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Die besten Effektpedale für Gitarre und Bass 2017 Teaser

2017 hatte einiges zu bieten! Sind das auch eure Lieblinge?  ·  Quelle: Gearnews

Mensch, auch in diesem Jahr ging es ordentlich an der Effektfront ab. Einige waren eher unspannend bzw. etwas Altes in neuem Gewand, andere waren innovativ und einige waren wirklich interessante Effekte. Und auf mindestens eins unter denen bin ich richtig gespannt, wie sie bei mir klingen werden.

Mooer Ocean Machine

Mooer Ocean Machine Devin Townsend Signature Reverb Delay Looper Pedal Effekt FrontDa hat Mooer zusammen mit Devin Townsend aber eine ordentliche Maschine auf die Beine gestellt. Ocean Machine ist ein Effektpedal mit zwei Delays, einem Reverb, Looper und Shimmer für vergleichsweise kleines Geld. Es wird komplett digital gesteuert und berechnet – was aber nichts Schlimmes ist. Der Umfang ist top und klanglich hatte ich bei meinem Test keinerlei Bedenken, dass es demnächst ganz oben mitspielen wird. Ich hatte es leider nur an einem Synthesizer vor mir und keine Gitarre war weit und breit zu finden. Abgesehen von der etwas unintuitiven Bedienung war ich aber ziemlich baff. Ganz klar eines meiner Favoriten.

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Electro-Harmonix OP Amp Big Muff

Electro Harmonix OP Amp Big Muff Pedal Front CloseOh Junge, da schlägt mir als Big Muff Fan aber das Herz bis in alle Extreme. Eines der beliebtesten Modelle, der V5 aka. OP Amp Muff wird neu aufgelegt. Und mit im Boot ist einer der prominentesten Spieler: Billy Corgan von den Smashing Pumpinks. Die Besonderheit an dem Pedal: Man kann den Tone-Regler komplett aus dem Signalweg nehmen. Und am Ende kostet es nur einen Bruchteil vom teuren Original auf dem Gebrauchtmarkt. Da es noch ganz frisch ist, ist es noch nicht im Handel – steht aber definitiv auf meiner Anspielliste. Das grüne Reissue-Pedal hatte mich als Green Muff Fan ja leider enttäuscht.

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Danelectro Billionaire Serie

Danelectro Billionaire Pedale Front Teaser

Vier Pedale stehen bei Danelectro an: Booster, Overdrive, Tremolo und Rotary Speaker. Das ruft doch schon nach 50s und Country Music. Sie lassen sich aber sicher auch für andere Stile zweckentfremden. Für mich optisch wohl die schönsten Pedale des Jahres. Vor allem, weil Danelectro mal wieder Metall nutzt. Die alten, aber preiswerten Pedale der 2000er waren ja mit Kunststoffgehäusen und dementsprechend anfällig – klanglich aber weit vorn. Die hier werden teurer, aber definitiv ein Hingucker.

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Mooer Micro Preamps und Radar Cab Sim

Mooer Micro Preamp PEdals Vergleich Teaser

Oh, schon wieder Mooer. Die haben wohl einen guten Riecher, mich für Pedale zu interessieren. Aber auch die Review-Presse ist von den Micro Preamps (fast) durchweg ziemlich angetan. 10 Pedale mit unterschiedlichsten Vorbildern mit quasi allen bekannten Vorbildern von Clean über Crunch bis voll auf die Nüsse werden hier feilgeboten und kosten dabei nicht einmal viel. Zusammen mit dem Radar, einem digitalen Cab Sim Pedal, in dem ihr eure eigenen Impulsantworten auf kleinstem Raum und preiswert mit auf die Bühne nehmen könnt, ein ziemlich vielversprechendes Team. Es ist zwar schon lieferbar, aber ich kam bisher einfach nicht zum Anspielen. Wird schnellstmöglich nachgeholt.

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Z.VEX Vertical Vexter Fuzz Factory

ZVEX Vertical Vexter Fuzz Factory Pedal Front

Eines der klassischen Fuzzpedale der Neuzeit in neuem Gewand. Eigentlich ist das keine große Sache, weil es ist nur das normale Fuzz Factory in einem Hochkantgehäuse vom Typ MXR. Aber es ist auch das erste Mal, dass Z.Vex aus seinem für enthusiastische Tritte mit großen Schuhen unbrauchbaren Querformat herausbricht. Außerdem fällt dann auch die Effektbrettakrobatik weg, weil man sich nicht mehr sachte bis zum Fußschalter vortasten muss, sondern einfach beherzt drauf und gut. Weiter so, Zachary!

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