Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
korg nautilus

korg nautilus  ·  Quelle: emnordic.dk

Und noch ein Leak ist gelungen im Falle des Korg Nautilus. Es handelt sich offenbar um eine Art Workstation. Aber nicht irgendeine.

Nautilus

Er hat eigentlich weniger Hinweise, wenn man nicht doch genauer hinschauen könnte. Hier haben wir es wohl mit einer Art neuer günstigeren Variante des Kronos zu tun. Also dürfte es sich hier um eine Ansammlung sämtlicher angenehmer Synthesizer-Sammlungen handeln, die Angebote wie Krome eher in der Ecke stehen lassen werden. Denn dieses Gerät wird ganz einfach günstiger sein und kann deren Funktion gleich mit übernehmen. Es gibt eine neue Bedienungsidee und man hat alles ein bisschen modernisiert.

Kronos Elemente

Man hat die SGX-2 Piano-Engine, die EP-1 ElectricPiano-Engine, die CX-3 Drawbar-Engine, die HD-1 PCM-Engine, die MS-20EX Analog-Modeling-Engine, die Polysix EX Modeling-Engine, die AL-1 Analog-Modeling-Engine, die MOD-7 VPM/FM-Sound-Engine und die STR-1 Physical Modeling-Engine. Also alles, was Kronos auch kann. Es gibt auch einen Step-Sequencer sowie einen polyphonen Arpeggiator. Nicht erwähnt werden das Wavesequencing und Vector-Synthese, die jedoch beide auch im Kronos nicht extra beworben werden. Die Engines sind alle aktualisiert worden, sie sind also nicht genau so wie im Kronos.

Noch ist alles unter Wasser

Meist wird das durch einfachere Umsetzung, weniger Bedienelemente und im Gegenzug mit einem besseren 800 x 480 Touchscreen umgesetzt. Denn das Bedienkonzept des Kronos war bisher auch bereits durchaus Touchähnlich. Wird das beim Nautilus auch so sein? Ja. Ist es. Das bestätigte sich jetzt. Allerdings waren diese Touches auch nur begrenzt und verstanden keine Gesten, sodass man lediglich einen zu ändernen Parameter schlicht antippte, um ihn dann per Knopf zu verändern. Dies sind übrigens eher spekulative Hinweise, die sich noch bis zum offiziellen Release in Details unterscheiden können. Übrigens kann man mit 16 Spuren auch Audio aufnehmen. Es gibt also auch Audioeingänge.

Doch im Februar 2021 taucht es auf

Es besteht daher Hoffnung, dass man diesen Teil hier optimiert hat und es beim Thema Preis Änderungen geben wird, die deutlich sein müssten gegenüber bisherigen Angeboten. Der Trend zu günstigen Synthesizern ist so stark, dass Korg hier von dem Luxusinstrument Oasys zum Kronos umgestiegen ist und nun vielleicht zum Nautilus, den es in drei Varianten geben wird. Mit Achtziger- und Siebziger-Tastatur und mit der klassischen 61-Tasten-Variante.

Ja, es können Samples eingeladen werden, dennoch gibt es aber alle erwarteten Anschlüsse inkl. Audio Eingängen. Und der Nautilus behält alle Features der bisherigen Varianten, jedoch mit einfachen und günstigen Bauteilen. Updates zu Details erfolgen, sobald wir den Termin kennen, an dem es offiziell wird. Er soll Anfang Februar 2021 in die Läden kommen.

Die Preise werden diese sein. Sie sind doch höher als ich es erwartet habe:

  • Korg NAUTILUS 61: 2199 Euro
  • NAUTILUS 73: 2499 Euro
  • NAUTILUS 88: 2899 Euro

Mehr ist nun bei Korg nachzulesen.

Video

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

"

3 Antworten zu “Korg Nautilus – Kronos für alle, etwas günstiger”

  1. Klaus Habermeier sagt:

    Nach 10 Jahren Kronos hätte ich mir vom Nautilus wenigstens mehr Speicher beim Sequenzer erhofft. Insgesamt sind seine technischen Daten nicht besser als die des Kronos. Eine herbe Enttäuschung.

  2. Synthwolf sagt:

    Bei einem UVP von 2.200;00 € aufwärts finde ich es unverständlich, dass kein Aftertouch enthalten ist. Noch dazu bei den Stückzahlen, in denen Korg produziert und der Tatsache, dass man auf eine bestehende Soundengine zurückgreifen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.