von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
iPad Air A14 - iPad A12 USB-c

iPad Air A14 - iPad A12 USB-c  ·  Quelle: Apple

Apple iPad Air A14 - iPad A12 USB-C

Apple iPad Air A14 - iPad A12 USB-C  ·  Quelle: Apple

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Nach der Keynote von heute mit der neuen Apple Watch 6, gab es auch News für uns Musiker. Wir wollen Rechenpower mit wenig Kosten. Das gibt es in zwei Formen: das iPad Air mit A14 Prozessor und das günstige iPad im alten Design mit alter Technik, aber mit A12 Prozessor, also der CPU des Vorgängers aktueller Art.

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iPad Air – „das Bunte“

Das Air ist die schnellere „mehr Pro“-Serie und hat, wie das günstige iPad (was auch nur iPad heißt), kein FaceID, sondern einen Sensor im „Aussschalter“ als TouchID – also den Fingerabdrucksensor. Gespart wird auch ein bisschen bei den Kameras. Es gibt „nur“ eine und die Frontkamera mit 7 MP. Es gibt das iPad Air in 5 Farben, darunter auch grün. Alles ist nicht mehr im Handschmeichler-Design, sondern mit dem eckigen iPhone-4-Kanten-Prinzip und mit kleinerem Rahmen gebaut. Dazu gibt es keinen Home-Button mehr. Der ist ohnehin obsolet.

Das große Hammer-Feature ist natürlich der schnelle A14 Prozessor mit GPU, also mit Grafikeinheit und Machine-Learning 16-fach-Kern. Das ist super für Mustererkennung und Heraussuchen von z. B. bestimmten Instrumenten. Er ist damit schneller und ärgert die, die sich zuletzt ein iPad gekauft haben – denn dort gibt es nur den A12Z, der etwas „langsamer“ ist. Damit ist das AIR aktuell das schnellste iPad mit aktuellster Technik. Das einzige Problem: Die Air Serie gibt es nur mit 64 oder 256 GB, was weniger als die Pro-Serie ist. Hier wird Pro irgendwie verwirrend verwendet, denn professionell wäre ein A14 in den normalen Pro-iPads sicher auch. Dort gibt es bis zu 1 TB Gesamtspeicher. Der reale Arbeitsspeicher ist freilich viel kleiner. Beim iPad zB wesentlich weniger als beim Air und beim Pro größer – auch das beeinflusst die Möglichkeiten. Da wir sehr genaue Leser haben schreibe ich das mal dazu. Es ist aber auch der Grund, weshalb „iPad“ als alte Technik bezeichnet werden kann gegenüber den neueren mit mehr echtem RAM.

Aber: Das Air kostet 750 Dollar, was knapp die Hälfte eines voll ausgestatteten iPad Pro 12″ ist. Es gibt aber nur eine Größe, nämlich 10,9″ Zoll.

  • Unser Tipp für Musiker: DIES ist das Ding für dicke Synths und DAWs -– schnell und macht, was es soll, für halben Preis
  • Nachteil: weniger internes RAM, kein Audioausgang

iOS 14

Übrigens: Das neue iOS/PadOS 14 erscheint morgen (16. September 2020) kostenlos für alle iPads und iPhones.

Das billige iPad mit Lightning

Dass die heutigen iPads alle USB-C haben, ist jetzt fest zementiert, aber nicht mit dem billigen iPad. Die kleinen iPads sehen aus, wie die alten mit Home-Taste und arbeiten mit dem A12 – also der Kraft der aktuellen Serien. Das ist noch sehr akzeptabel, aber klar eine „billigere“ Variante. Es gibt auch hier kein FaceID aber Audioausgänge.

Daher muss man jetzt für jedes, außer diesem iPad, einen Adapter anstecken und kann das Gerät nicht ohne Tricks gleichzeitig laden, während man den Gig spielt. Oder man muss Docks und Anbauten akzeptieren. Die meisten dieser Hubs und Docks sind selten billig und schonmal etwas klobig. Das ist also das Zusatzgerät, was die meisten benötigen werden. Dafür ist USB nun normal und der Sonderanschluss Lightning ist weg. Das ist eher gut für alle. Denn für USB-C gibt es immer mehr für Audiogeräte und es ist der Normstandard für USB 4.0 – auch für Windows und Co. Es wird also ohnehin DAS Anschlussformat der Zukunft sein.

