von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Teenage Engineering OP-1 Field

Teenage Engineering OP-1 Field  ·  Quelle: Teenage Engineering

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Teenage Engineering zeigt auf der Superbooth 22 den OP-1 Field! Der kompakte Synthesizer wurde komplett überarbeitet und soll in allen Bereichen besser, moderner, schicker und vielseitiger geworden sein. Darauf haben Fans des OP-1 lange gewartet!

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Teenage Engineering OP-1 Field

Unglaubliche elf Jahre ist es her, dass der schwedische Hersteller Teenage Engineering mit dem OP-1 die Synthesizerwelt aufmischte. Bis zuletzt hat der eigenwillige Synthesizer nichts von seiner Faszination eingebüßt und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit. Nichtsdestotrotz hat Teenage Engineering dem modernen Klassiker jetzt ein großes Update spendiert. Der OP-1 Field wurde in vielen Bereichen weiterentwickelt, verbessert und um neue Ideen ergänzt. Ein Blick auf die Feature-Liste auf der Website des Herstellers verrät, dass kein Detail unangetastet blieb.

Hardwareseitig steckt der neue OP-1 Field in einem noch kompakteren und dünneren Aluminiumgehäuse. Das Display hat eine höhere Auflösung und die UKW-Antenne ist jetzt eingebaut und kann nicht nur empfangen, sondern auch senden. Auch das integrierte Mikrofon wurde überarbeitet und ein neues Lautsprechersystem soll für einen satten und detailreichen Sound sorgen. Die Akkulaufzeit gibt Teenage Engineering mit unglaublichen 24 Stunden an.

Teenage Engineering OP-1 Field

Klettringe an der Unterseite

Stereo-Signalweg und viele neue Funktionen

Der gesamte Signalweg des OP-1 Field ist in Stereo ausgelegt und arbeitet mit 32 Bit. Alle Grafiken wurden überarbeitet und die einzelnen Displayseiten haben einen neuen Look bekommen. Und natürlich gibt es auch neue Funktionen. So kann man für die Aufnahme aus vier verschiedenen Tape-Styles und acht Bandsorten wählen. Neben der neuen Synth-Engine Dimension ist ein neuer Reverb-Effekt namens Mother hinzugekommen. Zu den weiteren Verbesserungen zählt eine neue Stereo-Sampling-Engine mit über 160 Minuten Sampling-Zeit.

Der OP-1 Field ist mit einer drahtlosen BLE-Schnittstelle ausgestattet, über die er beispielsweise mit Controllern verbunden werden kann. Auch sonst ist der Synthesizer ganz für den mobilen Einsatz ausgelegt. Auf der Gehäuseunterseite befinden sich zwei ringförmige Klettstreifen. Damit kann man den OP-1 Field einerseits an anderen Instrumenten wie einem Keyboard oder einer Gitarre befestigen. Andererseits ermöglichen die Streifen die Befestigung von Zubehör wie der neuen Lederhülle am OP-1 Field. Zusammen mit dem vor Kurzem vorgestellten TX-6 bildet er das neue „Field System“ ein mobiles, akkubetriebenes Studio und Performance-System.

Wer sich den Synthesizer mit eigenen Augen ansehen möchte, findet den Hersteller am Stand Z110 auf der Superbooth.

Teenage Engineering OP-1 Field

Field System: OP-1 Field und TX-6

Preis und Verfügbarkeit

Der Teenage Engineering OP-1 Field ist ab sofort erhältlich und kostet 1999 Euro.

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30 Antworten zu “Superbooth 22: Teenage Engineering zeigt den OP-1 Field!”

  1. Markus sagt:

    Das grösste Update ist wohl der Preis. Zeit für eine Behringer Version

    • Meine Hoffnung ist ja dass Behringer sich dann irgendwann solche OpenSource Groovbox nimmt wie den M8 Tracker, falls der mal wie anfangs versprochen OpenSource wird….ein Gerät für schätzungsweise <300€ mit dem Funktionsumfang würde solchen Firmen wie TE mal zeigen dass Musikmachen zugänglich sein sollte….TE fühlt sich mitlerweile an wie Leica oder Apple…Premium Produkte für ein kleines Klientel xD aber scheint ja zu funktionieren

    • Notstrom sagt:

      Teenage Engineering auf dem Weg LEICA für den Synthesizer Markt zu werden. Nächstes Ziel: OP-Z Field für 13899,-€

  2. Hasse ma ne Mark oder besser 100? sagt:

    Das sind umgerechnet ca. 4000 Mark! Haben die zu heiß gebadet?

