von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Korg ARP 2600 mini

Korg ARP 2600 FS und der mutmaßliche ARP 2600 mini  ·  Quelle: Korg / Guitar Center

Korg ARP 2600 mini

Korg ARP 2600 mini?  ·  Quelle: Guitar Center

Korg ARP 2600 mini

Korg ARP 2600 mini?  ·  Quelle: Guitar Center

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Gerade erst wurde der Korg ARP 2600 FS vorgestellt, und schon läuft die Gerüchteküche wieder heiß. Könnte es sein, dass Korg zusätzlich eine kleinere und vermutlich günstigere Variante des ARP 2600 plant? Kommt der ARP 2600 mini? Bilder, die beim US-Händler Guitar Center aufgetaucht sind, deuten jedenfalls darauf hin.

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ARP 2600 mini?

Der Korg ARP 2600 FS ist eine famose Sache – wenn man ihn sich leisten kann. Und zu einem Preis von rund 4000 Euro dürfte dieser Traum wohl für die wenigsten von uns in Erfüllung gehen. Außerdem wird Korg nur eine limitierte Stückzahl herstellen. Geht es nicht ein bisschen günstiger? Vielleicht schon, wenn man den neuesten Gerüchten Glauben schenkt!

Auf der Seite des US-Händlers Guitar Center waren zeitweise Bilder zu sehen, die nicht zum jetzt vorgestellten ARP 2600 FS passen. Drei statt vier Oktaven und ein kleineres Gehäuse, dazu eine blassere Farbe auf dem Bedienfeld – wurde hier kurzzeitig ein kommender ARP 2600 mini enttarnt? Ein Erlkönig sozusagen? Auf dem Bild oben haben wir die Bilder so zusammenmontiert, dass die Tasten etwa die gleiche Größe haben. Sollte der mutmaßliche ARP 2600 mini über Minitasten verfügen, wäre er also sogar noch kompakter.

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Argumente gäbe es einige. So hat Korg die Neuauflage des MS20 nicht nur als MS-20 mini, sondern zeitweise auch als Fullsize-Bausatz angeboten. Auch dem ARP Odyssey wurde auf vielfache Wünsche hin der Odyssey FS zur Seite gestellt. Und das Kürzel gibt uns vielleicht den eindeutigsten Hinweis: Warum heißt der jetzt vorgestellte Synthesizer ausdrücklich „FS“ für Full Size, wenn es nicht auch eine kleinere Version gibt?

Korg gegen Behringer?

Außerdem wissen wir, dass Behringer ebenfalls einen 2600 in den Startlöchern hat, der sicherlich nur einen Bruchteil des FS kosten wird. Schwer vorstellbar, dass Korg Behringer dieses Feld sang- und klanglos überlässt, nachdem viel Entwicklungsarbeit in den 2600 geflossen ist. Auch Korg will schließlich Geld verdienen, und eine limitierte Neuauflage, die die wenigsten sich leisten können, dürfte kaum satte Gewinne abwerfen. Es besteht also durchaus die Hoffnung, dass da noch etwas kommt.

Korg ARP 2600 mini

ARP 2600 mini – ohne Text?

Designstudie?

Allerdings werfen die Bilder auch Fragen auf. Zoomt man in eines der Bilder hinein, dann fällt auf, dass der Text auf dem Bedienfeld fehlt. Außerdem wirken die Bilder wie Computergrafiken, vor allem die Patchbuchsen, der Bereich links von der Tastatur und die Anschlussbuchsen für USB, MIDI und Pedale. Es handelt sich also wahrscheinlich nicht um echte Fotos, sondern um Designstudien – woher hatte Guitar Center die?

Für den Moment können wir wohl nur abwarten und spekulieren. Was meint ihr – wäre ein Korg ARP 2600 mini eine gute Idee?

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4 Antworten zu “Plant Korg einen kleineren, günstigeren ARP 2600 mini?”

    Eine Miniversion würde preislich zwar nicht mehr einen so großen Unterschied zum Behringer machen, ob die sähe bestimmt kein Land gegen den Behringer, weil Ulis 2600 dann schon alleine aus optischen und haptischen Gründen wesentlich ansprechender wäre. Wer auf einen 2600 scharf ist, möchte ihn doch nicht als Boutique haben, wenn er für ähnliches Geld – oder gar bedeutend weniger – ein Gerät in Originalgröße haben kann. Letztendlich müssen sich beide ja auch noch klanglich messen.
    Preis mal abwarten. Wenn der Behringer überraschenderweise noch günstiger werden kann, als man vielleicht annimmt, weil die davon ausgehen, dass die Absatzzahlen Traumnoten einbringen (wenn der Klang stimmt, nehme ich das auch an!), dann werden selbst die, die beengte Verhältnisse haben, sich die Kiste in die Bude holen und notfalls woanders Platz schaffen.
    Vielleicht will Korg – im Wissen um die Konkurrenz – ja jenen Personenkreis an sich binden, der dem Hobby nicht so viel Platz schenken möchte. Da müsste man den Preis abwarten, wie tief die damit runtergehen können.
    Falls ich mir einen 2600 kaufe, dann wohl nur von Behringer (in ‚Marvin Blue‘?) Orange mit Schwarz fände ich allerdings hässlich und gefällt mir schon am Odyssey nicht (genauso wie dessen Sound).

    Müller sagt:
    -1

    Ich frag mich ehrlich welchen Spatz Korg gefressen hat und bei der Kongurrenz auch noch ein Arp herstellen? Dazu noch die Wavestation und den Triton als VST. Neue Ideen sind out.

    „Auch Korg will schließlich Geld verdienen, und eine limitierte Neuauflage, die die wenigsten sich leisten können, dürfte kaum satte Gewinne abwerfen.“

    Die Neuauflage können sich bestimmt nicht alle leistern, aber frag mal bei den Händlern nach, die bekommen nicht viele davon und die sind größtenteils schon reserviert, obwohl noch nicht mal gelistet…

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