von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Tempera

Tempera  ·  Quelle: Beetlecrab Audio

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Beetlecrab Tempera bekommt ein großes Firmware-Update! Das granulare Instrument mit der einzigartigen Touch-Matrix erhält mit dem Update 2.0 viele neue Funktionen für einen noch vielseitigeren und intuitiveren Workflow.

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Beetlecrab Tempera: Firmware-Update 2.0 veröffentlicht

[25.06.2024] Beetlecrab Tempera wird noch besser und vielseitiger! Die neue Firmware, an der der Hersteller nach eigenen Angaben drei Monate gearbeitet hat, fügt dem außergewöhnlichen Granular-Instrument viele interessante neue Funktionen hinzu.

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Jeder Emitter – das sind die acht parallelen „Tracks“, die durch die vertikalen Spalten der Matrix repräsentiert werden – verfügt nun über einen separat regelbaren Effekt-Send. So sollen sich zum Beispiel perkussive Sounds besser von tonalen Klängen trennen lassen. Des Weiteren stehen pro Stimme nun zehn statt wie bisher fünf Modulatoren zur Verfügung.

Durch relatives X-Y-Scrubbing kann man die Grains nun in zwei Dimensionen mit dem Finger auf dem Touchfeld „durchfahren“. Auch lässt sich die zufällige Verstimmung von Grains (Random Detune) nun auf Quinten oder Oktaven quantisieren.

Darüber hinaus bringt das Update mehr Übersichtlichkeit. Die virtuelle Tastatur wurde laut Beetlecrab verbessert und bietet mehr visuelles Feedback. Auch die Modulatoren sind nun besser sichtbar. Außerdem lassen sich die Farben der LEDs und Emitter jetzt anpassen. Das dient nicht nur zur individuellen Gestaltung, sondern soll die Bedienung auch für Menschen mit eingeschränkter Farbwahrnehmung vereinfachen.

Des Weiteren erhält Tempera mit dem Firmware-Update 2.0 einen neuen Reverb-Algorithmus, der dichtere und weichere Reflexionen bieten soll. Auch die Synchronisation über MIDI-Clock soll laut Beetlecrab nun zuverlässiger funktionieren.

Das Update 2.0 für Tempera steht ab sofort auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Dort findet ihr auch eine ausführliche Liste mit allen neuen Funktionen.

Beetlecrab Tempera ist exklusiv beim Hersteller erhältlich und kostet 797,- € inkl. MwSt.

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Tempera

[10.05.2023] Im Vorfeld der Superbooth hatte es bereits Teaser gegeben, die auf einen granularen Synthesizer von den Entwicklern des innovativen Vector Synth hindeuteten. Auf der Website von Tempera ist derzeit noch ein Countdown zu sehen, der auf eine Ankündigung in knapp 14 Tagen hindeutet. Allerdings ist der Hersteller als Aussteller auf der Superbooth 23 gelistet – wir wissen also nicht, ob dort alles nach Plan läuft. Aber jetzt gibt es ein Video von Red Means Recording, das etwas Licht ins Dunkel bringt.

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Tempera ist ein „granularer Spielplatz“ · Quelle: Tempera

Wer einen „normalen“ granularen Sampler erwartet hatte, wird sich angesichts der ungewöhnlichen Bedienoberfläche von Tempera wahrscheinlich erstmal die Augen reiben. Das kennen wir in dieser Form noch nicht. Die Oberfläche besteht aus einer 8×8-Matrix aus Touch-Pads. Jede Spalte steht für ein Sample. Durch Streichen mit dem Finger nach unten kann man durch das Sample „scrubben“. Wahlweise lässt sich Tempera auch über ein externes Keyboard spielen, das direkt über USB angeschlossen werden kann.

Oben findet man vier „granulare Emittenten“, für die es jeweils einen Encoder und ein Display gibt. Hier kann man mit Parametern wie Grain Size, Density, Jitter und Spray auf das Geschehen Einfluss nehmen. Außerdem lassen sich verschiedene Modulatoren wie LFOs zum Einsatz bringen. Auch ein Reverb steht zur Verfügung. Emittenten lassen sich zum Tempo synchronisieren und auf Wunsch an einer Grid-Position verankern, sodass man andere darüber spielen kann.

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Vier „granulare Emittenten“ sorgen für neuartige Klangwelten · Quelle: Tempera

Wie das Ganze im Detail funktioniert, werden wir hoffentlich auf der Superbooth erfahren. Die Klangwelten, die sich im Video entfalten, machen auf jeden Fall Lust auf mehr! Wer gerne auf ungewöhnliche Weise mit Samples experimentiert und auf atmosphärische Sounds steht, sollte sich Tempera nicht entgehen lassen.

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