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Striso Board

Striso Board  ·  Quelle: Striso

Der Niederländer Piers van der Torren mag Algorithmen, Sensoren, Signalverarbeitung, Holzarbeiten und Musik. Da liegt doch eigentlich nichts näher, als Instrumente oder Controller zu bauen. Gesagt, getan. Vor ein paar Jahren entwickelte der Mann das Striso, ein Instrument, das optisch an ein kleines Akkordeon aus Holz erinnert, allerdings rein elektronisch funktioniert. Das isomorphe Layout der Tastatur nimmt der Entwickler nun für das Striso Board wieder auf. Dieser USB-Controller ist sehr kompakt, sitzt in einem kleinen Rahmen aus Holz und verspricht expressives, multidimensionales Spiel. Auf Kickstarter sammelt der Entwickler nun Geld für die Finanzierung. Das solltet ihr euch mal ansehen!

Striso Board

Das Striso Board bietet 61 Buttons, die nicht nur auf Druck reagieren, sondern auch auf die Richtung, in der sie durch die Finger bewegt werden. Das isomorphe Layout der Tastatur soll einen anderes Spielgefühl vermitteln als die sonst so üblichen Tastaturen oder Pads. Zuletzt haben wir so etwas zum Beispiel auch bei dem Lumatone Microtonal Keyboard gesehen. Mit vier weiteren Buttons spielt ihr bei dem Striso Board Glissando, wechselt die Oktaven und verändert die Einstellungen.

Tasten, die auf Druck und die Bewegung reagieren, erlauben schon viel Ausdruck, der Entwickler baut aber zusätzlich noch ein Gyrometer ein, das die Bewegung des Controllers selbst in MIDI-Signale verwandelt. Das könnte dann wie ein multidimensionaler Controller für Modulationen funktionieren. Sehr cool!

Dass bei soviel Expressivität MPE im Spiel ist, könnt ihr euch sicherlich schon denken. Der MPE-Support ermöglicht hier eine 15-stimmige Polyphonie inklusive mehrstimmigen Pitchbending. Zu jedem MPE-fähigen Synth soll das Striso Board kompatibel sein.

MIDI läuft über USB, drei Modi sind denkbar: MPE mit einer Note pro Kanal, „Normal“ mit Pitchbend, Modulation und polyphonem Aftertouch sowie monophon mit Glissando. Die Firmware ist Open-Source.

Der Controller hat wirklich sehr kompakte Maße (192 x 174 x 26 mm) und wiegt gerade mal 425 g. Wie gesagt, steckt alles in einem Gehäuse aus Holz, das Gerät sieht wirklich sehr hübsch und auch gut verarbeitet aus.

Striso Board ist jetzt auf Kickstarter

Wenn euch das Konzept anspricht, solltet ihr mal einen Blick auf Kickstarter werfen. Hier sammelt Piers van der Torren gerade das Geld für die Produktion. 25.000 Euro müssen insgesamt zusammenkommen, das sollte eigentlich zu knacken sein. Bis spätestens Januar 2021 soll das Striso Board ausgeliefert werden – ab 420 Euro seid ihr dabei. Wir wünschen viel Erfolg!

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