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Nicht nur optisch ähnelt das C413 dem C414 XLS  ·  Quelle: akg.com

Auch AKG ist auf der Musikmesse vertreten. Die Wiener haben auch etwas Neues eingepackt: das C314, das neue Geschwisterchen vom C414 XLS.

Warum sind die Beiden verwandt? Nun, sie haben beide die gleiche Kapsel verbaut und sollten auch sehr ähnlich klingen. Neben den vier umschaltbaren Richtcharakteristika Kugel, Niere, Superniere und Acht hat das C314 allerdings noch einen Highpass bei 100 Hz (12 dB pro Oktave) und einen festen 20 dB Pad, beide an den Seiten schaltbar. Die einzige verbaute LED ist der Indikator für zu hohe Schalldruckpegel über 135 dB (155 dB mit PAD). Wie das C414 XLS ist auch beim C413 der Korb zweifarbig in Silber und Schwarz ausgeführt, wobei die silberne die Einsprechseite für die Nierencharakteristiken ist. Wie die sehr ähnlichen Mikros aus dem Hause AKG, ist das C413 mit Sicherheit nicht nur auf Stimme gut einsetzbar.

Ich persönlich freue mich über die Entwicklung, weil ich ein großer Freund von echten Hebeln und Schaltern bei analoger Technik bin. Es gibt mir mehr Gefühl von Kontrolle und Langlebigkeit. Das ist natürlich in der heutigen Zeit Quatschplatsch, aber gerade bei den Mikrofonen ist viel Bauchgefühl dabei.

Ein genauer Termin zum Marktstart wurde noch nicht genannt, preislich könnte es sich sicher in der Gegend um das C414 XLS bewegen. Ich schätze fast, dass es etwas weniger wird, weil die Charakteristik-Zwischenpositionen fehlen und Highpass bzw. PAD nur eine Stufe haben. Es wird das C314 auch wieder im abgestimmten Stereo-Paar geben.

Mehr Infos zum AKG C314 gibt es auf der Produktseite.

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