von  Lasse Eilers  | |  Lesezeit: 7 Min
Die besten Synthesizer für Einsteiger

Die besten Synthesizer für Einsteiger  ·  Quelle: Korg, Gearnews

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Welches ist der beste Synthesizer für Einsteiger? Je nachdem, was man damit vorhat, kann es auf diese Frage verschiedenste Antworten geben. Eines steht jedoch fest: Noch nie gab es für so wenig Geld so viele gut klingende und einsteigerfreundliche Synthesizer. Hier kommen unsere Tipps für die besten Synthesizer für Einsteiger.

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Worauf sollte man bei einem Synthesizer für Einsteiger achten?

Die Ansprüche an einen Synthesizer sind so vielfältig wie die musikalischen Vorlieben. Deshalb ist es unmöglich, den einen, ultimativen Synthesizer für Einsteiger zu benennen. Die Frage, welcher Synthesizer perfekt für dich ist, hängt in erster Linie davon ab, in welchen musikalischen Stilistiken du unterwegs bist und welche Arbeitsweise du bevorzugst. Der eine wünscht sich ein Desktop-Gerät mit charaktervollem Analogsound und integriertem Sequencer, der andere spielt lieber auf einer Tastatur und möchte auf eine möglichst große Bandbreite an Klängen zugreifen können.

Einige Kriterien sind jedoch universell: Ein guter Synthesizer für Einsteiger sollte gut klingen, leicht zu bedienen und bezahlbar sein. Geräte mit einer nicht allzu komplexen Klangerzeugung und einer übersichtlichen Bedienoberfläche sind also klar im Vorteil. Das muss zum Glück nicht heißen, dass sie weniger gut klängen als komplexe Profi-Geräte – im Gegenteil! Gerade das Einfache, Direkte ist in der Musik ja oft am wirkungsvollsten.

In dieser Liste habe ich eine Handvoll aktuell erhältliche Synthesizer zusammengestellt, die sich meiner Meinung nach durch eine gute Balance aus Sound, Möglichkeiten, Benutzerfreundlichkeit und Preis auszeichnen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch viele andere empfehlenswerte Synthesizer für Einsteiger. Aber vielleicht ist diese Liste ein guter Startpunkt für deine Suche nach dem perfekten Synthesizer für dich.

Korg Minilogue: Vielseitiger Analoger

Korg Minilogue Synthesizer für Einsteiger
Minilogue · Quelle: Korg

Auch viele Jahre nach seinem Erscheinen halte ich den Korg Minilogue für einen der besten Synthesizer für Einsteiger. Vier Stimmen, eine vielseitige analoge Klangerzeugung und eine sehr übersichtliche Struktur mit direktem Zugriff auf alle wichtigen Parameter sorgen von Anfang an für Spaß. Mit vier verschiedenen Voice-Modi liefert der Minilogue nicht nur polyphone Sounds, sondern auch Monophones und fette Unison-Klänge. Sehr schön ist auch die Oszilloskop-Funktion des Displays, die ein Gefühl dafür vermittelt, wie verschiedene Schwingungsformen klingen.

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Ein weiteres Highlight des Minilogue ist der polyphone Step-Sequencer, der über Motion-Sequencing sogar Reglerbewegungen aufzeichnen kann. Über MIDI, USB und analoge Sync-Buchsen kommuniziert der Synthesizer problemlos mit anderen Gerätschaften. Ein toller Einstieg in die subtraktive Synthese – und vielseitig genug, um noch Jahre später Spaß zu machen.

Den Korg Minilogue bekommst du bei Thomann*.

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Korg Minilogue
Korg Minilogue
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Für knapp 100 Euro mehr gibt es die Variante Minilogue XD, die zusätzlich mit einem digitalen Multi-Engine-Oszillator aufwartet. Dieser öffnet die Tür zu verschiedenen weiteren Syntheseformen wie FM und Wavetables und kann mit diversen interessanten Engines von unabhängigen Entwicklern bestückt werden. Wer gerne experimentiert und sich eine noch wesentlich größere Klangpalette wünscht, sollte deshalb definitiv zum XD greifen. Ein weiterer Vorteil des Minilogue XD im Vergleich zur regulären Version ist der größere Preset-Speicher.

Den Minilogue XD gibt es im Gegensatz zum „normalen“ Minilogue auch als Desktop-Modul. Beide Varianten sind bei Thomann* erhältlich.

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Korg Minilogue XD
Korg Minilogue XD
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Korg Minilogue XD Module
Korg Minilogue XD Module
Kundenbewertung:
(39)

Behringer MS-1 MKII: Monophon und Spaß dabei

Behringer MS-1 MKII
Behringer MS-1 MKII · Quelle: Behringer

Der Behringer MS-1 MKII ist eine Kopie des legendären Roland SH-101 aus dem Jahr 1983 – und wie dieser hervorragend als Synthesizer für Einsteiger geeignet. Aufgrund seiner Klangästhetik und seines Sequencers erfreut sich das Original vor allem in Techno- und Elektro-Kreisen großer Beliebtheit. Der monophone Analogsynthesizer bietet einen Oszillator mit mischbaren Schwingungsformen, einen Suboszillator und einen Rauschgenerator. Das resonanzfähige Filter kann vom Oszillator moduliert werden. Weitere Modulationsmöglichkeiten ergeben sich durch einen LFO und eine ADSR-Hüllkurve, wobei letztere vom LFO getriggert werden kann. Die übersichtliche Struktur des MS-1 MKII sorgt für schnelle Erfolgserlebnisse beim Soundschrauben.

