von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
SoundForce SFC-8

Neu von SoundForce: SFC-8 Controller, uDCO und S-LD  ·  Quelle: SoundForce

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SoundForce wird auf der Superbooth 22 eine neue Version des JFC-8 Controllers für Jupiter-8-Plug-ins zeigen. Außerdem bringt der Hersteller neue Eurorack-Module mit: den kompakten Oszillator uDCO und das LinnDrum-Modul S-LD.

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SoundForce SFC-8

Hardware-Controller für Software-Instrumente sind eine Nische, die SoundForce mit Geräten wie dem SFC-60 und SFC-5 V2 erfolgreich besetzt. Den SFC-8 für Jupiter-Plug-ins hatte SoundForce bereits zur virtuellen Superbooth 2020 zum ersten Mal gezeigt, erschienen ist er bislang jedoch nicht. Auf der Superbooth 22 wird der Hersteller nun einen aktualisierten Prototypen zeigen.

SoundForce SFC-8

SoundForce SFC-8

Der Controller ist speziell für Software-Instrumente konzipiert, die den Roland Jupiter-8 emulieren, wie Arturia Jup-8 V und TAL-J-8. Neben einem USB-Anschluss stehen DIN-MIDI-Buchsen zur Verfügung, sodass sich auch Hardware-Synthesizer damit steuern lassen. Laut SoundForce werden ankommende MIDI-Daten mit den Controller-Daten zusammengeführt, wodurch man beispielsweise auch einen Sequencer oder ein MIDI-Keyboard anschließen kann.

Der SFC-8 ist noch in der Entwicklungsphase. Der Preis und das Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest.

SoundForce uDCO

SoundForce uDCO

uDCO: Schmaler Juno-Oszillator

Anders sieht es beim Eurorack-Modul uDCO (µDCO) aus, das ab Ende Mai ausgeliefert werden soll. Das Modul ist eine auf 10 HP verkleinerte Version des SoundForce DCO-Moduls, das auf der Oszillatorsektion des Roland Juno-60/106 basiert. Der Oszillatorkern ist identisch und auch die Funktionen sind weitestgehend gleich. Lediglich der Abschwächer für den FM-Eingang fiel der Verkleinerung zum Opfer. Somit gibt es den Juno-Oszillator, der über CV oder MIDI gesteuert werden kann, nun auch in einer kompakten Version für kleinere Systeme.

SoundForce uDCO soll ab Ende Mai für 259 Euro erhältlich sein.

SoundForce S-LD

SoundForce S-LD

S-LD: Sample-Modul mit LinnDrum-Sounds

Außerdem erweitert SoundForce seine Palette samplebasierter Drum-Module. S-LD wurde von den Modulen Samples und S-909 abgeleitet, liefert aber stattdessen Sounds der LinnDrum. Die oberen drei Kanäle sind für Bassdrum, Snare und HiHat zuständig, während man für die übrigen drei Kanäle die Wahl zwischen Toms und verschiedenen Percussion-Sounds hat. Die Auswahl wird mit einem Schalter auf der Rückseite für alle drei Kanäle gleichzeitig getroffen. Das Modul ist ein reiner Sample-Player mit je einem Trigger-Eingang und einem Audioausgang pro Kanal. Weitere Einstellmöglichkeiten gibt es nicht.

Auch S-LD soll Ende Mai erscheinen und 119 Euro kosten.

Ihr findet SoundForce am Stand Z245 auf der Superbooth.

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2 Antworten zu “Superbooth 22: SoundForce SFC-8 Jupiter-Controller und neue Module”

  1. Marco sagt:

    Da ich keine Chance sehe, den MIDI kontroller als preset den einzelnen Plugins zu zu ordnen und ich die Zuordnung jedesmal beim Aufruf des Plugins neu zu erstellen, sehe ich keinen Sinn darin mir einen reinen midi kontroller zuzulegen. Vereinzelt gibt es hier und da mal ein plugin das die kontroller Zuordnung abspeichern kann. Aber insgesamt gesehen ist dies keine Lösung. Der alte Novation ZeRO SL Mk 2 kann das perfekt. Und so hat mich das besonders geärgert, dass mit der Erfindung des MK3 der verdammte Support des Mk2 eingestellt wurde. Aber bisher konnte ich das gute Stück noch im Kompatibilitätsmodus laufen lassen und bin sehr zufrieden damit. Ein mk3 kommt mir nicht ins Haus. Denn Navation hat es verbockt.

    • Lasse Eilers sagt:

      Hi Marco,
      bei anderen Controllern von SoundForce (z.B. SFC-Mini V3, SFC-5 V2) kann man die MIDI-CC-Zuweisungen der einzelnen Bedienelemente mittels einer Web-Anwendung ändern und verschiedene Konfigurationen laden und speichern. Ich halte es für wahrscheinlich, dass das auch beim SFC-8 möglich sein wird.
      Grüße
      Lasse

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