Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Behringer 2600 Blue Marvin und Gray Meanie

Behringer 2600 Blue Marvin und Gray Meanie  ·  Quelle: YouTube / Behringer

Behringer 2600 Gray Meanie

Behringer 2600 Gray Meanie  ·  Quelle: YouTube / Behringer

Behringer 2600 Blue Marvin

Behringer 2600 Blue Marvin  ·  Quelle: YouTube / Behringer

Die vor Kurzem angekündigten Sondermodelle des Behringer 2600 „Blue Marvin“ und „Gray Meanie“ könnt ihr ab sofort bestellen. Die neuen Synthesizer bringen nicht nur die Farben zweier seltener Versionen des ARP 2600 zurück, sondern unterscheiden sich auch technisch. Das Beste: Beide Modelle enthalten nun einen mechanischen Federhall!

Behringer 2600 Blue Marvin und Gray Meanie

Behringer ist dafür bekannt, seine Synthesizer gerne mal in den verschiedensten Farben herauszubringen. Die TD-3 und RD-6 gibt es jeweils in sage und schreibe zehn verschiedenen Lackierungen. Jetzt hat der Hersteller zwei Sondermodelle des gerade erschienenen 2600 vorgestellt, die sich an zwei extrem seltenen, frühen Varianten des ARP 2600 orientieren: Blue Marvin und Gray Meanie. Anders als bei der TD-3 und RD-6 sollen die Sondermodelle sich aber nicht nur kosmetisch unterscheiden, sondern sich auch technisch vom „normalen“ 2600 abheben.

Vom ARP 2600 „Blue Marvin“ wurden Anfang 1971 nur ca. 25 Exemplaren hergestellt. Mit dem Modell in blauer Farbe begann die Geschichte des legendären Analogsynthesizers. Die Produktion fand noch unter improvisierten Bedingungen in einer Garage statt und die Synthesizer litten unter Qualitätsproblemen. Das macht den Blue Marvin jedoch nicht weniger begehrt und die wenigen Exemplare dürften sich allesamt in exklusiven Sammlungen befinden.

Behringer 2600 Blue Marvin

Behringer 2600 Blue Marvin

Mitte 1971 ging es unter verbesserten Produktionsbedingungen mit dem 2600C weiter, der den Spitznamen „Gray Meanie“ bekam. Das blaue Gehäuse wich einem matten Grau. Auch dieses Modell ist mit ca. 35 hergestellten Exemplaren extrem selten.

Behringer 2600 Gray Meanie

Behringer 2600 Gray Meanie

Mit dem Behringer 2600 Blue Marvin und Gray Meanie habt ihr nun die Gelegenheit, den günstigen Klon in den berühmten Farben zu erwerben. Allerdings steckt deutlich mehr in den neuen Modellen als nur andere Farben.

Laut Behringer werden bei beiden Modellen sorgfältig ausgewählte Bauteile verwendet. Die Fader sind mit dimmbaren, einfarbigen LEDs ausgestattet, was den Synthesizern ein edleres Aussehen gibt.

Das Wichtigste ist jedoch, dass beide Modelle im Gegensatz zum normalen Behringer 2600 über einen mechanischen Federhall verfügen. Beim Standardmodell wird der Hall digital simuliert. Im Behringer Blue Marvin und Gray Meanie steckt nun eine echte Hallspirale, was Analogpuristen sehr freuen wird.

Mehr zum Behringer 2600 erfahrt ihr in unserem Angecheckt.

Preis und Verfügbarkeit

Den Behringer 2600 Blue Marvin könnt ihr ab sofort hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 619 Euro vorbestellen.

Den Behringer 2600 Gray Meanie bekommt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) ebenfalls für 619 Euro.

Das Standardmodell des Behringer 2600 bekommt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) für 615 Euro.

