von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Neue Plug-ins von Noise Engineering: Sinc Vereor, Virt Vereor und Ruina

Neue Plug-ins von Noise Engineering: Sinc Vereor, Virt Vereor und Ruina  ·  Quelle: Noise Engineering

Neue Plug-ins von Noise Engineering

Neue Plug-ins von Noise Engineering: Sinc Vereor, Virt Vereor und Ruina  ·  Quelle: Noise Engineering

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Noise Engineering hatte vor einigen Wochen die neuen Plug-ins Sinc Vereor, Virt Vereor und Ruina angekündigt. Jetzt sind sie als kostenfreie Public Beta verfügbar und ihr könnt dabei mithelfen, die letzten Bugs auszumerzen.

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Plug-ins von Noise Engineering

Als ich den Blog-Post von Noise Engineering sah, dachte ich zunächst, dass es um die angekündigten VST- und AU-Versionen der im Januar veröffentlichten AAX-Plug-ins Desmodus, Basimilus Iteritas und Cursus Vereor geht. Immerhin warten die Nutzer sehnsüchtig darauf. Bei genauerem Hinsehen wurde aber klar: Noise Engineering hat drei neue Plug-ins angekündigt, die wir bisher noch nicht kannten. Und diese gibt es nun, anders als die anderen drei, gleich zum Start als VST, AU und AAX. Bei den vielen verschiedenen Eurorack-Modulen und Plug-ins des Herstellers, die noch dazu auf recht eigenwillige und manchmal ähnliche Namen hören, kann man aber auch mal durcheinander kommen …

Noise Engineering Sinc Vereor

Quelle: Noise Engineering

Sinc Vereor ist ein Synthesizer, der vom nicht mehr hergestellten Eurorack-Modul Sinc Iter inspiriert ist. Die Klangerzeugung bietet verschiedene Modi, die eine Brücke zwischen subtraktiver Synthese und anderen Konzepten schlagen sollen. Die Klänge entstehen durch Überblendung verschiedener Schwingungsformen und Wavefolding. Im Super-Modus werden sechs leicht phasenverschobene Oszillatoren gemischt, ähnlich einem Supersaw. Der Modus „Noise“ soll sich vor allem für Percussion und Effekte eignen.

Der rechte Teil des Plug-ins, der unter anderem ein Multimode-Filter, eine Hüllkurve und einen Chorus-Effekt beinhaltet, basiert auf der Firmware Ampla Versio für die digitalen Versio-Module des Herstellers.

Noise Engineering Virt Vereor

Quelle: Noise Engineering

Auch beim zweiten Plug-in Virt Vereor handelt es sich um einen Synthesizer, der Algorithmen aus einem Eurorack-Modul (in diesem Fall das kommende Virt Iter) mit der Hüllkurve, dem Filter und dem Chorus aus Ampla Versio kombiniert. Es stehen die Modi Bass (Quadratur-Algorithmus), Sawx(Supersaw) und Harm (additiver Algorithmus mit spektraler Steuerung und Verzerrung von Obertönen) zur Verfügung. Das klingt nach vielen spannenden und ungewöhnlichen Sounds.

Noise Engineering Ruina

Quelle: Noise Engineering

Mit Ruina bringt Noise Engineering ein weiteres Eurorack-Modul als Plug-in in eure DAW. Das Distortion-Plug-in basiert auf dem DSP-basierten Verzerrermodul Ruina Versio. Die sieben verschiedenen Arten von Distortion lassen sich in vielen Parametern regeln, was auch in der DAW automatisierbar ist. Zum Beispiel stecken in dem Plug-in ein Wavefolder, ein Multiband-Sättigungseffekt, ein „chaotischer Suboktaven-Generator“, ein Octavizer und ein Phase Shifter. Hinzu kommen Bandsperren- und Bandpassfilter.

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So ausgestattet, soll Ruina von warmer, weicher Verzerrung bis hin zu kompletter Zerstörung die gesamte Bandbreite der Distortion-Effekte liefern können. Das Plug-in kann Signalen mit bis zu 128 dB Gain zu Leibe rücken – da bleiben dann nur noch Ruinen übrig!

Beta-Testphase

Noch sind die drei neuen Plug-ins von Noise Engineering nicht offiziell erhältlich. Der Hersteller bittet jedoch um eure Mithilfe: Auf der Website könnt ihr euch ab sofort die Public Beta Versionen kostenfrei über eure Account-Seite herunterladen und dazu beitragen, die letzten Bugs zu finden. Alle, die sich angemeldet haben und die Effekte testen, sollen die Plug-ins jedoch spätestens bei ihrem Erscheinen kostenlos erhalten.

Daten zu den Plug-ins

Anders als die im Januar vorgestellten Plug-ins gibt es Sinc Vereor, Virt Vereor und Ruina gleich zum Start in den Formaten VST, AU und AAX für macOS und Windows (64 Bit). Allen Plug-ins liegen einige Presets bei. Was die Plug-ins nach der Testphase kosten werden, wenn sie offiziell erscheinen, wissen wir derzeit noch nicht. Ihr könnt die Plug-ins nach dem Einrichten eines Accounts auf der Website des Herstellers kostenlos herunterladen. Nach der Veröffentlichung sollen alle Besitzer der Vorabversionen wohl eine kostenlose Lizenz erhalten. Sehr schön!

Übrigens arbeitet Noise Engineering laut eigener Aussage mit Hochdruck daran, auch die älteren Plug-ins Desmodus, Basimilus Iteritas und Cursus Vereor in den Formaten VST und AU verfügbar zu machen. Nach der Public Beta Phase soll es endlich soweit sein.

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