von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Die besten Software-Emulationen 2017

Die besten Software-Emulationen 2017  ·  Quelle: gearnews

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Hier stelle ich euch meine Top 5 der Software-Emulationen aus dem Jahre 2017 vor. Die gesammelten Produkte verschiedenster Software-Hersteller wollen die alten Modelle wieder zum Leben erwecken. Durch die „fast“ unbegrenzten Möglichkeiten der Computertechnik erhalten die alten Schätzchen meist noch ein besonderes Feature geschenkt, so dass sie oft sogar interessanter und vielseitiger sind als die Originale.

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U-He Repro-5

Quelle: U-He / gearnews, marcus

Wie auch im letzten Jahr, ist Urs Heckmann mit seiner Firma U-He auch dieses Jahr hier bei mir an erster Stelle. Mit dem Repro-5 erweitert er seinen virtuellen Nachbau des Sequential Circuits Pro-One nicht nur mit Polyphonie. Der Neue bekommt neben einer Überarbeitung des Browsers auch weitere Features und Effekte spendiert, wie eine neue separate Drive-Sektion sowie Microtuning, Velocity-Scanning für Hüllkurven, Filter-Hüllkurven-Inversion und mehr. Das Ganze existiert bis Anfang des Jahres als öffentliche Beta-Version und kann und soll vor allem auf Herz und Nieren getestet werden. Benutzer des Repro-1 dürfen sich freuen, denn ein Update ist für diese kostenlos!

Das Plug-in läuft auf Mac und Windows Rechnern in 32 oder 64 Bit als AAX, VST, VST3, NKS und AU.

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Autodafe Casio VL-1

Quelle: Autodafe

Wer die Achtziger wieder aufleben lassen möchte und noch ein wenig Platz auf der Festplatte zur Verfügung hat, sollte hier zugreifen. Denn die virtuelle Emulation dieses kleinen Casio Keyboards ist Freeware und dementsprechend kostenlos! Es klingt nicht nur nach Plastik, es bringt euch sogar die Sounds der legendären Band Trio in euer Studio. Der Entwickler wird das Plug-in sicherlich noch mit neuen Features erweitern. Denn die komplette Groove-Sektion des Casio VL-1 fehlt leider noch. Trotzdem ist der piepsige Sound dieses kleinen Klangerzeugers einzigartig und gehört in jede Musikerkiste.

Das Plug-in läuft auf Mac OSX und Windows als VST und AU in 32 oder 64 Bit.

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IK Multimedia Syntronik

Quelle: IK Multimedia

Wenn man von Emulationen spricht, kommt ihr um das großartige Paket der Firma IK Multimedia namens Syntronik nicht herum. Hier ist einfach alles drin, was emuliert werden kann. 17 Software-Instrumente und 38 Effekte – was wollt ihr mehr. Dazu natürlich der typisch hochwertige Klang, den wir von der Firma gewohnt sind. Neben etlichen Moogs sind virtuelle Nachbauten der Firmen Sequential Circuit, Roland, Oberheim, Alesis, Waldorf, Elka, Yamaha, ARP, Alesis und Hohner mit im Paket. So richtig analog wird es durch die eigens hierfür entwickelte DRIFT-Technologie, die die Oszillatoren und Schaltungen der Hardware eins-zu-eins abgetastet authentisch in die Software bringt. Die Download-Version enthält über 7000 Samples und mehr als 2000 Presets in sage und schreibe 50 Gigabyte an Daten.

Das Plug-in läuft auf Mac OS 10.9 oder höher und Windows 7 oder höher standalone und als AU, VST, VST3 und AAX in 64 Bit.

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Full Bucket Music Mono/Fury

Quelle: Full Bucket Music / gearnews, marcus

Einen Emulationsartikel ohne Erwähnung des Software-Entwicklers Full Bucket Music gibt es bei uns nicht. Mittlerweile solltet ihr mitbekommen haben, dass wir Fans dieser Software-Schmiede geworden sind. Und nicht nur aus Kostengründen! Denn alle Produkte dieses Herstellers sind Freeware. Soundtechnisch kommen die Plug-ins recht nahe an das Original und sehen diesen auch noch zum Verwechseln ähnlich. So auch der Mono/Fury, eine virtuelle Nachbildung des KORG Mono/Poly. Er ist einer der bekanntesten Analog-Synthesizer der Musikgeschichte aus den achtziger Jahren. Hier lohnt sich ein Ausprobieren definitiv! Und ab sofort gibt es das Teil auch für Mac User.

Das Plug-in läuft auf allen macOS und Windows-Rechnern (32 oder 64 Bit) als VST und AU in jeder kompatiblen DAW.

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XILS Lab The PolyM

Quelle: Xils Lab

Eine sehr schöne Umsetzung ist der französischen Software-Schmiede XILS Lab mit The PolyM gelungen. Dieses Plug-in emuliert einen Moog Polymoog aus den siebziger Jahren mit allem, was dazu gehört. Dieser Synthesizer ist bekannt für weiche String -Sounds und nicht die Moog-typischen fetten Bässe und Leads. Das Plug-in erreicht sogar eine unlimitierte Polyphonie, was im Gegensatz zum Original ein großartiger Fortschritt ist. Natürlich ist der Sound aus dem Hause XILS Lab wie immer hervorragend und kommt auch dieses Mal dem Original sehr nahe. Zwei Jahre investierte der Macher Xavier Oudin in dieses Projekt, das in 2017 das Licht der Welt erblickte.

Das Plug-in läuft auf Mac OS 10.7 oder höher und Windows XP oder höher als VST, AU, RTAS und AAX in 32 oder 64 Bit.

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Fazit

Wie immer könnte dieser Artikel durch weitere wirklich interessante Emulationen fortgeführt werden. Aber hier mache ich einen Schnitt und freue mich auf das nächste Jahr der virtuellen neuen alten Legenden!

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