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Vector Synthesizer

Vector Synthesizer  ·  Quelle: Vector YT

Vector Synthese kennt vermutlich jeder – einen Synthesizer oder Firmennamen jedoch nicht. Jetzt taucht ein geheimnisvolles Videos auf, wo „er“ vorgestellt wird: Vector! Viel sieht und hört man nicht, was sich nach Vector-Synthese anhört. Es gibt eher einen analog-ähnlichen Sound mit LFO-Wobble und einen Melodiesound zu hören – dennoch ist man auf der digitalen Ebene geblieben. Was hat es mit dem Teil auf sich und warum ist die Firma bisher nur auf Instagram und YouTube zu finden?

Vector

Es handelt sich offensichtlich um ein Desktop-Gerät in normaler Größe mit einem großen zentralen Bildschirm. Rechts und Links befinden sich Potis. Vibrato und LFO scheinen einen großen Raum für sich zu haben und es gibt Corner Select, was schon sehr auf Vector-Synthese hinweist – mit mindestens 2-4 Oszillatoren. Das bestätigt auch die Anzeige auf dem Display. News gibt es noch nicht, aber ein neues Minivideo mit einer ansprechenden Darstellung der Vectorpositionen der Oszillatoren.

Vector Synth Suborbit

Vector Synth Suborbit

Im unteren Teil findet man vorrangig Effekte nebst Steuerung mit 4 Knöpfen für Delay und weiteren 4 für Overdrive und Klang/Sättigung. Rechts scheint die Syntheseabteilung zu sein, in der SubOSC und Sync als Begriffe zu finden sind.

So könnte und wird wohl jeder der zwei gemutmaßten Oszillatoren noch einen Suboszillator mit Grundwellenformen haben. So klingt es auch! Man kann im Displays zwei Hauptoszillatoren sehen, die wohl mindestens synchronisierbar sind.

Wie das alles in ein Vectorkleid passt oder ob das insgesamt nur so heißt, ist nur anhand des zirkulären Verlaufs der Anzeige zu schätzen, die an den Animoog erinnert.

Orbiter

Diese Drehbewegung wird zwischen den mindestens 2 OSCs mit SubOSC überblenden können, genauer wohl einfach mit den Lautstärken der beiden Hauptoszillatoren zueinander – was sehr einfach ist, wenn man OSC1 an einer Achse und OSC2 an der anderen Achse eines 2D-Feldes aufträgt. Den Namen Vector hätte man sich in der Erwartung von 4 Oszillatoren verdient. Rechnerisch würden da auch 2 Oszillatoren und Rauschgeneratoren als weitere Ebene reichen.

Vector Synth

Vector Synth

Da es einen OSC 2 Amp – Bereich gibt, der sehr stark hervorgehoben ist, nebst Filter und ADSR-Hüllkurve, ist anzunehmen, dass zwei Oszillatoren jeweils an einer Achse oder auf einem 2D-Feld aufgetragen werden und zwischen ihnen anhand der Position des Bildcursors überblendet wird. Diese Bewegung heißt offenbar Suborbit/Roll und erinnert an den schon erwähnten Animoog, etwas weniger oder entfernter an den Prophet VS oder Arturias Anbau im Jupiter 8V. Die Mischung der beiden Oszillatoren-Lautstärken kann per LFO im Kreis bewegt werden und jeder OSC hat eine Hüllkurve, um einen Verlauf zu erzeugen.

Das wäre etwas sparsam „für einen Vector-Synth“ aber aufwendig für einen analogen Synthesizer.  Alternativ könnte er auch digital simuliert oder hybrid sein. Mein Tipp geht eher in Richtung „analogähnlich“, 2 OSCs und damit neu für die analoge Welt. Übrigens – er ist digital. Raspi-basiert.

Preise und Verfügbarkeit

Viel gibt auf der Website noch nicht zu sehen, jedoch die YouTube und Instragram Adressen sind bereits öffentlich gemacht worden. Dort gibt es noch zwei etwas besser zu erkennende Bilder, welche noch mehr Knöpfe erkennen lassen (Roll, Suborbit etc.).

Video

https://www.instagram.com/p/BueYDIfhDks/

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