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Fantom Model Expansion

Fantom Model Expansion  ·  Quelle: Roland

Rolands Fantom wird erweitert um diverse Synth-Klassiker per „Model Expansion“. Er unterschied sich vom Jupiter-X und Xm durch das Fehlen genau dieser vielen Synthesizer-Emulationen. 

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Model Expansion

Neu sind dabei Jupiter-8, JX-8P, SH-101 und Juno-106 als wählbare Modelle, die parallel zur normalen Soundengine des Fantom hinzukommen. Der große Vorteil ist das, was in den Jupiter-X-Modellen leider fehlt: ein wesentlich einfacherer, direkter Zugang. Man kann zwar sagen, dass durch die Oberfläche gerade die klassischen Synths besser abgedeckt sind. Aber der vielschichtigen XV-Engine fehlte immer ein Editor und die Liste der Parameter ist schon ziemlich lang. Man entschied sich aber als Synth-Mensch wohl eher für den Jupiter-X oder -Xm, weil er eben auch mehr Knöpfe hat und damit die einfacheren Synth-Modelle aus der Model Expansion besser einstellen kann. Zumindest Hüllkurven und Co.

Zen Core vs Model Expansion

Fantom rückt nun in das wirkliche Zen-Core-Paradies auf, was Roland einige Zeit schon propagiert. Denn die Sounds zwischen Fantom und Jupiter-X-Serie sind dort als beliebig austauschbar beschrieben, ebenso die von Zenology. Es fehlt nun nur noch die MC-707, die ja ebenfalls zur Zen-Familie gehört – sie ist bereits als Tabelle zu finden und wird also ganz sicher kommen. Die Erweiterung ist neben dem Sampling eine massive Aufwertung der ganzen Fantom-Serie, die einen wirklich guten Sequencer enthält und die alte Workstation-Welt in Sachen Bedienung und Klang neu aufstellen muss. Zumindest was klassische Sounds betrifft.

Sounds können über das Export-Menü auf einen USBStick gesichert werden und in Zenology geladen werden und umgekehrt. Es ist davon auszugehen, dass die Jupiter-Serie ebenso ein Import/Export-Menüpunkt erhält.

Synthese der Model Expansion

Der Schritt auf dem Fantom direkt die wichtigsten Emulationen auszurollen, erhöht die Attraktivität des Fantom noch einmal deutlich, denn kombiniert mit eigenen Samples ist das Gesamtangebot schon größer. In den Jupiter-Modellen muss man entgegen den Klassikern allerdings Sync und Crossmodulation sowie Ringmodulation (soweit das Modell das hergibt) alternativ nutzen. Die Originale und das System-8 bietet das gleichzeitig. Auch die Zen-Core und Roland-Cloud-Modelle bieten die Vollständigkeit. Das ist im Falle des Fantom noch eine offene Frage. Die klangliche Nähe ist beim System-8 höher, dafür hat man in der Zen-Core-Welt wesentlich mehr Stimmen. Ganz klar und sicher muss aber dem Sound Respekt gezollt werden, denn der ist schlicht und einfach hochwertig.

Weitere Information

Roland hat diese Modelle der Model Expansion bereits im Jupiter-X und -Xm „verbaut“ und sie sind als OS-Update für die Fantom Serie und für Zenology in der kleinen und Pro Version erhältlich. Das OS-Update ist kostenlos. Zenology Pro kostet eine Gebühr. Zunehmend nutzt Roland für Updates und Erweiterungen den Roland Cloud-Manager. Davon sind Hardware-Erweiterungen meist kostenfrei, Software und Plug-ins kosten hingegen ebenfalls die iCloud-Abo-Gebühr. Es gibt eine Unmenge an fertigen Sounds (Patches) für alle Modelle, welche ebenfalls nur über den Manager geladen werden. Fantom ist damit der coolere Jupiter, so die Politik über Sampling so bleibt, wie sie aktuell ist.

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3 Antworten zu “Roland Fantom bekommt Klassiker-Synthesizer via Update „Model Expansion“”

  1. Amalogman sagt:

    Also ehrlich, eigentlich sind mir diese Eierlegende Wollmilchsäue immer suspekt. Aber das was Roland da macht klingt schon saugut. Leider bei den simulationen sind und bleiben es simulationen und da hat Behringer die Nase vorn. Echt analog bleibt eben echt analog. Wer es jedoch sportlich sieht und mit modernen Klängen zufrieden ist, der kann sich bei Roland zufrieden geben. Allerdings ist die Anzahl der Klänge die schon wieder beängstigend und kann einem auch mal die Kreativität rauben! Auch die Anzahl der Modelle wäre mir zuviel in einem einzigen Gerät, das geht mir schon wieder auf den Keks. Da suche ich mir lieber einzelne kleine Kistchen die man liebt gewinnt, Behringer hat ja eine gute Auswahl getroffen ja ich weiß wieder behringer behringer behringer trotzdem mag ich sie sehr gerne weil sie einfach richtig geil klingen und es sich nicht um Simulationen handelt sondern um echte analoge Kisten nur Roland feiert ihr noch rum mit digital und digital ich denke es geht ja auch ums Geld verdienen denn sein Prozessor der kostet ja nichts mehr.

    • moogulator sagt:

      Das Problem daran wäre dann – wie viele Clones gibt es vom Jupiter 8, JX8P? – etwas einfacher ist das mit SH101, Juno? Aber in dem Falle mit einer Menge Stimmen, Sampling und Sequencer mal außen vor – denn letzteres ist eher besonders und die Grundklangerzeugung auch. Allgemein gibt es sicher „andere Analoge“, aber sie klingen dann auch anders. Würde auch unterstellen, dass dieser Sound auch einigen zusagt.

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