    In der Tat, ein Gerät dieser Art hätte ich auch gerne von Behringer!
    Das Gleiche gilt auch für einen Granularsynth mit ähnlicher Oberflächenbeschaffenheit eines GR-1. Der darf dann gerne eine tolle Ergänzung zum kommenden Uli-Sampler sein.

  3. Endless sagt:

    Glossy Luxus-Gadget/Statussymbol/Design-Gegenstand mit sehr begrenztem Nutzen. Sogar das wird Käufer finden. Schon interessant, wohin sich der Markt entwickelt. Glaube, Version 1 lag zum Launch bei 700 Euro, was ja auch nicht günstig ist für das Gebotene.

  4. Marco sagt:

    Ich frag mich wer das kauft? Was glauben die eigentlich wer sie sind? Ich bin mir sicher, dass wird der Verkaufsschlager 2022.

  5. Antimiet sagt:

    Die Kongurenz regelt den Preis 😏

  6. MachmalULI sagt:

    Den darf Uli ausnahmsweise mal klonen. Ernsthaft, bei denen ist der Kuckuck ausgebrochen. :)

  7. BMan sagt:

    Ullllliiiiihhh wo bist du! Wir brauchen dich hier! Behringer bring das mal inordnung 🤣👍

  8. bist du narrisch is des teuer! sagt:

    Irgendwann haben die dort das Mojo verloren.
    Oder den Verstand.

    Da wird selbst ein Red Means Recording Hypevideo nix dran ändern.

  9. Shape sagt:

    Geiles Gerät, leider zu teuer.
    Aber, jeder kann seine Produkte verkaufen wie er mag und keiner wird gezwungen etwas zu kaufen! Verstehe die ganze Aufregung nicht, typisch Neid Gesellschaft

    • Oma mach nicht daneben! sagt:

      Das ist dummes, unüberlegtes Zeug, das Du daherquatscht. Du unterstellst anderen, dass sie das Gerät jenen, denen es 2000 Euro wert ist, nicht gönnen würden.
      Wenn Du Dich glaubhaft für die – im Vergleich zu ähnlichem Equipment – teure Kiste begeisterst, dann kauf sie Dir. Aber das kannst Du nicht, weil Du die Kohle nicht hast. Oder sie Dir ebenso wenig wert ist. Statt über Deinen eigenen Widerspruch mal nachzudenken, lenkst Du davon ab und unterstellst anderen Neid. Dabei gönnst Du anderen nicht mal eine fremde Meinung! Aber erzähl noch mehr von zuhause! Kauf sie Dir, und ich gönne sie Dir. Aber ich kenne die Antwort schon. Die Moralisten sind die Schlimmsten!

  10. Frank sagt:

    Ich hatte meine OP-1 vor langer Zeit schon verkauft, weil ich von der Qualität der Synths enttäuscht war. Das Handling mit der Bandmaschine war, nun ja, gewöhnungsbedürftig. Muss man mögen. Oder auch nicht. Mit dem Preis schießen sie auf jeden Fall den Vogel ab. Mittlerweile gibt es gute/sehr gute Lösungen mit dem iPad. Das sehe ich fast schon als direkte Konkurrenz. Keine Ahnung, welchen Marktforscher sie angeheuert haben. Macht für mich so gar keinen Sinn.

  11. Thomas Martin sagt:

    2000 Ocken. Ahahahaaaah… das IPhone unter den Synths. Aber wer Beschränkung braucht, um kreativ zu sein und im Coffee Fellows smooth aussehen will 🤷🏻‍♂️

  12. Der Willi sagt:

    Mir fehlen Swarowski Edelsteine und in Bernstein gegossenen Hautzellen der Entwickler für besondere Inspiration im Logo.

