ein. Gebraucht zu annehmbaren Preisen zu haben.