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Die besten E-Bässe unter 500 Euro

Die besten E-Bässe unter 500 Euro  ·  Quelle: Sire Guitars

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Ihr habt die Liebe zu Groove und tiefen Tönen entdeckt und steht nun kurz davor, das erste eigene Instrument zu erwerben? Oder möchtet ihr durch ein anderes Modell mehr Musikstile abdecken oder euch ganz einfach einen Backup-Bass zulegen? Dank moderner Fertigungstechniken gibt es heutzutage ein tolles Angebot günstiger Budget-Instrumente. Hier kommen die besten E-Bässe unter 500 Euro.

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Die besten E-Bässe unter 500 Euro

Ein Hinweis vorab: Langjährigen GEARNEWS-Lesern kommt der Artikel vielleicht bekannt vor. Kein Wunder! Denn ich hatte bereits 2019 eine Liste mit Budget E-Bässen unter 300 Euro publiziert. Allerdings hat sich der Markt in den vergangenen zwei Jahren verändert. Einige meiner absoluten Top-Empfehlungen wurden geringfügig teurer, sodass sie die 300 Euro-Grenze überschritten.

Andere Modelle werden schlichtweg nicht mehr hergestellt, dafür kam manch spannende Neuerung kam. Darum habe ich mich noch einmal umgesehen und meine Empfehlungen entsprechend angepasst. Keine Sorge: Es sind noch immer unverschämt günstige Modelle dabei, die sich perfekt als E-Bass für Anfänger eignen. Los geht’s!

 

E-Bass kaufen: Precision Bass und Jazz Bass als Allrounder!

In der Geschichte des E-Basses gibt es zwei absolute Klassiker, an denen ihr nicht vorbeikommt: Den Precision Bass und den Jazz Bass von Fender.

Das sind nicht nur historisch die ältesten Modelle, sondern tatsächlich auch universelle Alleskönner. Eines ist gewiss: In einer guten Bass-Sammlung darf ein „Jay-“ oder „Pee-Bass nicht fehlen.

Für Anfänger: Viersaiter oder Fünfsaiter?

Fangt ihr komplett bei Null an, empfehle ich euch unbedingt einen 4-Saiter. Der Hals ist nicht so riesig, man muss weniger dämpfen. Kleiner Bonus: Die vier Saiten haben die gleichen Namen wie die oberen Strippen einer Gitarre. Da kann man zur Not auch mal beim Gitarristen abgucken.

 

1. Precision Bass

Hört ihr gern Rock, Soul, Blues, Motown oder Punk? Dann ist der Precision Bass genau das Richtige für euch!

Er gehört zu den allerersten E-Bässen, fühlt sich in jedem Genre wohl und ist bis heute eines der am meisten verkauften und imitierten Modelle. Und das nicht ohne Grund!

Seine einfache Bedienung macht ihn perfekt für Einsteiger. Zudem ist er bei Produzenten auf der ganzen Welt im Studio äußerst beliebt. Hier sind drei Empfehlungen für euch:

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2. Jazz Bass

Wenn ihr gern Funk, Disco, R&B, Progressive Rock oder Fusion auflegt, so muss unbedingt ein Jazz Bass her. Leo Fenders zweiter großer Wurf für uns Tieftöner unterscheidet sich vom Precision Bass durch einen brillanteren, drahtigeren Klang.

Mit seinen beiden Tonabnehmern ist er in der Lage, tonal ein breit gefächertes Spektrum anzubieten. Am besten schaut ihr euch auf YouTube Videos von Marcus Miller, Jaco Pastorious, Larry Graham oder Geddy Lee an.

Etliche Hersteller bieten eine Interpretations des Jazz Bass an. Ich habe euch vier meiner Budget-Favoriten herausgesucht. Auch hier kommt man auf der Suche nach einem Erstinstrument nicht an Harley Benton vorbei. Es ist schon erstaunlich, was der Hersteller in Bezug auf Preis/Leistung abliefert.

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Doch auch andere Hersteller können punkten. Einer meiner Schüler hat das folgende Modell von Cort, das ich auf Grund der guten Verarbeitung und des sonoren Klangs uneingeschränkt empfehlen kann:

Jazz Bass von Fender

Natürlich darf auch ein Jazz Bass von Fender oder der Tochterfirma Squier nicht fehlen. Weil das Modell von Leo Fender erfunden wurde, liegen auch einige wichtige Rechte bei diesem Hersteller. So darf beispielsweise nur ein Fender wie das Original aussehen. (Achtet mal auf die Form der Kopfplatten bei den anderen Instrumenten.) Die Classic Vibe-Modelle haben mir schon immer gut gefallen:

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Marcus Miller weiß, wie ein guter Jazz Bass klingen muss. Schließlich hat der Mann Musikgeschichte geschrieben! In Kooperation mit Sire Guitars werden seit wenigen Jahren hervorragende Instrumente unter seinem Namen gefertigt. Sie eroberten die Basswelt im Sturm, gelten als absolute Empfehlung und müssen sich auch vor deutlich teureren Modellen nicht verstecken. Dies ist eines der Top-Modelle unter 500 Euro mit einer Ausstattung, die ihresgleichen sucht.

3. Bässe mit Humbucker Pickups

Die dritte Kategorie richtet sich an alle, die einen modernen, knurrenden Sound suchen, gern Overdrive und Distortion einsetzen, Fusion, R&B, Metal und andere harte Genres bevorzugen und auf ergonomische Korpusformen abseits der ausgetretenen Pfade stehen.

Kurzum: alles, was nicht Preci oder Jazz Bass ist. Instrumente mit Humbucker-Tonabnehmern sind besonders nebengeräuscharm und liefern meist einen höheren Output. Das sind optimale Voraussetzungen für verzerrte Sounds. Dazu verfügen sie meist über eine aktive Klangregelung, wodurch ihr noch flexibler in der Klanggestaltung seid.

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4. Fünfsaiter

In den frühen 80er-Jahren etablierte sich eine bedeutende Erweiterung des noch jungen Instruments: Die tiefe B-Saite. Ob inspiriert von den Möglichkeiten eines Synthesizers oder um mit den beginnenden Drop-Tunings der Rockgitarristen mithalten zu können, auch Bassisten wollten noch tiefer in den Keller.

Inzwischen haben Fünfsaiter einen festen Platz in so diversen Stilen wie Gospel, Hip Hop, Funk, Metal, Reggae, Pop, Country und viele mehr. Auch beim Nachspielen von Synth-Basslines ist eine B-Saite oft unerlässlich.

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5. Short Scale (Vintage Vibe)

Instrumente mit einer Short Scale Mensur genießen seit einigen Jahren ein großes Comeback! Sie eignen sich einerseits hervorragend für Old-School Musikrichtungen. Zusammen mit ein paar gut eingespielten Flatwound-Saiten kann man herrliche Vintage-Klänge hervorzaubern.

Doch auch für Personen mit kleinen Händen oder Gitarristen, die schnell man zum Bass greifen wollen, ist die kürzere Mensur klar von Vorteil. In dieser Kategorie darf natürlich der legendäre Beatles Bass nicht fehlen. Mein Favorit ist der Mustang Bass, da er nicht ganz so speziell klingt. Für modernere Musikrichtungen greift ihr zum Marcus Miller.

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Entscheidung getroffen?

Auf der Suche nach meinem allerersten eigenen Bass habe ich mich damals übrigens für einen Ibanez Soundgear entschieden. Weil er schwarz war, ist doch klar. ;o)

Heutzutage würde ich immer zuerst einem Precision Bass raten – er ist und bleibt ein universell einsetzbares, unverwüstliches Arbeitstier, das wirklich nie fehl am Platz ist.

An dieser Stelle würden mich eure Storys interessieren! Was war euer erstes eigenes Instrument? Wie habt ihr angefangen? Habt ihr einen guten Tipp für unsere Leser? Schreibt mir gern in den Kommentaren.

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