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Neben einem Arpeggiator verfügt der MS-1 MKII über einen integrierten Step-Sequencer. Sogar den beiliegenden Modulationsgriff und den Umhängegurt hat sich der Synthesizer beim berühmten Vorbild abgeschaut – wer noch ein stilechtes Showelement für die 80er-Revival-Band sucht, wird hier also ebenfalls fündig.

Den Behringer MS-1 gibt es in Rot oder Grau bei Thomann*.

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Behringer MS-1 MKII Red
Behringer MS-1 MKII Red
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(15)
Behringer MS-1 MKII Grey
Behringer MS-1 MKII Grey
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Waldorf Protein: Wavetable-Synthesizer für Einsteiger

Waldorf Protein
Waldorf Protein · Quelle: Thomann

Die legendären Wavetable-Synthesizer von PPG und Waldorf haben Musikgeschichte geschrieben und den Sound ganzer Dekaden geprägt. Mit dem Protein gibt es diesen Sound jetzt auch in einem budgetschonenden Desktop-Synthesizer, der perfekt (aber natürlich nicht nur!) für Einsteiger geeignet ist.

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Der 8-stimmige Waldorf Protein verfügt über alle Original-Wavetables des Microwave 1. Die Klangerzeugung des Vorbilds wird exakt reproduziert, inklusive einer Emulation der analogen Filter des Microwave. Jedoch ist die Bedienung deutlich komfortabler gelöst, was Synthesizer-Neulinge freuen wird. Die meisten Parameter sind direkt im Zugriff, sodass man einfach an den Reglern drehen kann und mit interessanten Sounds belohnt wird.

Dem Vorbild aus den späten 1980ern hat der Waldorf Protein außerdem den Arpeggiator und Step-Sequencer voraus, ebenso wie die integrierten Effekte. Ein bezahlbarer Wavetable-Synthesizer für Einsteiger, die auf der Suche nach Klängen und Sounddesign-Möglichkeiten jenseits der (virtuell-) analogen Synthese sind.

Den Waldorf Protein bekommst du bei Thomann*.

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Waldorf Protein
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(15)

Behringer Pro-800: Acht Stimmen zum Schnäppchenpreis

Behringer Pro-800
Pro-800 · Quelle: Behringer

Acht analoge Stimmen für unter 300,- Euro – das macht dem Behringer Pro-800 so schnell keiner nach. Der Synthesizer orientiert sich am Klassiker Sequential Circuits Prophet-600 von 1982 (der erste Synthesizer mit MIDI!), bietet aber zwei Stimmen mehr als dieser in einem kompakten Desktop-Format. Wenn du dein Setup um einen polyphonen Analogsynthesizer erweitern möchtest, ist der Pro-800 eine ebenso günstige wie einsteigerfreundliche Wahl.

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Die geradlinige Struktur der Klangerzeugung ist typisch Prophet und auch für Anfänger leicht zu durchschauen. Die vielen Regler, von denen jeder genau eine Funktion hat, sorgen für einen direkten Zugriff auf alle wichtigen Parameter, die zudem alle über MIDI steuerbar sind. Ein Sequencer und ein Arpeggiator sind ebenfalls an Bord. Gesteuert wird der Pro-800 über MIDI, USB-MIDI oder analoge CV/Gate-Verbindungen, wodurch er auch mit modularen Gerätschaften kompatibel ist. Mehr zum Behringer Pro-800 erfährst du in unserem Angecheckt.

Den Behringer Pro-800 gibt es bei Thomann*.

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Behringer Pro-800
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(224)

Roland Juno-D: Perfekt für den Einstieg als Live-Keyboarder

Roland Juno-D Serie
Roland Juno-D Serie · Quelle: Roland

Vielleicht liegt dein Schwerpunkt nicht so sehr auf dem Produzieren im Studio, sondern eher auf Live-Auftritten mit deiner Band. Dann brauchst du einen Synthesizer mit Tastatur, der eine große Bandbreite an Sounds in hervorragender Qualität liefern kann. Neben synthetischen Sounds sind vielleicht auch die sprichwörtlichen „Brot-und-Butter-Sounds“ wie Pianos, Orgeln und Streicher gefragt.

In diesem Fall würde ich zu einem Allround-Synthesizer wie der neuen Roland Juno-D-Serie greifen. Den Juno-D gibt es in drei Tastaturvarianten mit 61, 73 und 88 Tasten, wobei letztere über eine gewichtete Hammermechanik-Klaviatur verfügt. Such dir die Variante aus, die für dich den besten Kompromiss aus Transportabilität und Tastaturgröße darstellt.

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Soundmäßig ist der Juno-D bestens aufgestellt und bietet alles, was man für den Einstieg braucht. Mit mehr als 3.800 Preset-Sounds meisterst du problemlos jede Situation im Proberaum und auf der Bühne. Die passenden Effekte sind natürlich auch dabei. Und da man bei so vielen Sounds leicht den Überblick verliert, gibt es eine Favoriten-Funktion, mit der du deine Lieblingssounds immer griffbereit hast.

Darüber hinaus bietet der Roland Juno-D einen Mikrofoneingang mit Effekten wie Vocoder, Kompressor und Reverb. Ein Step-Sequencer mit acht Tracks, ein Audio-Player und ein integriertes USB-Audiointerface runden den Synthesizer ab.

Die Roland Juno-D-Serie ist bei Thomann* erhältlich.

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Roland Juno-D6
Roland Juno-D6
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Roland Juno-D7
Roland Juno-D7
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Roland Juno-D8
Roland Juno-D8
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Mehr Videos über Synthesizer für Einsteiger

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