von claudius | 4,2 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Kaufberater Reverb Effektpedale neu

 ·  Quelle: Thomann / Gearnews

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Auf der Suche nach dem perfekten Setup ist es immer schön, wenn man etwas Hilfe vorab bekommt. Wir haben dazu einige Kaufberater bei Gearnews am Start, in denen du unsere Favoriten findest und so ein wenig Hilfe bei der Masse an Effektpedalen an die Seite bekommst.

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Hier findest du unsere liebsten und besten Reverb- und Hall-Effektpedale, mit denen du je nach Geldbeutel auch sehr lange glücklich werden kannst. Teuer heißt dabei nicht automatisch besser, der Budget- bzw. mittlere Preisbereich hält auch das eine oder andere Schätzchen bereit. Haben wir deinen Favoristen übersehen? Dann schreib uns auf jeden Fall ein Kommentar!

Für den besseren Lesefluss gibt es die Videos zum Schluss.

Strymon Big Sky

Das teuerste Effektpedal in diesem Kaufberater ist auch gleichzeitig das Pedal, von dem man wohl in Foren oder in Musikerkreisen am meisten hört. Wenn es um herausragende, hochwertig klingende Hall-Sounds geht, dann kommt man mindestens einmal an Strymon Big Sky vorbei. Es bietet 12 verschiedene Reverbs, 300 Presets, Momentary Sustain, Freeze, ist komplett über MIDI streuerbar und hat sogar einen Expression-Input für Steuerung mit externen Pedalen. Der Status als Benchmark-Reverb hat mit aktuell 475 Euro aber auch seinen Preis. Vermutlich ist es aber das Pedal, das ewig bei dir bleiben wird.

Strymon Big Sky

Strymon Big Sky

Kundenbewertung:
(349)

Walrus Audio Slö

Bist du als Gitarrist auf der Suche nach langen Reverb-Fahnen, dann solltest du dir das Walrus Audio Slö einnmal ganz genau ansehen. Während kurze Halls und Slapbacks eher nicht seine Stärke sind, kommen schier ewig nachhallende Reverbs mit drei unterschiedlichen Färbungen und Modulationen mit toller Klangqualität aus dem Pedal. Dazu kommt ein Sustain-Fußschalter, der den aktuellen Wet-Sound ins Unendliche zieht. Es braucht einige Zeit, bis man das Pedal vollends durchschaut hat, dann macht es aber umso mehr Spaß. Für aktuell 198 Euro sollte man die Anschaffung aber gut überlegen.

Walrus Audio Slö Multi Texture Reverb

Walrus Audio Slö Multi Texture Reverb

Kundenbewertung:
(130)

Joyo Atmosphere

Joyo baut nicht nur solide Effekte, sondern ist gleichzeitig auch nicht besonders teuer. Gemessen an der Menge an unterschiedlichen Sounds könnte man das Atmosphere-Pedal mit seinen aktuell 79 Euro schon fast Budget-Sektor zählen, wobei die Grenze für einige schon überschritten sein dürfte. Jedoch können wir aus eigener Erfahrung keine günstigeren Effektpedale empfehlen, die uns genug für dieses „Best of“ überzeugt hätten. Das Pedal deckt von Plate über Spring bis zu ungewöhnlichen Dingen wie Comet, Forest oder Pulse unterschiedliche Sounds ab. Nicht nur für Gitarristen mit wenig Geld ein Blick wert.

Joyo R-14 Atmosphere Reverb

Joyo R-14 Atmosphere Reverb

Kundenbewertung:
(51)

Universal Audio Golden Reverberator

Universal Audio ist eigentlich für die Interfaces mit DSP-Chips bekannt, baut seit geraumer Zeit aber auch Effektpedale. Das Golden Reverberator arbeitet in Stereo und bringt hervorragende Spring-, Plate- und Vintage-Sounds mit. Der Bypass arbeitet wahlweise True oder Buffered und es kann über USB-C mit Updates oder zusätzlichen Effekten versorgt werden. Mit aktuell 386 Euro ist es nicht gerade preiswert, klanglich aber über alle Zweifel erhaben.