Mehr Infos

Video

11 Antworten zu “Behringer 2600 Blue Marvin und Gray Meanie – jetzt bestellbar!”

  1. Sonja Dammriss sagt:

    „Laut Behringer werden bei beiden Modellen sorgfältig ausgewählte Bauteile verwendet, die die Performance im Vergleich zum regulären 2600 verbessern sollen. “

    Welche Performance? Lagged das Teil?

  2. Larifari sagt:

    Im Hintergrund wir anscheinend auch noch die Behringer Daw gezeigt.

  3. Marvin Gray sagt:

    „Laut Behringer werden bei beiden Modellen sorgfältig ausgewählte Bauteile verwendet.“
    Das bedeutet dann im Umkehrschluß, dass beim Standardmodell die Bauteile nicht sorgfältig ausgewählt werden?
    Marketeting technisches Eigentor.

    • Ich sagt:

      Hahaha jaja und ich hab die minderwertige Version hier stehen, frag mich bitte nicht wie man die Bauteile in dem Synthesizer noch sorgfältiger auswählen soll? Auch wenn sie ihn in Lila und rot schwarz Gold farbenen Design rausbringen, das Ding hat dich um! Übrigens ist das Gerät 16 Euro teurer geworden seit Silvester! Das ist ja echt fatal und könnte so manchen finanziell das Genick brechen. Aber es ist ja auch nur Steuergeld, man tut was Gutes für unsere Politiker, damit unterstützen wir sie gerne und fordern sie auf noch mehr Kohle zu verpassen. Happy New year. Meinen gab’s noch letztes Jahr für 599 Euro.

  4. Mick sagt:

    wenn der Sequenzer kommt, bitte melden, vorher für mich uninteressant,…egal welche Farbe!

  5. Alien Sound sagt:

    Wieso verwendete man im regulären 2600 nicht gleich hochwertigere Bauteile? Halten die nicht so lange? Machen die einen anderen Sound? Müssen sich die Besitzer des regulären Gerätes nun veräppelt vorkommen, oder hatten die Originale auch andere Bauteile? Rechtfertigen diese und der analoge Spring Reverb Mehrkosten von 100 Euro? Ich sehe gerade, Thomann hat schon wieder mal die Preise erhöht.
    Sind die beiden neuen Editionen denn nun limitiert, oder bezieht Behringer das im Titel des Videos nur auf die alten Originale? Eine Limitierung fände ich nämlich dämlich.
    War ja abzusehen, dass die Korg noch einen vor den Bug geben. Blue Marvin hat der Uli ja nicht umsonst registrieren lassen. Diese Version finde ich auch am schönsten, weiß aber noch nicht, ob ich den Sound für 700 Ocken benötige. Den Synthie finde ich überhyped. Den Maxi-Korg finde ich wesentlich aufregender!
    Morgen wird bestimmt endlich die RD-9 für ihren Weg in die Serienproduktion angekündigt.

    • Larifari sagt:

      „ Ich sehe gerade, Thomann hat schon wieder mal die Preise erhöht.“

      Wie jeder Händler in Deutschland seit dem 01.01.. Die Gründe hierfür sind bekannt.

  6. Raydel Castro sagt:

    Das war vorab anhand einer Zeile im B2600er Handbuch zu entnehmen, was mich btw selbst übelst überrascht hat.
    Umso besser! Nachdem MT ja im VCS3 schon von vornherein „der Mechanik“ Tribut gezollt hat.
    PS: Mr. Knaute, immer noch nicht genug gewütet? Dann hier weiter! So lachhaft!

  7. Raydel Castro sagt:

    @Alien Sound:

    „Ver-äppelt“müssen sich nur die Besitzer eines überteuerten MBP vorkommen, die vor der (mal wieder) Architektur-Umstellung gekauft hatten!
    Jaa, der war zugegebenermaßen recht bilig. Im Gegensatz zu Tims Schoßcomputern des Monats!

  8. Laasr sagt:

    Ich denke mal bald wird ein neuer Markt entstehen für sogenannte Overlays, beim 2600 easy zu realisieren. Mein Laserdrucker bekommt demnächst Arbeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.