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von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Baby Audio Crystalline: Das algorithmische Reverb der nächsten Generation?

Baby Audio Crystalline: Das algorithmische Reverb der nächsten Generation?  ·  Quelle: Baby Audio

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Die Plug-in-Schmiede Baby Audio veröffentlicht mit Crystalline ein neues algorithmisches Reverb für unsere DAWs. Und dieser Effekt kommt in einer wirklich ansprechenden und edlen Aufmachung. Der Klang soll laut Hersteller moderner und vielfältiger klingen als die alten Vorfahren aus dem Hause EMT oder Lexicon. Und das dank Rechenpower der heutigen Zeit. Das klingt vielversprechend!

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Baby Audio Crystalline errechnet perfekte Räume und Atmosphären

Mit Crystalline präsentiert die Firma Baby Audio ein algorithmisches Reverb der Neuzeit. Und das berechnet den Effekt im Gegensatz zu den mittlerweile eher eingesetzten IR-Reverbs, die eher auf vorgefertigte Samples (Abbildung vorhandener Räume oder Konstrukte) zurückgreifen. Der Vorteil ist hier die freie Formung und Erzeugung des Effekts. Somit könnt ihr komplett neue Räume erschaffen, die es niemals in Wirklichkeit geben wird.

Interessant ist die Möglichkeit optional Attack- und Decay-Zeiten mit eurem BPM-Tempo zu synchronisieren. In der Reflections-Sektion lassen sich Size, Length, Sparkle (erzeugt Obertöne) und Width einstellen. Das sind die Standardparameter eines Reverbs. Der Depth-Bereich enthält die Funktionen Resolution, Modulation und Shimmer, die für Bewegung sorgen. In der Clean-Up– und Shape-Sektion könnt ihr den Klang mit den Parametern Damping, Sides und Gate sowie Tone, Smoothing und Transients formen.

Im Ausgangsbereich findet ihr die Features Ducker, Reverse, Freeze und Dry/Wet-Mix, die zu einem modernen Plug-in gehören. Color (White und Dark Mode), Eco Mode und die Preset-Verwaltung sitzt im oberen Bereich des GUI. Der Angebotspreis in der Einführungsphase ist für ein solches Reverb Plug-in wirklich sehr interessant.

Preise und Daten zu dem Software Device von Baby Audio

Baby Audio Crystalline bekommt ihr zurzeit hier bei Plugin Boutique (Affiliate) zum Einführungspreis von 45,15 Euro anstatt 89,19 Euro. Das Plug-in läuft auf macOS 10.7 oder höher (inklusive nativer M1-Support) und Windows 7 oder höher als VST, VST3, AU und AAX. Eine eingeschränkte Demoversion sowie ein Online-Benutzerhandbuch ist ebenso auf der Internetseite als Download erhältlich. Etliche Presets bekannter Sounddesigner und Musikproduzenten liegen dem Paket bei.

Zusätzlich erhaltet ihr beim Kauf bei Plugin Boutique das Software-Drum-Instrument PHAT 2 von ujam geschenkt.

Weitere Informationen zu Baby Audio und der Software

Videobeispiele zum Plug-in von Baby Audio

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10 Antworten zu “Baby Audio Crystalline: Das algorithmische Reverb der nächsten Generation?”

  1. Mark sagt:

    So langsam wird man gelangweilt von den hunderten an Reverbs…
    Nicht von euch, aber von den Herstellern…
    Wird da tatsächlich jedes mal das Reverb „Rad“ neu erfunden?

    • mAx sagt:

      Moment mal, das ist doch Sonjas part… :D

    • Erik S. sagt:

      Das ist wie bei den Waschmitteln… alle Nase lang kommt ein neues auf den Markt, das angeblich NOCH weißer wäscht!

      • Ted sagt:

        Jap. Und tatsächlich sind alle gleich und die Hersteller treten Lizenzgebühren an Henkel ab, die es erfunden haben. So wurde es mich in Chemie gelehrt.

    • Ragnar sagt:

      Sicherlich wird da wenig neu erfunden, manches kann aber erst bei den jetzt zur Verfügung stehenden Rechenleistungen latenzfrei/-arm laufen. Und ob es was taugt, kann man ja mit der kostenlosen Demo schön testen. Bei der Firma gottseisank ohne iLok oder ähnlichen unnützen Beifang.

  2. Mick sagt:

    neue Qualität möglich, durch bessere Prozessoren, neue GUIs für andere Monitorauflösungen, bessere Bedienbarkeit, Konkurrenz belebt den Preis….ich habe nichts gegen neue Reverbs

  3. Inge Meisels fiktiver Schafrichter sagt:

    Bin ich froh, dass ich auf Software keinen Wert lege. Was mir aber auffällt: zu viele Leute machen sich einen Kopf bzgl. der Technik, statt einfach mal zu versuchen, kreativer zu werden – sofern sie überhaupt genügend Talent dafür mitbringen. Was nützen Blendwerke von Markennamen und Instrumentensammlungen, wenn am Ende nur Pffft oder Bumbum herauskommt.
    Die schönsten oder interessantesten Tracks bringen – meiner Erfahrung nach – die zustande, die nur ganz wenig Equipment haben und vollbringen, statt von morgens bis abends in Foren abzunörgeln oder korinthisch zu diskutieren, als wären sie mit ihrem Pling und Plang erfolgreiche Platin-Stars.
    Was nützt der geilste Hall, wenn die Mucke langweilig ist? Ist diese toll, kann man auch den Billighall genießen, der auf die Musik wirkt.

    • Mick sagt:

      dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Kobi Kobsen sagt:

      Das sind aber einige steile Thesen. Ich denke eher, dass viele Top-Produzenten ganz schön dickes Equipment haben und das auch sinnvoll einsetzen. Sich einen Kopf über Technik und Neuheiten zu machen schliesst weder Talent aus, noch die Fähigkeit, sich genauso intensiv mit der Musik auseinanderzusetzen.

      Ein Mangel an Kreativität daraus abzuleiten ist da in meinen Augen ohne jede faktische Grundlage.

    • Peter sagt:

      Nicht von sich selbst auf andere schließen.

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