  13. ExeGer sagt:

    Bei dem Preis wurde das kleine Gerät von Schwedischen Zauberkobolden zusammengezimmert… X-D

    Zauberhafte Preise…

  14. Herbert sagt:

    Das Bild mit dem TX-6 Mixer, da stehen 3200€, könnt ihr das checken? Das riecht nach Shitstorm und Bogen überspannt. Ein Apple Mac Studio M1 Pro mit 32GB und 2TB SSD kostet 200€ weniger. Schnäppchen! :)

  15. Andreas sagt:

    Euer Rufen nach Produkten von Behringer ist zum ….Fürchten. Natürlich sind die 2.000 Euro, die hier aufgerufen werden, absolut überteuert, aber es gibt gewiss auch noch Alternativen am Markt, die nicht von einem schamlosen Kopierer hergestellt werden. Würde mich nicht wundern, wenn wegen solcher Firmen immer mehr innovative Unternehmen, die eigene Produkte entwickeln, aufgeben, weil solche Typen wie Behringer eine erfolgversprechende Idee aufgreifen und ohne irgend ein Rechtsempfinden ein solches Produkt zerlegen und nachbauen, ohne auch nur einen Cent an die ursprünglichen Entwickler zu zahlen. Dann gibt es halt nur noch minderwertiges Zeug von Behringer und Ihr wundert Euch dann, dass nichts Neues mehr auf den Markt kommt, weil Behringer halt nur klauen aber nichts selber entwickeln kann.

    • Erbsensuppe mit ohne Erbsen sagt:

      Du hast ja eine komische Logik. Wenn Firmen aufgeben, dann ist es Behringers Schuld? Der Uli musste sich auch mal gegen die Großen durchsetzen und lenkt mittlerweile einen Großkonzern. Und wäre er im Unrecht, hätten ihn die Gerichte schon längst in den Konkurs gezwungen. Zum Fürchten sind eher Egozentriker, die die Kleinen stets als Opfer sehen und die Großen als die bösen Täter hinstellen. In der Wirtschaft gilt grundsätzlich keine Moral. Wahrscheinlich weil keiner wagt, im Glashaus den ersten Stein zu werfen. Ich möchte nicht wissen, wen Du wählst, was Du bei wem einkaufst usw.
      Es ist sehr engstirnig zu denken, dass Behringer dafür verantwortlich ist, wenn „innovative“ Miniproduktionsstätten dichtmachen – aus welchen Gründen auch immer.
      Warum beschwerst Du Dich mehr als die Betroffenen selbst, die ja wissen, dass das alles rechtens ist? Weil Dein großes Ego sich projiziert.
      Dass Behringer automatisch „minderwertiges“ Zeug bauen, nur weil sie kostengünstig herstellen können, besagt noch lange nicht, dass die Bauteile der Ich-AGs hochwertiger sind. Komm mal von Deinem hohen Ross herunter, bau erstmal selber eine Firma auf und setze Deine blutrote Nickelbrille ab, um in die Realität zurückzufinden, denn dieser vorurteilsbeladene Tunnelblick hilft niemandem weiter.
      Ich hoffe, Du zahlst auch freiwillig Umwelt-, Moral- und Unterdrücktensteuer.
      Deine einseitige Sicht der Welt ist gefährlich, weil sie einen absolutistischen Tenor versprüht, den man aus kommunistisch-weltfremden Diktaturen kennt, die sich als die Guten dünkeln, aber Andersdenkenden den Schädel einschlagen. Behringer „klaut“ nicht mehr oder weniger als andere. Du selbst bist sowas von doppelmoralisch, dass man Dich in Deiner Polemik gar nicht ernstnehmen kann. Schau Dir mal andere Firmen an. Da baut keiner auf gänzlich neuen Ideen auf, die es zuvor noch nicht gegeben hat.
      Ich sehe mittlerweile immer mehr Moralisten, die Behringer-Geräte kaufen, wenn nur der richtige Klon erscheint. Spätestens dann finden sie Behringer wieder toll. Deshalb ist dieses doppelmoralische Getue sowas von Kindergarten! Dir empfehle ich nur, dass Du erstmal mit Deiner eigenen Widersprüchlichkeit klarkommst. Es sei denn, Du bist der absolut reine Heiland. Aber die Reinen hetzen nicht in dieser verleumderischen Art, weil sie harmonisch in ihrer Mitte stehen und keinen Grund suchen, von ihrer eigenen Unzufriedenheit durch ostentative Moralpredigten abzulenken.
      Entwickle doch mal selber Geräte in Kleinproduktion. Und dann beschwere Dich am besten noch bei allen, die nicht bereit sind, für Dein Ding viel Kohle hinzublättern, nur weil Du es nicht geschafft hast, einen effektiven Großkonzern hochzuziehen, der so aufgebaut ist, dass er die Kosten für den Endkunden enorm reduziert, weil sich jeder so ein Gerät erlauben können soll. Bist Du so sozial eingestellt? War eine rhetorische Frage!

