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Elektron Analog Drive Pedal Verzerrer Front Close Up

Die Front des Analog Drive ist übersichtlicher als beim Synthesizer Bruder Analog Heat  ·  Quelle: Elektron

Elektron Analog Drive Pedal Verzerrer Rueckseite signalweg

Üppige Rückseite und Signalpfad  ·  Quelle: Elektron

Im September hatte Elektron Analog Heat vorgestellt, einen analogen Verzerrer mit digitalen Extras, hauptsächlich für synthetische Klänge entwickelt. Nun folgt mit Analog Drive ein bzw. das erste Gitarren- und Basspedal aus dem Hause mit einem ganz ähnlichen Prinzip. Es bringt zwar weniger Features mit, ist dafür aber auch preiswerter – könnte aber klanglich sehr ähnlich sein.

Features

Der Signalweg ist komplett analog aufgebaut und es verfügt über 8 verschiedene Distortion Sounds: Clean Boost, Mid Drive, Dirty Drive, Big Dist, Focussed Dist, Harmonic Fuzz, High Gain und Thick Gain. Anders als im Heat und eher für Gitarre und Bass ausgelegt. Dazu kommen Regler für Level, Gain und ein 3-Band-EQ mit halbparametrischen Mitten. Elektron setzt auf drei Fußschalter, zwei davon wechseln die digital abgelegten Presets und eins schaltet das Pedal auf Bypass und zurück.

Auf einem LED-Display wird das aktuelle Preset angezeigt, daneben befindet sich ein Regler für die Presetwahl per Hand. Ein Hebelchen auf der anderen Seite schaltet das Pedal vom Presetmodus auf den manuellen. Auch an Anschlüssen bietet Analog Drive einiges: Neben In- und Ouput hat Elektron zwei Expression-Eingänge für Gain und Mids und MIDI IN und OUT bedacht. Ziemlich amtlich.

Preis

Aber amtlich ist auch der Preis: umgerechnet 395 Euro direkt bei Elektron. Ob hier schon die Steuer mit einberechnet ist, kann ich nicht sagen. Der Versand ist es nicht. Aber man bekommt hier auch ein ziemlich ausgereiftes Pedal, das nebenbei auch noch gut klingt und ziemlich flexibel ist. Da zahlt man für manchen Boutique Clone mit Voodoo-Bauteilen schon mal soviel. Somit ist es nicht unverschämt, wenn eben auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Im Video und den Klangbeispielen kann es sich hören lassen. Im Vergleich zum Analog Heat fehlt einiges, ist aber gefühlt roadtauglicher und könnte trotzdem Spaß bereiten.

Mehr Infos + Video

Update: Es ist bei Thomann für 399 Euro gelistet und soll ab Ende November ausgeliefert werden.

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Herr Chris

Krass, das kommt jetzt überraschend