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PWM Malevolent

PWM Malevolent  ·  Quelle: PWM

Der neue Hersteller PWM zeigt auf der Superbooth 21 den Malevolent, einen vollständig analogen, semi-modularen Synthesizer mit Tastatur. Macht der PWM Malevolent dem Moog Grandmother Konkurrenz?

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PWM Malevolent

Hinter dem noch jungen, britischen Hersteller PWM steckt Paul Whittington, der zuvor für M-Audio, Avid, Focusrite und Novation arbeitete. Der erste Synthesizer der Firma entstand in Zusammenarbeit mit Future Sound Systems aus Bristol. Und der Malevolent hat es in sich – checkt das herrliche Demo-Video unten!

PWM Malevolent

Der PWM Malevolent entstand in Zusammenarbeit mit Future Sound Systems

Als kompakter Analogsynthesizer mit semi-modularem Aufbau und einer Zweieinhalb-Oktaven-Tastatur verfolgt der PWM Malevolent ein ähnliches Konzept wie der Moog Grandmother. Der Synthesizer bietet zwei analoge VCOs, die jeweils über Einzelausgänge für Sägezahn, Dreieck und Pulsschwingung sowie über einen Mix-Ausgang verfügen. Für den Mix-Ausgang kann mit Tastern eine beliebige Kombination der drei Schwingungsformen gewählt werden. Neben einem Pitch-Eingang (1 V/Oct.) und dem Eingang Shape zur Modulation der Schwingungsform bzw. für PWM bietet jeder Oszillator zwei FM-Eingänge. Im Mixer kann Rauschen hinzugefügt werden; außerdem gibt es einen Eingang für ein externes Signal.

Das Filter ist ein 2-Pol-Multimode-Filter mit separaten Eingängen für Tiefpass, Bandpass und Hochpass. Wenn nichts anderes gepatcht ist, liegt der Ausgang des Mixers am Tiefpassfilter an. Auch hier gibt es zwei Eingänge zur Modulation, die zu Envelope 1 und der Dreieckschwingung des LFOs normalisiert sind.

Stichwort Modulation: Neben einem LFO mit Dreieck- und Rechteckschwingungen bietet der PWM Malevolent zwei ADSR-Hüllkurven. Diese verfügen jeweils über eigene Gate-Inputs und Ausgänge. Der VCA lässt sich in einen Drone-Modus versetzen und bietet zusätzlich einen Overdrive.

PWM Malevolent

USB-C, MIDI, Clock und Audio-Outputs

38 Patchpunkte

Auf der Rückseite findet man einen USB-C-Anschluss für MIDI und zur Stromversorgung, MIDI In/Out, Clock In/Out sowie einen Kopfhörerausgang und einen Line-Ausgang. Über die insgesamt 38 Patchpunkte, die als 3,5-mm-Klinkenbuchsen ausgeführt sind, kann der Malevolent auch mit externem Equipment wie Eurorack-Systemen kombiniert werden.

Die Tastatur mit 32 anschlagdynamischen Minitasten lässt sich um bis zu 4 Oktaven nach oben oder unten transponieren. Daneben gibt es einen Joystick zur Steuerung von Pitch-Bend, Portamento und Vibrato. Außerdem ist ein Arpeggiator mit sechs Mustern integriert, der sich automatisch zur MIDI-Clock oder einer analogen Clock synchronisiert. Die interne Clock wird über den analogen Ausgang sowie über MIDI und USB ausgegeben.

Preis und Verfügbarkeit

Der PWM Malevolent soll 579,99 Euro (UVP) kosten. Wann der Synthesizer erhältlich sein wird, hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.

Mehr Infos zum PWM Malevolent

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