Universal Audio UAFX Golden Reverberator

Universal Audio UAFX Golden Reverberator

Kundenbewertung:
(36)

TC Electronic Hall Of Fame 2

Auch wenn der Preis über die letzten Jahre etwas gestiegen ist, ist das unscheinbare TC Electronic Hall Of Fame 2 Effektpedal ein sehr flexibles Reverb Effektpedal. Dank der Tone-Prints sind die 8 Presets um 3 eigene erweiterbar und per Drehschalter an der Oberfläche schnell einsatzbereit. Besonderheit ist sicherlich aber der Mash-Fußschalter, der als eingebautes Expression-Pedal funktioniert und für schnelle Einlagen hervorragend geeignet ist. Zudem lassen sich lange und kurze Hallfahnen direkt mit einem Kippschalter einstellen. Aktuell kostet es 145 Euro, ist aber dennoch in vielen Shops auf Verkaufsplatz 1. Vielleicht der „Best Bang for the Buck“?

tc electronic Hall of Fame 2

tc electronic Hall of Fame 2

Kundenbewertung:
(821)

Danelectro Spring King

Der Klassiker an Reverbs ist der Federhall. Zwar liefert das Danelectro DSR-1 Spring King keine endlos wabernden Klänge und klingt nicht ganz so warm wie das Original von Fender, dafür aber als einziges Effektpedal in dieser Liste einen echten Fenderhall mit einer Feder und komplett analog. Mit den drei Reglern wird der Klang eingestellt und auf dem brauen Pad soll beherzt herumgetrampelt werden. Das liefert dann den „Gegen den Reverb treten“ Plong-Sound, der vor allem im Surf-Rock in nahezu jedem Lied irgendwann mal zu hören ist. Das Spring King ist solide gebaut und kostet nicht allzu viel. Authentischer wird es nicht.

Danelectro DSR-1 Spring King

Danelectro DSR-1 Spring King

Kundenbewertung:
(126)

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Kaufberater Reverb Effektpedale neu

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8 Antworten zu “Kaufberater: Reverb Effektpedale für E-Gitarre von Budget bis High End”

    superweb sagt:
    -1

    Mit die besten Reverb-Pedals fehlen in der Liste: Specular Tempus und Specular Reverb V3 von GFI System.

    Axibis sagt:
    -1

    The Strymon BigSky is also a great stereo machine.

    Mick sagt:
    -2

    Zuhause tut es Software und Live interessiert das keinen ob da ein TC oder ein Strymon spielt!
    Die Dinger sind sowieso viel zu teuer, ist nämlich alles inzwischen Made by Asia und darum teilweise unverschämt solch Preise zu verlangen! Design und Ingenieurskunst sollte längst armotisiert sein, warum zocken die einen immer noch ab!
    Hoffentlich nimmt sich Behringer der Sache auch noch einmal an, deren Stompboxen sind im Moment leider grottenhässlich!

      blah sagt:
      -1

      teilweise zustimmung. wobei; ja, die hardware ist fast immer made in asia, aber bei digitalen effekten zählt vor allem die software/algorithmus, und deren entwicklung kostet nun mal geld, außer man machsts wie mooer und andere chinesen und kopiert selbst die 1:1 von ehx und co ;)

        claudius sagt:
        -1

        Na, wer macht denn sowas? ¯\_(ツ)_/¯ :D

        The Rob sagt:
        -1

        Jeder kopiert von jedem, das war auch schon lange vor den „Chinesen“ so.
        Das ist auch ganz einfach, irgendwo gibt es immer einen Schaltplan oder die Kiste einfach aufschrauben und die Teile auflisten.
        „Entwickeln“ besteht heute in Simulationsprogrammen und einer Abgleichung der Bauteile.
        Das Platinenlayout wird meistens von außenstehenden Unternehmen gestylt und dann schlichtweg eingekauft.

    Claud sagt:
    -1

    EHX Cathedral!!!

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    -1

    Ich finde gerade grossen gefallen an meiner hallspirale in meinem Head! Das kann man nicht digital machen, es klingt einfach sehr schön. Alle anderen digitalen reverb Dinger sind einfach was völlig anderes. Ich habe ein 19 Zoll rack von damals noch, das ist doch noch das beste! Es kann Hall, Delay chorus etc einfach alles. Der überteuerten Fusstreter ist doch blöd! Hab ich auch, aber ich benutze ihn wenig weil ich ja den eingebauten preamp als Distortion benutze. Müsste den dann einschleigweg nutzen. Manchmal mach ich das. Aber das 19 Zoll Effekt gerät schon 30 Jahre alt klingt verdammt gut.

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