Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Dreadbox Nyx Synth

Dreadbox Nyx Synth  ·  Quelle: Dreadbox

Kleine monophone Synthesizer gibt es zur Zeit einige, weshalb der Hersteller sich etwas einfallen lassen muss, um aufzufallen. Dreadbox aus Griechenland hat es mit dem analogen Synthesizer „Nyx“ geschafft, sich ins Rampenlicht zu rücken.

Der Nyx ist ein duophoner Kleinsynthesizer, ungewöhnlicherweise sind gleich zwei Filter verbaut: mit 12 und 24 dB pro Oktave. So könnte jeweils eine Stimme nicht nur getrennte Oszillatoren, sondern auch eine eigene Filterung bekommen. Oszillatoren und Filter haben jeweils zwei Sektionen und ein eigenes Glide, sodass die Mixklänge interessante Spielformen ermöglichen. Dazu kommt ein Patchfeld mit 15 Buchsen, die kaum Wünsche offen lassen und die kleine Box mit einer semimodularen Struktur ausstatten.

VCAs und Hüllkurven hingegen sind nicht doppelt ausgeführt, weswegen er nicht als zweistimmig, sondern nur als duophon klassifiziert werden kann. Die AD-Hüllkurven können im Loop-Modus auch als LFO genutzt werden – bei kleineren Synthesizern durchaus üblich. Beim LFO funktioniert das über einen One-Shot-Modus, bei der Hüllkurve sorgt der Loop-Modus für eine ähnliche Funktionsweise.

Der Spezialzusatz befindet sich mittendrin: der Reverb. Damit ist das ein echtes Bestandteil der Klangerzeugung. Die Vielfalt der Synthese wird durch Sync und patchbare Frequenzmodulation erreicht. Damit ist das Gerät schon sehr vielseitig und dennoch klein.

Dreadbox Nyx Synthesizer Analog Hardware Rueckseite Desktop

Die Rückseite

Der Preis liegt bei $ 679, was etwa 720 Euro entspricht. Das ist nicht wirklich günstig. Ähnlich wie die nun selten gewordene Driftbox R von REON wird das Gerät ein wenig für sich kämpfen müssen. Aber mit griechischer Gladiatorenausbildung klappt das vielleicht. In Liebe präsentiert von Spar-takus.

Mehr Infos

Subscribe
Benachrichtige mich zu:
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments