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TC Electronic Analog Armada Effekt PEdale Front

8 neue analoge Pedale  ·  Quelle: TC Electronic

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte TC Electronic eine Reihe von Effektpedalen veröffentlicht, die alle Remakes von Behringer-Pedalen waren. Im Netz sind die Meinungen sehr durchwachsen. Ob die acht neuen Pedale auch auf Behringer-Pedalen basieren, ist nicht offiziell bekannt. Der Preis lässt es aber vermuten.

El Mocambo, Eyemaster, Honey Pot

Die drei Verzerrer widmen sich drei Sparten der „kaputten“ Klänge: El Mocambo ist ein seichtes Overdrive mit symmetrischem Clipping, was ihm einen Amp-Charakter verleihen soll. Eyemaster soll Metaller ansprechen und verzerrt heftiger in Richtung Death Metal – das Demovideo fand ich allerdings gerade so unansprechend, dass es ich es direkt wieder ausgemacht habe. Honey Pot ist ein heftiges Fuzz mit viel bröckeligem Sustain, ich würde auf Anhieb in Richtung eines *Face-Pedals raten, aber es kann auch gut etwas anderes sein.

3rd Dimension, Choka und Nether

Modulation ist auch hier wieder im Paket dabei. 3rd Dimension ist ein Chorus in Richtung der 80er. Aber ich kann nicht sagen, ob es ein Boss oder EHX sein soll. Wohl keines von beiden. Interessant ist aber, dass es hier keine Regler gibt, sondern nur vier Preset-Regler. Vielleicht basiert das auf der Marktstudie von letztens, wo TC bzw. Behringer ein Pedal im Roland Stil vorgestellt hatte? Wohl eher ein DC-3 Clone, wie auch schon das CC300 von Behringer war.

Choka ist ein Tremolo mit einem regelbarem LFO von Sinus nach Rechteck. Nether hingegen ist ein Octaver mit Oktave 1, Oktave 2 und Dry-Reglern, die mich sehr an das Boss OC-2 erinnern. Auch optisch ist der Ton ähnlich. Hier warte ich mal die Reviews ab.

Crecendo, Iron Curtain

Was wäre eine Armada ohne eisernen Vorhang: Iron Curtain ist ein Noise Gate mit Threshold- und Decay-Regler. Im Video hört man die Funktionalität ganz gut – es scheint zumindest zu funktionieren. Der Zerrsound des Gitarristen ist so schlimm in meinen Ohren, dass ich es nicht gut bewerten kann. Crecendo hingegen ist ein Auto Swell mit Sensitivity- und Attack-Regler, heißt anschlagen und der Sound baut sich auf.

Alles analog, alles preiswert

Alle Pedale sind wieder komplett analog aufgebaut. Ob darin wieder alte Behringer-Pedale mit TC-Label befinden, ist noch nicht klar. Es deutet aber einiges darauf hin. Einige klingen für mich in den Videos brauchbar, andere nicht. Wie schon letztes Jahr. Mal sehen, was die Reviews so sagen. 50 Euro pro Pedal sind auf jeden Fall sehr fair.

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Das ‚3rd Dimension‘ ist natürlich ein Klon des berühmten Roland Dimension-D.
Es soll wie das Original mit analogen BBD-Chips ausgerüstet sein – wäre echt mal interessant, einen A-B Vergleich mit dem (heute unerschwinglichen) Original zu hören.