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Ist LiquidSonics Illusion die Reverb-Revolution in Plug-in-Format?

Ist LiquidSonics Illusion die Reverb-Revolution in Plug-in-Format?  ·  Quelle: LiquidSonics / gearnews, marcus

Das scheint gerade eine wirklich heiße Zeit für Reverb- und Hall-Plug-ins zu sein. Wöchentlich werden neue Effekte dieses Genres veröffentlicht und angeblich übertreffen die Neuen alle Konkurrenten. Jetzt hat auch die Firma LiquidSonics mit Illusion einen weiteren raumschaffenden Effekt auf den Markt gebracht. Und der berechnet den Hall auf eine neue Art: nämlich Fusion-IR-Synthese! Das klingt spannend.

Illusion berechnet den Raum auf die moderne Art

Illusion heißt das neue Reverb-Plug-in des Herstellers LiquidSonic. Dabei handelt es sich hier überhaupt gar nicht um eine Illusion. Im Gegenteil. Der Effekt wird nämlich über eine Fusion von Impulsantworten und einer Synthese errechnet. Also alles ziemlich logisch – aber trotzdem recht komplex. So soll das auch sein. Denn Reverbs müssen komplex klingen. Ansonsten wirken sie eher „billig“ und „flach“.

Illusion setzt auch nicht auf externe IRs, mit der ihr das Plug-in füttern müsst, sondern setzt auf eigene fortschrittliche Fusion-IRs, die im Zusammenspiel mit einem Synthese-Algorithmus den eigentlich Reverb erzeugen. Dazu kommen reichlich viele Modulationen. Die grafische Benutzeroberfläche ist zudem sehr ansprechend modern und übersichtlich. In der Mitte thront ein Analyzer, so dass ihr das Signal immer schön im Auge behalten könnt.

Leider gibt es (noch) keine Klangbeispiele oder Videos zu dem Plug-in, so dass wir uns kein Urteil über die Qualität bilden können. Aber durch die Erfahrung des Herstellers mit Reverb-Plug-ins und der recht großen und lobenden Fan-Gemeinde wird auch Illusion in der Reverb-Familie sicherlich noch einen drauf setzen.

Preis und Spezifikationen

LiquidSonics Illusion erhaltet ihr im Moment und bis zum 01. Dezember 2018 auf der Website des Herstellers zum Einführungspreis von 169 US-Dollar anstatt 249 US-Dollar. Das Plug-in läuft auf Mac OSX 10.9 oder höher und Windows 7 oder höher als VST, VST3, AU und AAX in 32 oder 64 Bit. Eine uneingeschränkte Demoversion sowie ein PDF-Benutzerhandbuch gibt es ebenso als Download auf der Internetseite. Zur Autorisierung wird ein kostenloser iLok-Account oder ein iLok-Dongle (2 oder 3) vorausgesetzt. Über 200 Presets liegen dem Paket bei.

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Gast

Am besten wäre ein Einführungspreis von 3000 euro und danach wieder normal für 5000. Ist ja schließlich ein plugin