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Behringer UB-Xa Synthesizer

Behringer UB-Xa Synthesizer  ·  Quelle: Behringer / YouTube

Als Behringer vor der NAMM drei rätselhafte Teaser gezeigt hat (Eins, Zwei, Drei), wurde speziell bei dem letzten Video gemutmaßt, dass dies als ein Hinweis auf die Veröffentlichung des UB-Xa, Klon des Oberheim OB-Xa, zu verstehen ist. Wie wir jetzt wissen, war das aber ein Trugschluss und es handelte sich in Wirklichkeit um den Behringer 2600. Und auch die beiden anderen Produkte RD-6 und System 55 hatten nun wirklich nichts mit einem polyphonen Analog-Synthesizer zu tun. Was ist da los, eigentlich müsste der UB-Xa doch mal so langsam herauskommen?

Kommt der UB-Xa überhaupt noch 2020?

Behringer lässt sich nicht in die Karten gucken und schafft es bisher recht erfolgreich, fast fertige Produkte bis zur Vorstellung unter Verschluss zu halten. Wenn es „Leaks“ gibt, dann kommen diese meist vom Unternehmen selbst und sind eher als Marketing-Move zu bewerten.

Im Fall des UB-Xa scheint es aber Verzögerungen zu geben. Ein Eintrag im Gearslutz-Forum zeigt, dass Uli Behringer bereits im November auf eine Verspätung hinweist. Der Grund liegt in der Entwicklung des neuen Midas HD. Dieses Projekt (mit 100 beteiligten Entwicklern) beansprucht viele Ressourcen und steht anscheinend auf der Prioritätenliste ganz oben. Der UB-Xa hingegen wurde von Anfang an als nebenbei laufendes Projekt vorgestellt.

Nachdem der UB-Xa vor fast zwei Jahren angekündigt und bereits vor einem Jahr ein Prototyp zu sehen war, stellt sich die Frage, ob der Synthesizer überhaupt in diesem Jahr kommen wird. Dass Behringer aktuell noch keine Verlautbarung macht, könnte darauf schließen lassen. Details des Berhinger 2600 sollen zu Superbooth kommen, es wäre natürlich denkbar, dass es da auch den UB-Xa zu sehen gibt.

Allerdings stehen auch noch der CS-80 und die RD-909 an. Viele heiße Eisen, die das Unternehmen gerade im Feuer hat. Apropos CS-80 Klon: Bereiten polyphone Analog-Synthesizer der Firma möglicherweise Probleme? Ist natürlich nur eine etwas provozierende Frage, aber gerade bei den mehrstimmigen Synthesizern fällt eine gewisse Langsamkeit auf.

Am Ende wissen es natürlich nur Uli Behringer und sein Team. Außerdem ist das Jahr noch lang, schließlich fängt es gerade erst an. Und wer weiß, was für Überraschungen noch auf uns warten.

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