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Die Speichergrößen für das iPad ohne Zusatznamen sind 32 oder 128GB. Und das ist damit eher „klein“. Für Sampling-Fans sollte man unbedingt das 128er nehmen. Das kleine kostet 329 Dollar, das größere 429 US Dollar. 

  • Vorteil: echte Audioanschlüsse
  • Nachteil: Nicht viel Speicher und „langsamerer“ Prozessor
    und nur Lightning-Anschluss

Unterwegs ins Netz?

Beide iPads bieten auch SIM-Slots und GPS, was aber mit etwas über 100 Dollar zusätzlich sehr gut bezahlt werden muss. Man braucht es als Musiker eher nicht. Also hat Apple mit beiden Serien für Musiker bessere Bedingungen geschaffen mit der Ausnahme von anständigen Audio-Miniklinken, die man sich leider über Audiointerfaces oder das 10-Euro-Ministeckerchen erkaufen muss. Dann aber ohne Lademöglichkeit während des Gigs. Das geht für 2-Stunden-Auftritte ohne Probleme. Für längere Jams sollte man sich Hubs kaufen.

Mehr iPad Air und iPad „billig“ (hat leider keinen eigenen Namen außer „iPad“)?

Kaufen kann man alles bei Apple, weshalb ich auf „Mehr Information“ verzichte. Auf deren Site findet man alle Daten – jetzt. Und die Keynote auch zum erneuten Ansehen.

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11 Antworten zu “Apple bringt neue iPad Serien – iPad Air mit A14 und „günstiges“ iPad mit alter Technik”

    Danny sagt:
    0

    Der Text lässt mich mit mehr Verwirrung zurück als dass er mich aufklärt. Apples unklare Produktpolitik ist das eine, die Textformulierung das andere. Er setzt viel Wissen über die bestehende Palette voraus.

      moogulator sagt:
      0

      Es gibt 2 neue iPads – 2 Serien – altes Design – günstige Preise – Homebutton – TouchID – A12 (bisher A10) – Lightning Anschluss und mit Miniklinke.
      Altes Design. Grund : günstig und ok – so schnell wie die aktuellen Pro – weil die haben auch „nur“ den ARM Prozessor A12 der bisherigen Modelle. Etwas traurig für alle Käufer der Pro-Serien.

      iPad Air – neuer Name für neue Linie zwischen Pro und „iPad“ – mit A14 und USB-C, kein Audioanschluss, damit wirklich sehr schnell und nur in Bezug auf FaceID – also der Gesichtserkennung für Entsperrung reduziert und beim Speicher – der ist dann schon etwas mickrig, dafür kostet das aber weniger.

      Das ist nur dann „wirr“, wenn man Apples Namenideen und Linien nicht kennt – wozu Apple allerdingsbeiträgt, da sie den Geräten keinen Zusatz gibt, sie haben also aktuell 3 Linien – Air, Pro und „ohne Zusatz“. Die Pro Serie ist preislich deutlich weiter oben.

      Alles klar? Die Linien müsste man sonst noch genauer erklären.

      jojo sagt:
      0

      Etwas unverständlich auch dieser Absatz: „Das billige iPad mit Lightning (…) Es gibt auch hier kein FaceID und Audioausgänge mehr. (…) Vorteil: echte Audioanschlüsse“

      Was denn nu? Audioausgänge ja oder nein.

        moogulator sagt:
        0

        das kleine iPad ohne Namenszusatz hat Miniklinken und Lightning, das Air hat keine Audioanschlüsse und USB-C.

        Also Ja, hat es, Homebutton vorhanden? dann gibt es auch Audioausgänge, weil alte Technik.

    Tai sagt:
    0

    Nee, Mik. iPad Air hat verbesserte Kameras, sowohl hinten, als auch vorne. Und „alte Technik“ beim iPad ist auch nicht ganz fair. Das ist momentan der Prozessor, der jedes Schnitzel vom Teller zieht. Die Konkurrenz würde für diesen Prozessor so ziemlich alles geben.

      moogulator sagt:
      0

      Gegenüber Pro sind sie nicht besser, dort hast du 3 Linsen und entsprechende Funktion wie iPhone 11 Max, Air ist jetzt aber Apples mittlere Linie und würde somit gegenüber dem „alten air“ gemessen, DANN hättest du Recht.

      Ich lasse es mal so im Raume stehen, wie die Elefanten die hier eh überall sind.
      Das kleine iPad hat intern weniger RAM echten Arbeitsspeicher und das ist ziemlich wichtig, die neuere Serie hat mehr. Damit meine ich NICHT den Gesamtspeicher sondern das Arbeits-RAM.

      Doch – die klassischen“ iPads sind die alte Technik und alte Bestückung aber aufgewertet und beschämenderweise gegenüber den Pros jetzt gleich schnell – das ist schon ein ziemlicher Nasenhaken für Käufer der Pro Serie – Da ist allerdings alles andere besser – das ist dann auch der Grund für „Pro“ als Zusatz.

      Wenn andere Hersteller keine solchen Prozessoren bauen ist das allerdings keine Referenz, Android spielt im Musikbereich keine maßgebliche Rolle, da Google es versäumt ein Audio/MIDI-Core System zu etablieren und damit die Gefahr, dass es Latenzen und andere Probleme gibt. Schnitzel sind also dabei nicht das Problem sondern eher andere Dinge. Gegenüber anderen Apple Geräten ist es aber schon eine solche Einordnung wert. Die Pro Serie ist fast doppelt so teuer!

      Und wenn du ein Gerät mit Audioanschluss bekommst wirkt das ein wenig nach – Für Musiker jedenfalls. Was war so falsch bei so einem Gerät einen Audioanschluss zu integrieren? Ausgerechnet die „billigen“ iPads haben ihn noch.

      Natürlich darf der Artikel auch polarisieren – und kann aber auch jene leiten die sich was für ihre Musik suchen. Apple macht massive Sprünge (das ist lobenswert) und da ist es schon ein Unterschied ob A10 (bisher) oder A12 (jetzt) bzw A14 (Air-Jetzt) und A12 (Pro jetzt).

    Markiman sagt:
    0

    Also ehrlich, so geht das nicht!
    Ich habe den ganzen Text von vorne bis hinten durchgelesen, wurde bestens informiert und habe alles sofort verstanden.
    Ich mag nicht immer der Aussenseiter sein!

    Jonas Rotter sagt:
    0

    Bitte mal im Absatz zum iPad Air korrigieren: „Dort gibt es bis zu 1 TB RAM“ – das glaube ich eher nicht. Hier ist sicher der Gesamtspeicher gemeint. ;-)

    Ali Baba sagt:
    0

    Einige Kommentatoren scheinen nicht zu wissen, dass ein A12 längst nicht die Leistung eines A12X oder A12Z hat!
    Ein aktuelles iPad Pro liegt bei der Prozessorleistung (und allem anderen) immer noch deutlich vor dem neuen einfachen iPad.
    Für den A14 scheint es noch keine belastbaren Benchmarks zu geben. Es scheint aber eher auf Energieeffizienz als auf Höchstleistung getrimmt zu sein. Ob er stärker ist als der A12Z, wer weiß?

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist das neue Air jedenfalls endlich mal eine ernstzunehmende Wahl.

    Es wird für das Pro aber ja schon an vielen Stellen gemunkelt, dass das nächste Update ein recht ordentliches sein wird (Mini-LED-Display etc.). Dann wird auch sicher wieder die Prozessorpower deutlich über dem Air liegen.
    Aber wann ist heutzutage eigentlich noch Prozessorpower der limitierende Faktor?

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