von Moogulator | 4,1 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Synclavier Regen

Synclavier Regen  ·  Quelle: Synclavier

Synclavier Regen

Synclavier Regen  ·  Quelle: Synclavier

Synclavier Regen

Synclavier Regen  ·  Quelle: Synclavier

Synclavier Regen

Synclavier Regen  ·  Quelle: Synclavier

ANZEIGE

Das Synclavier mit seiner klassischen additiven und FM-Synthese ist zurück. Ein eigenes neues Gerät in ungewöhnlicher Form und dieses Mal bezahlbar.

ANZEIGE
ANZEIGE

Synclavier Regen

Hier ist es: die Rück-Neuerfindung des klassischen Synthese-Teils des ebenso gut bekannten Synclaviers. Natürlich gibt es bereits eine App, dennoch wollten die Original-Macher einen Schritt weiter gehen.

Die Bedienung ist anders ausgeführt, als im Original, und doch irgendwie speziell und anders. Außerdem ist das Gerät selbst mit seinen runden Ecken und dem roten Gehäuse sehr unkonventionell geformt.

Regen Synthese

Regen kann Re-Sampling mit FM verbinden (ohne ein Sampler zu sein), beherrscht Resynthese, einfache FM mit vielen Layern und additive Synthese. Auch klassische subtraktive Synthese ist mit drin und damit ist dies neben dem Minifreak wohl ein „real digitaler“ Synthesizer. **Das „Sampling“ ist hier eher RAMpling und Resynthese – es gibt also kein Echtzeit-Sampling.

Von Depeche Mode haben wir eine Menge genau dieser Sounds gehört und sie vielleicht dem DX-7 zugeschrieben. Doch die große Breite und Fettheit schaffte dieser nicht. Deshalb ist man auch einen anderen Weg gegangen. Es gibt keine komplexen Algorithmen oder Verschaltungen, sondern einfach nur bis zu 12 gleiche Strukturen, die gegeneinander verstimmt werden können. DAS ist selbstverständlich von alleine viel breiter – dafür aber nicht so komplex, wie die gängigen FM-Synthesizer.

Regen Bedienung

Das Gerät hat zumeist Anwahltaster, die dann auf dem Display unten rechts die richtigen Dinge anzeigen lassen. Dort lassen sich Parameter mittels eines Sliders wählen und ändern. Im Bereich des Displays gibt es eine „HomeButton„- und NavigationsStruktur und genau so bewegt man sich durch die Funktionen. Die Taster um diese Sektion herum sind alle für bestimmte Funktionen der Synthese-Elemente da, um das Menü nicht zu groß und umfangreich zu gestalten. Dennoch hat man komplett auf eine PotiUmgebung verzichtet.

Ansonsten gibt es nichts, was „raus kommt“, wozu es kein virtuelles Bedienhandbuch gibt. Deshalb verlinkte ich einfach Loopops Video für alle Details und Bedienkonzepteinsichten.

Im Regen stehen?

Regen kommt ohne MIDI aus, es gibt sogar ein Kapitel im Original-Handbuch „warum ein Synclavier kein MIDI hat“. Man hat es dabei dann doch leider zu weit oder zu wenig weit getrieben, dafür gibt es offenbar 4 Host-Anschlüsse per USB. Das ist allerdings ein Prototyp und es kommt noch etwas dazu. So kann also sich daran noch etwas ändern.

Mehr über Synclavier Regen

Das wichtigste ist sicher der Preis. Er liegt bei 2499 US-Dollar, was allerdings ohne MwSt. ist. Damit ist es realistisch, nicht superbillig, aber faktisch was Arturia mit der Software macht in Hardware gegossen und das ist gar nicht wenig.

Video

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Talk dazu

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Synclavier Regen

Wie findest du diesen Beitrag?

Bewertung: Deine: | ø:
ANZEIGE
ANZEIGE

7 Antworten zu “Synclavier Regen – die Rückkehr”

    Marc sagt:
    3

    Als ehemaliger Nutzer – jedoch Nicht-Besitzer mangels der dafür notwendigen Moneten – des Originals zaubert mir diese Reinkarnation ein Lächeln aufs Gesicht. Insbesondere für „Bühnenarbeiter“ finde ich Hardware immer noch mehr als legitim und nützlich. So auch im Fall des Synclavier Regen. Nicht, dass die iPad App sowie Arturia’s Variante nicht auch super sind, aber ein Synclavier nebst Beknopfung im Aktenkofferformat finde ich wirklich cool. Die im Loopop’s Video zu hörenden Factory Presets empfinde ich jetzt zwar nicht unbedingt als „neu“ und „innovativ“, jedoch lässt sich das durch eigenes Sound Design beheben. Alles in Allem: ein interessantes neo-nostalgisches (gibt es diesen Begriff überhaupt?) Instrument mit Charme und eigenem Charakter.

      DJ Bibi sagt:
      -1

      Ja stimmt, auf den Sound kommt es an und es ist wirklich schwer, etwas Neues zu finden. Das Gerät, und sei es noch so potent, oder der legendäre Herstellername ist dem Zuhörer/Publikum letztlich egal.

    Green Dino sagt:
    0

    Zum Thema Midi; Der Prototyp hat noch keine Midibuchsen.
    Es wird aber Midi In/Out (über Miniklinke) und CC Steuerung geben.

    Stand so zumindest in einigen Artikeln, bei Amazona z.B..

    Grüsse

    The Real Truth sagt:
    2

    „Regen kann Sampling mit FM verbinden“
    „Regen“ kann nicht samplen.

    No More Old School sagt:
    0

    Ein Synclavier daß nicht samplen kann? Damals noch verständlich und optional aber heute? Ein MPC/Octatrack-like 12 Part Multisynthesis-Performance-Recording-Module wäre etwas gewesen aber ich fürchte andere sind da weiter. Früher mag Synclavier eine innovative Firma gewesen sein aber moderne Software wie Phase Plant ist uneinholbar weiter.

      Moogulator sagt:
      0

      Es gibt auch eine App und dort läuft ALLES über einen virtuellen Data Entry Slider – beim Thema Benutzerinterface muss man da noch mal „ran“. Die Synthese und die Sounds sind es jedoch wert. Den meiner Ansicht besten Ansatz hat Arturia gemacht – eine sehr schöne Variante der Synthese-Abteilung. Das Sampling im Sinne von wirklich aufnehmen ist ggf. auch nicht so relevant, eher das RAMpling- also Samples nutzen können bzw. deren Re-Sample-Variante mit Stützpunkten – denn das war die große Stärke und Besonderheit (unter den drei Synthesekernen Additive, FM, Re-Synthese).

      Glaube, dass erst nach der Arturia Version viele genauer verstanden haben, was das Synclavier hauptsächlich tut – es gab natürlich auch mehr – was aber aus heutiger Sicht weniger sinnvoll wäre diesen Teil zu beleben. Machbar wäre es sicherlich.

        bernd hagemann sagt:
        0

        das synclavier 2 von 1983 hatte einen „16-track digital memory recorder“. es war diese funktion, die das teil so interessant machte. stephen lispon hat „slave to the rhythm“ mit dem internen sequenzer gemacht. auch die sachen von act (thmas leer/claudia brücken) entstanden damit. uch finde es dann doch ärgerlich, dass du darauf überhaupt nicht eingegangen bist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert