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Electronic Music Producer: Die besten Controller aus meinem Studio

Electronic Music Producer: Die besten Controller aus meinem Studio  ·  Quelle: Gearnews, Marcus

Im fünften Teil der Electronic Music Producer Serie zeige ich euch die Hardware-Controller, die ich in meinem Studio und unterwegs während der Musikproduktion oder Live einsetze. Dieser Typ Hardware ist ein täglicher Begleiter in meinen Sessions. Ohne diese Eingabegeräte wäre ich tatsächlich nur ein halber „Electronic Music Producer“. Auch hier gibt es Unmengen an Angeboten am Markt und die Technologien schreiten immer schneller voran. Und genau das macht das Thema sehr spannend.

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Controller steuern die Musik

Ohne einen Controller funktioniert ein Studiobetrieb heutzutage nicht. Notenwerte müssen irgendwie in die DAW gelangen. Automationen entstehen auch nicht von alleine. Und mit der Maus einzeichnen, klar funktioniert das hier und da, ist aber eher „oldschool“ und wirkt am Ende (subjektiv gesehen und für mich) nicht lebendig. Dazu kontrollieren diese Controller aber auch weit mehr, wie Abhörlautstärken, Aktivierung von weiteren Monitorpaaren und Subwoofer. Alle diese Hilfsmittel zur Steuerung aller möglichen Dinge in meinem Studio stelle ich euch hier vor.

Darüber hinaus hatte ich mir den MPE-fähigen Klangerzeuger Osmose von Expressive E vorbestellt, der leider noch nicht ausgeliefert wurde. Dieser neue Controller wird sicherlich eine großartige Bereicherung für meine kreative Arbeit im Studio sein. Ich freue mich schon sehr, das Keyboard hier im Studio auf meine Geräte loszulassen und den außergewöhnlichen Klang in meinen Monitoren zu hören.

Ableton Push 2

Das Warten hat ein Ende - Ableton Live 10 ist da!

Ableton Live 10 – Push 2

Als eingefleischter Ableton Live Anwender kann man eigentlich nicht auf diesen Controller verzichten. Denn diese Hardware bildet fast eine Einheit mit der Digital Audio Workstation Software. Hiermit lässt sich die DAW komplett ohne Maus und Tastatur bedienen. Und das natürlich äußerst kreativ und intuitiv. Dazu bekommt ihr exklusiv mit dem Controller Eingabemöglichkeiten (spielen mit Skalen, Drum Sequencer etc.), die die Software alleine nicht bietet. Die Haptik ist ebenso hochwertig wie die DAW selbst. Jeder Anschlag und jede Reglerbewegung sitzt und das ohne merkliche Latenz. So soll das auch sein. Wer mit Live arbeitet, sollte diesen Controller einmal testen. Ich denke nicht, dass ihr nach dem Test an einen Umtausch denken werdet.

Ableton Push 2 gibt es hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 563 Euro. Einen Bonedo.de Testbericht könnt ihr euch hier anschauen.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Native Instruments Maschine MK3

Native Instruments Maschine+ - veröffentlicht NI eine standalone Groove Box?

Native Instruments Maschine+

Warum benötigt man Native Instruments Maschine, wenn man den Push Controller besitzt? Gute Frage. Meine Antwort: Ich mag die vielseitigen Sample Librarys von NI. Dazu ist die Integration des Maschine Plug-ins in die DAW wirklich gut gelöst. Alles lässt sich ohne Probleme über die Hardware bedienen und fernsteuern. Dazu wirken die Loops, die ich mit Maschine erstelle, irgendwie „anders lebendiger“ und besitzen einen anderen Groove. Hat man sich einmal eingearbeitet, ist der Workflow an dieser Kiste wirklich genial. Ich komme sehr schnell zum Ziel oder zu überraschend kreativen Ergebnissen. Durch die Möglichkeit, alle VST-Plug-ins einzusetzen, könnt ihr mit Maschine sogar komplette Songs kreieren.

Native Instruments Maschine MK3 bekommt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 545 Euro. Die neue standalone Version Maschine+ gibt es hier.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Heritage Audio RAM 2000

Heritage Audio RAM 2000

Heritage Audio RAM 2000

Eigentlich ist dieser Controller von Heritage Audio der meistgenutzte in meinem Studio. Denn über diese Hardware steuere ich meine Monitore zum Abhören des Sounds. Hiermit kann ich mit dem großen roten „Neve-Regler“ die Lautstärke regeln, verschiedene Monitorpaare aktivieren, stummschalten, den linken und rechten Kanal solo schalten und einen Subwoofer dazu klicken. Darüber hinaus verfügt der RAM 2000 über zwei eigenständige Kopfhörerausgänge und eine Talkback-Sektion. Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, Sounds von Smartphones, Laptops oder Tablets via Bluetooth sehr hochwertig an die Hardware zu senden und über die Monitore abzuhören.

Heritage Audio RAM 2000 bekommt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 239 Euro.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Softube Console 1

Softube Console 1 Controller Hardware Close Up Part

Der Console 1 Controller

Wie schon hier in unserem „Angecheckt“ vorgestellt, arbeite ich in meinem Studio mit den Hardware-Controllern aus dem Hause Softube. Zumindest was Mix und Mastering von Audio- und Instrumentenspuren angeht. Dieser Controller-Typ war für die Trennung von meinem analog-digitalen Mischpult ausschlaggebend. Die Regler sind haptisch perfekt angelegt, so dass ich schnell zum gewünschten Ziel komme. Es ist noch nicht einmal nötig, sobald man den recht simplen Workflow komplexer Arbeitsverläufe verinnerlicht hat, das grafische Interface zu öffnen oder sich anzeigen zu lassen. Gating, EQ-ing, Komprimierung und mehr funktioniert im Handumdrehen (oder besser: bei Reglerbewegung)! Ganz so, wie ich es im analogen Umfeld (also von meinem Mixer) gewohnt war. Dazu der exzellente Klang der Softube und UAD Plug-ins. Perfekt!

Softube Console 1 ist hier bei Thomann (Affiliate) zum Preis von 379 Euro erhältlich.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Softube Console 1 Fader

Softube präsentiert den motorisierten Controller: Console 1 Fader

Softube präsentiert den motorisierten Controller: Console 1 Fader

Im Doppelpack stehen die beiden Softube Mix und Mastering Controller vor mir. Die Fader-Version ist mit zehn Motor-Fadern ausgestattet und reagiert auf jede Bewegung, die ich in Ableton Live vornehme. Jeden Kanal kann ich so, wie bei jedem analogen/digitaten Mixer, in der Lautstärke, Panorama und weitere Funktionen wie Drive, Charakter, EQ, Kompressor einstellen. Und das natürlich sehr intuitiv und mit einer angenehmen Haptik. Dazu gibt es von Softube im Fader Pack zwei sehr interessant klingende Drive- und Charakter-Emulationen, die ich zu 90 Prozent auf meine Audio- und Instrumentenspuren lege. Irgendwie kann ich mir die Arbeit ohne dieses Paket nicht mehr in meinem Studio vorstellen.

Softube Console 1 Fader gibt es hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 544 Euro.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Novation Launchpad Pro MK3

Novation Launchpad Pro MK3

Novation Launchpad Pro MK3

Für unterwegs und als Ersatz für meinen Push 2 nutze ich mobil das Launchpad Pro MK3 von Novation. Es ist leichter, kompakter und besitzt, bis auf wenige Ausnahmen, ähnliche Funktionen des Ableton Controllers. Ihr könnt damit Patterns in der Session-View abfeuern, Automationen erstellen und aufnehmen. Song-Arrangements zusammenbauen oder einfach nur Ableton Live fernsteuern. Darüber hinaus verfügt das Launchpad über verschiedene Spiel- und Sequencer-Modi, die kreativ bei Song-Erstellung oder auch live recht interessant sein können. Die Hardware-Qualität ist sehr hochwertig, so dass der Controller immer und überall auf Bühnen, in Clubs und verschiedenen Studios dabei sein sollte.

Novation Launchpad Pro MK3 könnt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 291 Euro kaufen.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Genki Instruments Wave

Genki Instruments Wave - ab sofort über Indiegogo vorbestellbar!

Genki Instruments Wave

Sehr speziell ist dieser Ring-Controller. Denn damit könnt ihr, sobald ihr diesen an einem Finger angelegt habt, per Handbewegungen MIDI-Daten in den Rechner transportieren. Und das via Bluetooth. Eine Software, die dem Produkt beiliegt, konfiguriert die Parameter, die der Ring senden soll. Sehr cool macht sich das Schmuckstück als weiterer Parametergeber beim Einspielen eines Nicht-MPE Keyboard Controllers, der somit zu einem MPE-fähigen Controller mutiert. Live ist das kleine Ding ein absoluter Hingucker. Denn ihr könnt Effekte, Synthesizer oder sogar das ganze Ableton Live mit verrückten Handbewegungen durch die Luft oder speziellen Tanz-Choreografien fernsteuern. Das ist nicht nur witzig, sondern bringt erstaunlich kreativen Input für den Electronic Music Producer.

Genki Instruments Wave bekommt ihr hier auf der Hersteller-Website für 199 US-Dollar.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Apple iPad

iPad Pro 12 USB-C

iPad Pro 12 USB-C

Das iPad ist schon lange nicht mehr aus der Electronic Music Producer Szene wegzudenken. Das Display ist Touch-bedienbar und das funktioniert seit eh und je einwandfrei und völlig ruckelfrei. Dazu gibt es haufenweise Apps (kostenlos oder für wenig Geld), die uns das Musizieren erleichtern sollen. Das iPad fungiert dann als externes Effekt-, MIDI-Eingabegerät, Sequencer, Klangerzeuger, Modulationsquelle, Controller für Ableton Live und vieles vieles mehr. Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt. Ich nutze das iPad gerne im Studio als mobilen Controller, um in der Nähe des analogen Synthesizers oder meines analogen Effekt-Racks weiterhin die DAW zu steuern. Live auf der Bühne steure ich damit Ableton Live Effekte (wie mit einem X/Y-Pad).

Das Apple iPad gibt es in verschiedenen Ausführungen und Varianten hier bei Apple.com.

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Tablet

CME Xkey 25

CME Xkey

CME Xkey

Dieses kleine Keyboard in dem Look einer Apple Tastatur darf bei keinem Ausflug fehlen. Es ist platzsparend und passt deswegen in jeden Rucksack. Und es reicht mir vollkommen aus, um Ideen auf die Schnelle festzuhalten. An meinem 13“ MacBook Pro benötige ich keinen Treiber, so dass ich nach dem Anschliessen des USB-Kabels direkt loslegen kann. Wer ein wenig mehr Budget zur Verfügung hat, kann sich ja für die neuere „Air“-Variante mit Bluetooth MIDI entscheiden.

CME Xkey 25 (silver) erhaltet ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) für 116 Euro.

 

Hier findet ihr alles Weitere zu dem Controller

Weitere Controller …

Wie immer fehlen bei diesen „Top 10“-Listen einige tolle und interessante Produkte. Alle können wir hier nicht besprechen. Dazu kann jeder Song, jede kreative Idee und jeder Sound bei jedem Neustart aus einer anderen Zusammensetzung an Hilfsmitteln bestehen. Ich bin gespannt, welche Controller ihr in eurer Topliste bevorzugt. Ihr könnt uns gerne in den Kommentaren eure Lieblinge nennen. Hier findet ihr alle Serien zu „Electronic Music Producer“ über Synthesizer, Effekt Plug-ins, Hardware-Effekte und das Modular System.

Ihr wollt noch mehr erfahren? Dann stellt mit/uns hier unten eine Frage.

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4 Antworten zu “Electronic Music Producer: Die besten Controller aus meinem Studio”

  1. Don Diablo sagt:

    Nektar P1 wäre auch erwähnenswert

  2. Martin sagt:

    Bin gerade stolzer Besitzer eines neuen
    Elgato Stream Deck . Ich denke das passt als Controller auch super hierher.
    Ich steuere damit Studio One 5 zum Mixen & Mastern. Sehr intuitiv und sehr einfach zu bedienen. Und was kaum gezwigt wird: Es können Ordner erstellt werden und somit weitere der Knöpfe belegt werden. Dazu noch mehrere Abläufe auf einen Knopf und Ein/Aus Funktionen. Habe jetzt viele Makros immer direkt auf einen (Knopf)druck parat. Irgendwie ärgere ich mich jetzt, nur den mittleren gekauft zu haben. Absolut empfehlenswert für besseren Workflow.

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