von claudius | Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Biyang LiveMaster LM-7 Frame Front

LM-7  ·  Quelle: Biyang

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Ohne gemein klingen zu wollen, aber aus China erwarte ich nur sehr selten etwas Eigenständiges, vor allem von Firmen, die bisher durch Kopien aufgefallen sind. Aber dennoch passiert es mal: Biyang hat LiveMaster vorgestellt – eine Multieffekteinheit, die mit analogen Modulen bestückt werden kann.

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LiveMaster

Plug‘n‘Play heißt die Devise: Ihr holt euch einen Rahmen mit 4, 7 oder 10 Effektslots und steckt anschließend die sog. Modular-Effekte rein. Diese beinhalten jeweils wohlbekannte Schaltkreise von Effekten und nützliche Helfer. Aktuell sind folgende vorhanden:

  • Delay (Lila)
  • Delay (Blau)
  • Chorus
  • Tremolo
  • Flanger
  • Crunch
  • Fuzz
  • Guv‘nor
  • Distortion (rot)
  • Distortion (orange)
  • Overdrive (grün)
  • Overdrive (weiß)
  • Compressor
  • Boost
  • Big Fuzz
  • Phase
  • Preamp
  • Metal End
  • Delay / Reverb
  • Tuner
  • Loop
  • Amp Switch

Wenn man sich die Bilder der kleinen Module ansieht, wird schnell klar, wer hier das große Vorbild war. Wo wir wieder bei den Kopien wären. Allerdings ist das nicht ganz fair, denn im ganzen Effektsegment wird fröhlich vom anderen kopiert. Aktuell sind 22 Module vorhanden, es sollen aber mit der Zeit satte 40 Stück werden.

Biyang LiveMaster Effect Modules

Quelle: Biyang

Nachteil ist sicher, dass man immer an die Module gebunden sein wird. Vorteil: Man hat ein roadtaugliches Multieffekt, das ohne Kabel auskommt und quasi sofort einsatzbereit ist.

Man schaltet allerdings in keiner der drei Gehäuseversionen Effekte einzeln an und aus, sondern hat 3, 5 oder 7 Fußschalter, die voreingestellte Effektketten einschalten, ähnlich wie bei digitalen Multieffekten. Einer der Fußschalter ist für die Bank zuständig, es kann zwischen Rot und Blau gewechselt werden.

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Preis und Verfügbarkeit

Die Biyang LiveMaster Rahmen kosten umgerechnet zwischen 60 und 120 Euro, die Module zwischen 20 und 35 Euro. Das finde ich schon ziemlich preiswert.

Was haltet ihr davon?

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Video

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4 Antworten zu “Modularer Multi-Effekt für Gitarre: Biyang LiveMaster”

    Stenz sagt:
    0

    „…dass man immer an die Module gebunden sein wird…“ – Mit dem abgebildeten Looppedal, kann man in der Hinsicht wohl unabhängig seine Lieblings Treter einpflegen. Wenn das Ampswitch-Modul den Kanal an meinem Orange schalten könnte, dann bin ich dabei!

      gearnews sagt:
      0

      Stimmt, mit dem Looper kann man eigene Effekte einbinden. Aber es ist ja auch ein extra Modul.
      Ampswitch wird sicher TRS-Konform schaltbar sein, wenn nicht, dann hätte das nur wenig Sinn. :)

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