    • Notstrom sagt:

      Alternative: Organelle S für 499.-€ und auch noch deutlich flexibler, dafür nicht ganz so schick.

  16. mlcha sagt:

    Für 199,99 würde das OP-1 Field vermutlich der „Volkssynth“ werden und so populär wie damals der C=64 sein… : )

  17. Jo sagt:

    Kommt schon, bei ner Jomox für 1700 Euro oder nem SOMA Pulsar meckert auch keiner, obwohl der Anwendungsbereich ähnlich limitiert ist.
    Das hier ist tolles Design mit einem sensationellen Formfaktor. Ich kann und werde es mir definitiv nicht leisten, aber jeder kann für sich entscheiden, ob er das Gebotene als überteuert empfindet.
    Andere Hobbies sind weitaus teurer.

    • Marco sagt:

      Sorry der Jomox und SOMA pulsar sind auch nicht so kleine Taschenhupen wie dieser OP Dingsda. Das sind richtig ernstzunehmende Synthesizer und keine minispielzeuge im zuckersüßen slimfast Plastikgehäuse und klingt wie der Spatz vom Dach….. ehrlich!

  18. Sebastian sagt:

    Eigentlich war es ja klar, das hier kräftig diskutiert wird. Das gebotene ist nunmal „streitbar“.

    Und grundsätzlich halte ich Vertragsfreiheit (Jeder Mensch kann selber entscheiden mit wem, worüber, zu welchem Preis er Geschäfte macht, solange keine Notlage ausgenutzt wird) für ein hohes Gut einer Demokratie.
    Und auch Innovation muss bezahlt werden, es geht nicht nur um den Produktionspreis.
    Allerdings sehe ich in diesem Produkt wenig Innovation, entspricht es doch nahezu 1:1 dem OP-1 mit punktuellen Verbesserungen. Das was (anscheinend) viele versierte OP-1 Nutzer gefeiert haben, ist die bessere Einbindung der Klick-Encoder. Dies ließe sich doch sicherlich auch Software-zeitig auf den alten OP-1 Geräten nachreichen. Ansonsten „same same, but different“

    Und der moralische „Stolperdraht“ den sich TE mit der Reaktion auf die Hohen Gebrauchtmarktpreise im Jahr 2018 („No one should pay that much for an OP-1) selbst gebaut hat ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Fairerweise muss man sagen das der aktuelle Preis des OP-1 Field gerade mal 25% des beklagten Gebrauchtpreises darstellen. Unter diesem Gesichtspunkt muss man sagen TE: Mission accomplished.

    Über die Knappheit oder Verfügbarkeit einzelner Bauteile kann ich nichts sagen, allerdings entspricht die Preissteigerung des OP-1 (2011: 799,00 $, 2022: 1999,00 $) einer Inflationsrate von 9,6%

    Ob der aufgerufene Preis bei den anzunehmenden F+E Kosten und der gebotenen Hardware gerechtfertigt ist, muss wohl jeder für sich entscheiden.

    Am Ende gilt das eiserne Gesetz des Marktes: „Jedes Produkt ist exakt so viel Wert, wie jemand bereit ist dafür zu zahlen“

  19. Eat the Rich😏🪚 sagt:

    Ich find der Preis ist doch gar nicht so teuer. Für so ein süßes kleines Hightech Studio mit 4 Stimmchen und einem Kassettenrecorder dran. Ich finds klasse. 2000 Öcken kann ich mir doch als Millionärssoohn immer leisten. Dann habe ich etwas was von euch armen kleinen Menschlein hier keiner hat. Das ist gut so, denn wir reichen haben nun mal die Macht und das Privileg uns das zu leisten was andere nicht haben können. Also ihr kleinen Menschlein, Pech gehabt. Meine OP 1 ist schon per express ups auf dem Weg zu mir in die Villa am Strand von San Johann de la Meehr. Bis dahin meine Kinder 6 und 7 Jahre alt werden sicher begeistert sein von ihrem neuen Spielzeug!

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