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Arp Odyssey FS

ARP Odyssey FS  ·  Quelle: 1484_digital via Twitter

Nichts polarisierte in letzter Zeit so wie Größen. Spielzeug sei das doch alles, was aktuell auf den Markt käme. Wurstfingeruser waren bisher darauf angewiesen, die Desktop-Version abzuwarten, die noch knapp in diesem Jahr erscheinen soll. Aber nun gibt es für alle diese Menschen die klassische, große Variante als Prototyp. Der Name lautet ARP Odyssey FS (FS für „full size“). Er hat nicht nur die größere Tastatur, er kann auch mit den größeren Fadern und damit längeren Regelwegen trumpfen.

Der größte Kritikpunkt an dem Gerät war das neben der Tastatur auch die sehr minimalistische MIDI-Implementation, die weder Dynamik noch die Proportional-Controller übertragen kann. Lediglich Note an und aus wird als Befehl verstanden, wie beim MS20 Mini auch. Ich hoffe, dass der Odyssey FS den klassischen Controller mitliefert und auch als „Tasten“ an einem Computer vollwertig nutzbar sind. Dafür sind aber zwei Handräder und Oktavtasten nötig, die hier fehlen. Also Wunschdenken, so wird immerhin die klassische Optik nicht gestört. Das hat Moog mit dem Minimoog-Reissue besser und eleganter gelöst.

Vielleicht wird dennoch eine limitierte Edition mit meinen Wünschen veröffentlicht, so wie beim MS20M und dem neuen, großen MS20. Beide wurden in einer Art Baukasten geliefert. Mit 2 Stunden Schrauben festdrehen hatte man dann den gewünschten Stand, die Preise waren allerdings vergleichsweise hoch. Dem MS20M hat man dafür mehr Synthesefunktionen mitgegeben.

Beim ARP Odyssey FS scheint man wohl eher die reine Größe im Auge zu haben, was vielleicht auch ein paar Kunden generiert. Ich würde auf die limitierte Auflage hoffen oder direkt auf den Desktop setzen, da passt schließlich jedes Keyboard. Dafür sind bei dem „Leak-Bild“ Konstruktion der Tasten und Gehäuse näher am Original, was nicht zwingend ein Vorteil sein muss. Warten wir es ab! :)

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