von Dirk Behrens | 4,8 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Idoru P-1

Idoru P-1  ·  Quelle: Idoru

ANZEIGE

Bei vielen Live-Auftritten ist es nicht ungewöhnlich, dass vorbereitete Audiospuren als Backing-Track abgespielt werden. Oft wird dafür ein Laptop eingesetzt. Das funktioniert zwar ganz gut, aber es geht auch ohne! Idoru P-1 ist ein kompakter Bühnenbegleiter, kommt in Form eines Pedals und ist mit einigen durchdachten Features bestückt. P-1 gibt zusätzlich MIDI-Spuren aus, sogar eine MIDI-Clock – alles synchron zum Audiomaterial auf der SD-Karte. Am 5. Oktober startet der Backing-Track-Player auf Indiegogo.

ANZEIGE
ANZEIGE

Idoru P-1

Bis zu sechs Audiofiles spielt P-1 gleichzeitig ab, dafür stehen sechs separate Ausgänge (6,3 mm Klinke) parat. Die Audiospuren können in Mono- oder Stereo-Signalen vorliegen, gespielt werden diese von SD-Karte. Die Zuweisung der Ausgänge ist jederzeit konfigurierbar, so kannst du flexibel auf verschiedene Anforderungen reagieren.

Einen Klick gibt P-1 ebenfalls aus, bei Bedarf erstellst du auch einen eigenen Kopfhörer-Mix. Neben einem Kopfhörerausgang (für 3,5 mm Klinke) steht ein Aux-Eingang im gleichen Format zur Verfügung. Hierüber spielst du zusätzliche Signale ein, falls das erforderlich ist. Neben der Möglichkeit, einen Klick wiederzugeben, bietet das Pedal auch ein visuelles Metronom. Einer der Buttons am Gerät blinkt dabei im Rhythmus. Das kannst du ebenso als Vorzähler mit individuell eingestelltem BPM-Tempo nutzen.

Zusätzlich lassen sich 16 MIDI-Spuren ausgeben, die nicht nur Klangerzeuger ansprechen können, sondern auch Effekte oder über MIDI steuerbare Amps und weitere Gerätschaften. Als weiteres Extra gibt das Pedal eine MIDI-Clock aus, das Synchronisieren mit externem Gear funktioniert so einfacher. Neben einem MIDI-Ausgang steht zudem ein Eingang bereit.

Idoru P-1 Features

Idoru P-1 Features

Schnelle Bedienung, für das Vorbereiten ist aber ein Rechner notwendig

Die Bedienung erfolgt am Pedal selbst. Drei Fußschalter navigieren durch deine vorab zusammengestellte Setlist. Vor, Zurück, Abspielen und Pause steuerst du damit, alternativ stehen kleine Buttons dafür zur Verfügung. Zwei Regler kümmern sich um die Navigation durch Menüs und das Einstellen der Lautstärke.

Grundsätzlich ist P-1 so gestaltet, dass du schnell und unkompliziert mit dem Gerät arbeitest. Über USB schließt du bei Bedarf einen zusätzlichen MIDI-Controller an, der ebenfalls die verschiedenen Funktionen steuern kann. Das Display soll laut Hersteller aus jeder Position gut zu lesen sein, speziell auch aus einer stehenden Position.

Idoru P-1 Software

Idoru P-1 Software

Zur Vorbereitung des Sets bist du aber weiterhin auf einen Rechner angewiesen. Über die zugehörige Software erstellst du einen Mix der einzelnen Songs, weist die Ausgänge zu und fügst die eventuell begleitenden MIDI-Spuren hinzu. Per Drag-and-drop arrangierst du die Playlists, deren Anordnung jederzeit geändert werden kann. Als letzten Schritt ziehst du das Set auf die SD-Karte oder überträgst die Daten über USB.

P-1 macht einen durchdachten Eindruck und ist für alle Performer interessant, die nicht unbedingt einen Laptop auf der Bühne benutzen wollen. Besonders für Solo-Artists dürfte das Pedal interessant sein. Ich bin mal gespannt, wie erfolgreich die Kampagne auf Indiegogo läuft.

Idoru P-1

Idoru P-1

Verfügbarkeit und Preis

Ab dem 5. Oktober 2022 um 12 Uhr startet die Kampagne auf Indiegogo. Der reguläre Preis soll bei ungefähr 529 Euro liegen, für früher Supporter fällt dieser wahrscheinlich etwas niedriger aus. 125 Units sollen direkt verfügbar sein.

Weitere Infos über Idoru P-1

Bildquellen:
  • Idoru P-1 Features: Idoru
  • Idoru P-1 Software: Idoru
  • Idoru P-1: Idoru
Idoru P-1

Wie findest du diesen Beitrag?

Bewertung: Deine: | ø:
ANZEIGE
ANZEIGE

2 Antworten zu “Idoru P-1 spielt Audio und MIDI Backing-Tracks und ersetzt deinen Laptop”

    christian wild sagt:
    0

    „Zusätzlich lassen sich 16 MIDI-Spuren ausgeben“

    ist das also ein linearer 16-spur-sequenzer? gibt es quantize?

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Nein ist kein Sequencer. Gibt demnach auch keine Quantisierungsfunktion. MIDI-Files musst du genau wie Audio-Files auf die SD-Karte übertragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert