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LiquidSonics Reverberate 3

LiquidSonics Reverberate 3  ·  Quelle: LiquidSonics

LiquidSonics bringt ihr Convolution Reverb auf den neusten Stand. Reverberate 3 arbeitet mit Impulsantworten und will noch besser klingen als die Originale, die es nachbildet. Das einzige Reverb Plug-in, das ihr zukünftig braucht?

LiquidSonics Reverberate 3

Auf Faltung basierende Reverbs sind schon eine coole Sache. Impulsantworten – kleine Samples von echten Räumen oder Hardware-Effekten – sorgen für einen möglichst realistischen Sound. Und den bearbeitet ihr mit ein paar zusätzlichen Features sogar noch. Ihr bekommt damit also auf recht günstige Weise den Hall von sonst teuren Hardware-Effekten oder schwer zugänglichen Orten in eure Projekte.

Reverberate 3 ist das neuste Produkt von LiquidSonic und die Weiterentwicklung ihres bekannten Convolution Reverbs. Um diese sonst zu einer gewissen Statik neigende Technik auf einen neuen Stand zu bringen, hat sich der Hersteller ein paar Tricks einfallen lassen.

Ein paar neue Ideen

Ein Schlüsselwort ist Fusion-IR, das auf spezielle Art die Impulsantworten einfängt und auch bei der Wiedergabe auf neue Ideen setzt. So könnt ihr beispielsweise die Early Reflections aus einer klassischen Hardware mit der Hallfahne eines anderen Effekts kombinieren. Die dafür benutzten IRs – also Impulsantworten – teilen sich in mehrere Komponenten auf, die dann gemeinsam erst den vollständigen Effekt ergeben. Ihr könnt diese Anteile nach eigenen Vorstellungen ausbalancieren oder sogar neu kombinieren. Und auch auf das Pre-Delay bekommt ihr nun mehr Zugriff und stellt dies nach euren Vorstellungen ein.

Die True Stereo Simulation ist ebenfalls verbessert worden. Nicht nur dass es hier Crossfeeds zwischen dem linken und rechten Kanal gibt, diese lassen sich auch von euch modulieren. Das sorgt für einen lebendigeren Sound. Split Modulation ermöglicht euch sogar, die Teile der Impulsantworten in zwei unterschiedliche Convolution Engines zu schicken und damit getrennt voneinander zu modulieren. Klasse!

Ansonsten erstrahlt das Interface nun in einem neuen Design, das ihr auch in der Größe skalieren könnt. Neu ist auch die Unterstützung für das VST 3 Plug-in-Format. Zwei neue IR-Packs (FS-24x und FS-48) sind nun im Lieferumfang enthalten. Insgesamt bekommt ihr beim Kauf jetzt die Pakete FS-48, FS-24x, M7 44,1 kHz, M7 96 kHz, FS-1 44,1 kHz und FS-1 96 kHz.

Spezifikation und Preis

LiquidSonics Reverberate 3 läuft als VST 2, VST 3, AU und AAX auf macOS (ab 10.9 und höher) sowie Windows 7 und höher – nur in 64 Bit. Für die Installation ist iLok notwenig (auch die kostenlose Variante über die Cloud funktioniert). Mindestens 500 MB Speicherplatz müsst ihr auf der Festplatte einplanen. Eine für 14 Tage funktionierende Demoversion findet ihr als Download auf der Website des Herstellers.

Der Preise wurde auch aktualisiert: Ab sofort kostet das Plug-in regulär 99 US-Dollar. Wer eine frühere Version besitzt, bezahlt 50 Prozent. Wer Reverberate 2 nach dem 1. Juni 2020 gekauft hat, bekommt Reverberate 3 über einen Voucher. Die Angebote laufen bis zum 31. Oktober 2020. Schaut am besten mal in euren E-Mails oder dem Konto nach, ob ihr noch weitere Voucher oder Codes einlösen könnt.

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