Mooers Ocean Machine hört sich vielversprechend an  ·  Quelle: Mooer / Youtube

Rückseite mit Stereo- und Expression-Inputs  ·  Quelle: Mooer / Youtube

Mooer ist bei mir für seine sehr kleinen und sehr günstigen Pedale bekannt, auch für Kopien, die zu nah am Vorbild sind. Fast ein Jahr nach dem ersten Bild und zwei nach Ankündigung der Zusammenarbeit über Twitter kommt nun endlich das Signature Pedal für Devin Townsend in den Handel. Das Ocean Machine Pedal ist ein ausgewachsenes Reverb-Delay-Looper Multi-FX Pedal mit vielen Effekttypen und live-tauglichem Aufbau.

Es stehen zwei separate Delays und ein Reverb in dem blauen Pedal bereit. Beide Delays bieten insgesamt 17 verschiedene Delay-Typen mit bis zu 2 Sekunden Delay-Zeit, Tap Tempo, Sub Division und zuschaltbarem Ping Pong Effekt. Verfügbare Effekte sind: Digital, Echo, Galaxy, Tri-Mod, Rotary, Liquid, Tremolo, Reverse, Real, Analog, Tape, Mod, Lofi, Tube, Dyna und Filler.

Der Reverb ist in die sieben Typen Room, Hall, Plate, Phaser-Verb, Flanger-Verb, Filter, Reverse, Spring und Mod unterteilt. Auch ein Shimmer-Effekt ist separat über einen Regler zuschaltbar.

Ein ziemlicher Batzen an möglichen Effekten, die sich alle separat einschalten und somit auch kombinieren lassen. Dazu verbaut Mooer in der Ocean Machine auch einen Looper mit 32 MB Speicher, also bis zu 60 Sekunden Aufnahmezeit. Die Aufnahmen lassen sich dann auch in halber Geschwindigkeit und rückwärts abspielen. Insgesamt sind 24 Presets abrufbar, unterteilt in 8 Bänke zu je 3 Presets. Das sollte für sehr viele Belange ausreichen und entspricht den Anforderungen von Herrn Townsend.

Bedient wird über viele digitale Regler, die neben der Typenwahl und verschiedene Parameter wie Halllänge, Delayzeit, Tone u.a. ändern können. Das Display in der Mitte dient rein zur Anzeige der eingestellten Parameter. An der Rückseite befinden sich die Anschlüsse Stereo Input und Stereo Output (jeweils als Duo Mono) und ein Eingang für ein Expression-Pedal, das dann vermutlich für die Effektintensität bzw. den Mix zuständig ist.

Es gibt noch keine Produktseite, nur das weiter unten verlinkte Video. Aber das macht Lust auf mehr. Preislich soll die Ocean Machine zwischen 299-350 USD liegen. Klingt schon mal nicht schlecht, auch wenn bei der Angabe wie üblich die einzurechnende Steuer fehlt.

Zur NAMM soll es eine Präsentation geben, danach geht’s in den Handel.