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MOTU UltraLite-mk5 Audiointerface

MOTU UltraLite-mk5 Audiointerface  ·  Quelle: MOTU

MOTU bringt sein USB-Interface UltraLite in die fünfte Generation. UltraLite-mk5 setzt weiterhin auf eine üppige Ausstattung, niedrige Latenzen und hohe Kompatibilität. Ein paar neue Features machen das Interface noch ansprechender – sowohl für das Studio als auch die Bühne.

MOTU UltraLite-mk5

Insgesamt 18 Eingänge und 22 Ausgänge ergeben 40 gleichzeitig nutzbare Kanäle – damit lässt sich schon so einiges anstellen. Auch MIDI-Ein- und Ausgang fehlt nicht, ihr seid also für sämtliche Aufgaben gerüstet. In der Feature-Liste könnt ihr euch genau anschauen, wie sich die In/Outs aufteilen. Dass die 10 Line-Ausgänge (genau wie bei mk3/mk4) DC-gekoppelt sind, muss aber noch mal betont werden. Dadurch könnt ihr nämlich auch CV-Signale an Modular-Systeme ausgeben, Ableton Live unterstützt das beispielsweise mit CV Tools.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen schließt ihr die UltraLite-mk5 nun über USB-C an. Ein hochauflösendes OLED-Display zeigt sämtliche Pegelanzeigen und weitere Informationen, das sieht schon sehr schick aus! MOTU setzt weiterhin auf die ESS Sabre32 Ultra DAC-Technologie, der ES9026PRO DAC verspricht einem insgesamt verbesserten Dynamikumfang. Wer Podcasts oder Streams macht, freut sich über die Loopback-Funktion. Neue Treiber sollen eine noch niedrigere Latenz ermöglichen. Der Hersteller spricht von einer Round Trip Latency (RTL) von 2,4 Millisekunden beim USB-Betrieb mit 96 kHz und einem Buffer von 32 Samples.

CueMix 5

Als Software-Kommandozentrale steuert MOTU das überarbeitete CueMix 5 bei. Direct Monitoring, das Erstellen von individuellen Monitor-Mixen oder Effekte wie parametrischen 4-Band-EQ, Gate, Kompressor oder Reverb habt ihr damit unter Kontrolle. CueMix 5 läuft sowohl auf Windows 10 als auch macOS und iOS. Einer Touch-basierten Bedienung steht also nichts im Wege. Obendrauf gibt es Performer Lite 10 mit über 100 virtuellen Instrumenten und 6 GB Loops und Samples verschiedener Hersteller.

MOTU CueMix 5

MOTU CueMix 5

Features

  • USB-C Anschluss
  • ESS Sabre32 Ultra DAC-Technologie
  • 24 Bit / 44,1 – 192 kHz
  • 125 dB Dynamikumfang am Ausgang
  • Pegelanzeigen für alle analogen Ein/Ausgänge
  • OLED-Display
  • 2 Mikrofon- / Line- / Hi-Z Eingänge über XLR/Klinke-Kombibuchse
  • Gain-Regler und 48V-Phantomspeisung für beide Mikrofoneingänge
  • 10 DC-gekoppelte Line Ausgänge über 6,3 mm Stereoklinke
  • 6 Line Eingänge über 6,3 mm Stereoklinke
  • digitale Ein/Ausgänge über ADAT (8 Kanäle) oder Optical S/PDIF (2-Kanal)
  • MIDI In/Out
  • Kopfhörerausgang über 6,3 mm Klinke mit unabhängiger Lautstärkeregelung
  • DSP-gesteuerter 22 x 6 Monitor-Mixer inkl. Reverb, parametrischer 4-Band-Equalizer und Dynamikeffekte
  • Loopback für Mixing von Computer Audio, Live-Streaming und Podcasting
  • iOS-kompatibel (USB-Class Compliant)
  • Systemvoraussetzung: ab Windows 7, USB-Class Compliant für Plug-and-Play-Betrieb auf dem Mac
  • inkl. MOTU Performer Lite 10
MOTU UltraLite-mk5

MOTU UltraLite-mk5

Spezifikation und Preis

MOTU UltraLite-mk5 wird in einer Woche ausgeliefert, der Preis liegt bei 748 Euro. Hier das Interface bei Thomann (Affiliate).

Weitere Infos

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12 Antworten zu “MOTU UltraLite-mk5 Audiointerface: USB-C, OLED-Display und mehr”

  1. Larifari sagt:

    Was ich in den ganzen Jahren nie verstanden habe..warum zur Hölle bewerben Hersteller Ihre Interfaces mit x in und x Outputs wenn doch nur 8 physische Inputs vorhanden sind.

    Ganz unabhängig von Adat eca.

    Bei dem Interface hier blicke ich gar nicht mehr durch wo die Inputs herkommen sollen. Und warum „nur“ 18 ? Wie verhält sich das ganze unter Avb ? Was soll das alles ?

    • Dirk B. sagt:

      Ich finde das auch immer ein bisschen unübersichtlich bei den Beschreibungen.
      In diesem Fall teilt sich das zuzüglich der digitalen In/Outs so auf:

      18 in / 22 out (40 total) at 1x sample rates
      14 in / 18 out (32 total) at 2x sample rates
      8 in / 12 out (20 total) at 4x sample rates

      https://motu.com/en-us/products/gen5/ultralite-mk5/specs/

      Man muss da auch immer ganz genau gucken, was am Ende gewünscht ist. Hier zum Beispiel gibt es „nur“ zwei Eingänge mit Mic-Preamps. Ich finde die Auststattung insgesamt aber sehr gut.

    • pendolino sagt:

      AVB hat das Ding aber nicht.
      Ich sehe keinen Hinweis darauf.
      Ich denke mal, dass man dieses Produkt nicht mit dem AVB ausgestattet hat, da die Anwendergruppe der UltraLite Serie ja dort schon bereits ein Ultralite AVB erwerben könnte.

  2. Potcaster sagt:

    Podcaster freuen sich auch (mehr ?) darüber, das der mic preamp +74 db schafft (also SM7b, um das Klischee zu erwähnen)

    • Marc sagt:

      Das dachte ich mir auch, maximal +74dB Gain bei 115dB Dynamikumfang sind echt üppig! Damit erledigt sich dann auch der von einigen deutschen (Online-)Fachmagazinen erwähnte Kritikpunkt, dass +63dB (wie z.B. im Fall des 828ES) nicht genug seien. (???)

  3. Muckemacker sagt:

    Nie wieder MOTU!
    Habe fast drei Generationen 828 interfaces benutzt. Die letzte version 828es ist so schlecht! Die eingangswandler haben unterschiedliche latenzen, was es für mehrkanalige aufnahmen unbrauchbar macht.
    Techn. Support ist ein Witz!

    • Marc sagt:

      Deinen Kritikpunkt bzgl. unterschiedlicher Latenzen der Eingangskanäle kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich selbst verwende eine Kombination aus 828es und 8pre-es, welche bestens (am Mac) funktionieren. Hast Du dieses Phänomen am Windows-PC oder an einem Mac festgestellt? Ich wage mal, Deine Aussage in Zweifel zu ziehen und frage deshalb: Wie hast Du das ganz konkret gestestet? Welches Signal-Routing verwendest Du innerhalb des Interfaces, wenn Du diese von Dir angeblich festgestellten unterschiedlichen Latenzen „misst“?

      Zum Support: Bislang hatte ich wenig mit dem MOTU-Support zu tun. Aber es kommt daruaf an, mit wem man bei KLEMM Music bzw. bei MOTU selbst spricht. Michi Voss (KLEMM Music) hat schon wirklich einen Plan sowie gute Tipps und Tricks auf Lager und sagt auch – zumindest meiner Erfahrung nach – immer offen und ehrlich, falls es bei MOTU technisch irgendwo hakt. Bei MOTU selbst ist das in jüngster Zeit etwas schwieriger mit konkreten Aussagen, d.h. in deren Antworten ist zu viel Konjunktiv á la „hätte“, „könnte“, „müsste“ am Start. Das war zu Zeiten von Dave „Magic Dave“ Roberts noch anders. Dennoch, macht MOTU viele Dinge richtig, sollte aber hinsichtlich Marketing und Support besser werden.

  4. Donnie sagt:

    Die digitalen Endlospoties von Motu haben mir persönlich nicht gefallen. (das ist kein Synth) Das Analoge Feeling von Focusrite ist da viel angenehmer.

    • Marc sagt:

      Kommt drauf an, was Du da vergleichts, denke ich. Lassen sich bei dem von Dir erwähnten Focusrite-Interface, die ich ganz nebenbei selbst auch toll finde, die Poti-Positionen z.B. der Mic-Pres abspeichern, um für bestimmte Aufnahmesitautionen entsprechende Presets zu haben? An den MOTUs geht das nämlich und ist ein Feature, auch wenn sich die Endlos-Encoder nicht so toll anfühlen mögen, wie am Focusrite. Ist eben ein Kompromiss aus Funktionalität und Haptik, denke ich.

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