von Julian Schmauch | 4,5 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Korg Pa5X: Workstation und Arranger der nächsten Generation

Korg Pa5X: Workstation und Arranger der nächsten Generation  ·  Quelle: Korg

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Beim Korg Pa5X zeigt der Hersteller: Man meint es ernst mit der Neuauflage. So wurde der Arranger von Grund auf neu designt. Dazu gibt es unbegrenzten Speicherplatz, zusätzliche Drum-Pads zum Spielen, eine aufgeräumte Oberfläche und Gitarreneingänge an der Workstation.

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Korg Pa5X: Workstation mit neuem Arranger

Nicht wenige Synth-Enthusiasten blicken etwas von oben herab auf Arranger-Keyboards. Man glaubt, diese All-in-one-Lösungen haben für die eigenen Sounddesign-Eskapaden wenig zu bieten. Damit verpasst man aber die große Vielfalt an Sounds und Produktionshilfen, dazu auch jede Menge Spielspaß, die in den riesigen Keyboards steckt. Denn beim Pa5X werden euch bei über 600 Stilen und 2200 Sounds kaum die Inspirationen ausgehen. Und die Sounds kommen von vielen anderen Korg Synths wie Kronos, Nautilus und SV2. Der Pa5X ist kein Spielzeug.

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Die Workstation hat alles an Bord zum Entdecken von genau der Musik, die man machen möchte. Und welche Art Musiker man sein will. Und es gibt sogar einige „Musikant„-Version mit lokal spezifischem Content. Diese bringen dann eben nicht nur westliche Stile oder englische Beschriftung mit.

Der Pa5x ist ein Premium-Keyboard. Denn mit 160-Voice Polyphonie, dem Algorithmus Enhanced Definition Synthesis-Expanded zur Klangerzeugung, Multimode-Filtern und EQ auf jeder Spur platzt wie Workstation nur so vor kreativem Potential. Außerdem kann auf jeder Spur im Arranger aus einer Vielzahl an Effekten ausgewählt werden. Außerdem sind die Master-Effekte der Waves | MaxxAudio® Suite mit dabei.

Zudem werden neben den Sounds noch 130 Drum-Kits mitgeliefert. Und insgesamt können bis zu 384 Kits abgespeichert werden. Weiter verläuft die Navigation zur Sound-Auswahl, zur Modulation und bei der Arbeit im Arranger über einen 8-Zoll-Touchscreen. Ein System mit verschiedener Farb-Codierung zeigt euch immer an, wo im Menü ihr euch gerade befindet.

Sampling mit der Workstation

Korg Pa5X: Workstation und Arranger der nächsten Generation

Die drei Varianten

Acht Gigabyte an Samples und Soundfonts sind mit dabei. Dazu gibt es einen SD-Karten-Slot zur eigenen Erweiterung. Außerdem gibt es nun zusätzlich zum Mikrofoneinfang einen Eingang für Gitarrensignale. Und dementsprechend kommt der Pa5X mit einer Reihe von Verstärker- und Cab-Simulationen. Zusätzlich ist in der Signalkette Platz für vier Pedale. Auch gibt es eine Reihe an neuen Stimm- und Harmomie-Effekten. 

Nicht nur kann man im Arranger einen ganzen Song produzieren. Sogar ist es möglich mit der Dual-Song-Engine zwei Songs zu erstellen und per Crossfade zwischen ihnen zu wechseln. Diese Doppelfunktion ist nicht nur im Arranger, sondern auch beim MP3-Player, beim Recorder, beim Chord-Sequencer und bei der Song-Jukebox verfügbar.

Der Pa5X ist eine gigantische Workstation voller kreativer Möglichkeiten für MIDI, Sampling und Audioaufnahmen. Qualität und elaboriertes Benutzerinterface spiegeln sich im Preis wider. Und es sind drei Varianten verfügbar: 61 Tasten, 76 Tasten und 88 Tasten. Dazu hat die größte Version gewichtete Tasten mit Hammermechanik und Aftertouch.

Preis der Varianten

Die 61-Tasten-Version ist in der International- und der Musikant-Edition vorbestellbar. Die Korg Pa5X 61 International kostet 4.299 Euro und kann bei Thomann* bestellt werden und Korg PA-5X 61 Musikant kostet 4.499 Euro und ist ebenfalls bei Thomann erhältlich. Auch von der 76-Tasten-Version gibt es jeweils zwei Ausführungen. So kostet der Korg Pa5X 76 International 4.599 Euro bei Thomann*. Der Preis des Korg Pa5X 76 Musikant liegt bei 4.799 Euro bei Thomann*.

Auch von der größten Version des Pa5X gibt es die zwei Ausführungen International und Musikant. Der Preis des Korg Pa5X 88 International liegt bei 4.999 Euro. Die Workstation kann bei Thomann bestellt werden. Auch der Korg Pa5X 88 Musikant ist bei Thomann erhältlich. Bei diesem liegt der Preis bei 5.199 Euro.

Korg PA-5X 61 International

Korg PA-5X 61 International

Korg PA-5X 61 Musikant

Korg PA-5X 61 Musikant

Korg PA-5X 76 International

Korg PA-5X 76 International

Korg PA-5X 76 Musikant

Korg PA-5X 76 Musikant

Korg PA-5X 88 Musikant

Korg PA-5X 88 Musikant

Korg PA-5X 88 International

Korg PA-5X 88 International

Infos über Korg und Synth-Neuheiten

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Bildquellen:
  • Die drei Varianten. : Korg
Korg Pa5X: Workstation und Arranger der nächsten Generation

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6 Antworten zu “Korg Pa5X: Workstation und Arranger der nächsten Generation”

    Georg Grenzenlos sagt:
    0

    „Dazu gibt es unbegrenzten Speicherplatz“
    Unbegrenzter Speicherplatz?

      Markus sagt:
      0

      Im Prinzip ist das richtig. Der Speicherplatz wird eigentlich nur durch die Größe einer SD-Karte begrenzt. Es gibt auch keine Bankstruktur mehr, eine Kategorie kann unendlich viele Inhalte wie z. B. Klänge, Styles oder was sonst noch so möglich ist enthalten.

        Georg Grenzenlos sagt:
        0

        „Der Speicherplatz wird eigentlich nur durch die Größe einer SD-Karte begrenzt“
        Also doch nicht unbegrenzt.

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Wow da hälst die Luft an Wahnsinn!

    Markus sagt:
    0

    Habe mit einige Videos angeschaut. Das Teil ist der Wahnsinn. Der Neu Maßstab im Bereich der Entertainer-Keyboards. Einzig die 160 Stimmige Polyphonie ist ein kleiner Wermutstropfen, 256 Stimmen wären in dieser Preisklasse schon angebracht.

    Marc sagt:
    0

    Das ist eine großartige Weiterentwicklung einer bereits erfolgreichen Produktserie! Was mich neben dem tollen Grundsound und Feature Set hier begeistert, ist, dass Korg nun erstmals FATAR-Tastaturen verbaut hat. Ich hoffe sehr, dass sie das auch künftig tun werden, eventuell in einer neuen Flagship-Workstation, welche dann den Platz der eingestellten KRONOS-Sereie einnehmen wird. Auch wenn ich lange begeisterter KRONOS-User war, hat mich doch die 88er-RH3-Tastatur nie vollends überzeugt, denn die fühlte sich manchmal, vor allem nach längeren Transporten, etwas „klebrig“ und „verklemmt“ an. Mit FATAR-Tastaturen ist dieses nun aber Geschichte. Richtiger Schritt von KORG, finde ich.

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