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Behringer-2600-Synthesizer

Behringer-2600-Synthesizer  ·  Quelle: Behringer

Der ARP 2600 wurde von Behringer schon avisiert und es gab bereits eine Videoerklärung dazu. Jetzt ist der Behringer 2600 offensichtlich fertig und leuchtet bunt. 

Seit wenigen Minuten ist ein neues Video des funktionierenden Prototypen gepostet worden. Neue Erkenntnisse gibt es an sich nicht, aber man kann generell mehr hören. Die bunten LEDs in den Teaser-Videos lassen sich dimmen – sie leuchten vom neuen ARP-2600-Panel des Behringer-Clones ähnlich wie die am Odyssey und TTSH. Video-Part 2 folgt dem ersten Video von gestern mit dem Original und dem gleichen Erzähler und Entwickler aus dem britischen R&D-Center.

Behringer 2600 mit neuer Technik

Die Technik im Inneren ist mit SMD-Bauteilen aufgebaut worden, die wesentlich kleiner sind als die Original-Komponenten. Der Entwickler informiert, dass sie dadurch aber auch wesentlich besser temperaturkompensiert werden können. Die Bauteile lassen sich besser und näher zusammenlegen oder sogar miteinander verbinden. ARP waren die, die die stimmstabileren Oszillatoren als der große Konkurrent Moog hatten. Dafür haben sie sich bei Moog bei der Filterschaltung etwas zu sehr inspirieren lassen und „den Deal“ gemacht, den man heute gut kennt und der zur orangenen Farbversion führte. Die bestklingenste 2600-Version war allerdings jene mit der weißen Schrift. Beide Filter, also das ARP- und das Moog-Filter sind umschaltbar, ähnlich wie beim Odyssey.

Behringer 2600 mit neuen Innereien

Die OpAmps des Behringer 2600 wurden ebenfalls verbessert und sind schneller. Das Layout wurde noch einmal geändert und ist nicht ganz identisch mit dem Original. Es hat eine quadratischere Form, ist dennoch aber etwas größer als der TTSH (ein bekannter kleinerer Clone). Die LEDs lassen sich dimmen. Es gibt und gab etliche andere Nachbauten. Auch einige DIY-Varianten wie der TTSH aus Schweden gab es, letzteren gibt es heute allerdings nicht mehr – es dürfte nur die meist verbreitetste Version heute sein.

Korg haben ihren Arp 2600 bereits ausverkauft. Vermutlich macht das nicht ganz so viel aus wie MS20/K2 und Odyssey. Moog scheint die Sache übrigens relativ egal zu sein (Model D etc.).

Das erste Mal live vorgestellt soll der B(Arp) 2600 zur diesjährigen Superbooth 2020 in Berlin. Das hier gezeigte Gerät ist eindeutig ein Prototyp.

Weitere Information

… gibt es noch nicht. Auch zum Preis wurde noch nichts gesagt, auf den sind wir sehr gespannt. Das Design ist 19″-racktauglich und ähnelt dem M5 ein wenig. Weitere Infos bald hier und sicher demnächst auch bei Behringer selbst.

Video