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Nebula Belgium The Dragon

Nebula Belgium The Dragon  ·  Quelle: Nebula Belgium

Jetzt könnt ihr endlich eure eigenen Custom-Pickups produzieren! Der Nebula Belgium The Dragon wurde entwickelt, um euch das Wickeln eigener Tonabnehmer so einfach wie möglich zu machen. Ab jetzt auf Kickstarter!

Nebula Belgium

Als selbsternannte Geeks beschlossen zwei Freunde aus Belgien die Art und Weise, wie wir über Gitarren denken, fühlen, sie kaufen und Gitarren-Pickups herstellen zu revolutionieren. Große Worte, kleine Ergebnisse. 4 Jahre später ist nach harter Arbeit Land in Sicht.

Do It Yourself

Wer von euch wollte schon immer mal seine eigenen Pickups wickeln? Auf YouTube gibt es dazu die abenteuerlichsten Videos, von denen man zum Teil besser die Finger lässt. Kenner behaupten, dass für ungeübte Amateure Drahtrisse unvermeidbar sind. Das Geld könne man lieber getrost in teure Marken-Pickups stecken.

The Dragon

Hier kommt der Drache ins Spiel. Via Kickstarter wird diese Wickelmaschine speziell für Tonabnehmer finanziert. Sie sieht ein wenig nach dem Kind eines 3D-Druckers und Arduinos aus. Solange The Dragon seinen Job ordentlich verrichtet, ist mir das egal.

Die Bedienung scheint denkbar simpel zu sein. Einfach die Materialien (Draht und Leergehäuse) befestigen, Breite des Pickups, Dicke des Drahts, Anzahl der Wicklungen einstellen und los geht’s! Ein Singlecoil-Tonabnehmer soll nur 5 Minuten benötigen, ein Humbucker 10.

Kostenübersicht

Made in Belgium

Mit der Verwendung des 3D-Drucks und all seiner Vorteile strebt die noch junge Firma Nebula Belgium eine belgische, qualitativ hochwertige Marke an, die musikalische Freiheit bietet. Durch die Fertigung ihrer Produkte im eigenen Haus sind sie ständig mit dem Herstellungsprozess vertraut. Sollte es doch mal einen Fehler geben, versprechen sie einen schnellen und direkten Kontakt mit dem Kunden.

Kostenübersicht

Preis

Als Supporter auf Kickstarter kostet der Nebula Belgium The Dragon 599 Euro. Später soll der Verkaufspreis bei 699 Euro liegen.

Das ist dann natürlich nicht gerade für jedermann. Zudem ist meine Erfahrung mit solchen Projekten, dass meist erst ab der 2. Generation alle Wehwehchen ausgemerzt sind.

Als aufstrebender Instrumentenbauer mit Ambition, auch die Tonabnehmer selbst herzustellen, könnte dies dennoch von Interesse sein.

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