Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Fender Effektpedale NAMM 2019 MTG Distortion Phaser Chorus Downtown Express

Vier neue Pedale zur NAMM  ·  Quelle: Fender

Fender hatte zur NAMM 2018 überraschenderweise Pedale im Gepäck. Die Serie wird jetzt erweitert – dreimal für Gitarre und ein Effekt für Bassisten, der sich gewaschen hat.

Fender Lost Highway Phaser

Fender Lost Highway Phaser Effektpedal NAMM 2019

Analog aufgebaut, soll der Lost Highway Phaser die Sounds der 1960er und 1970er wieder aufleben lassen. Dazu gibt Fender gleich zwei fußschaltbare Geschwindigkeiten dazu, jede ist separat in Rate und Depth einstellbar. Geteilt wird sich Blend, Feedback, Sens und die Schalter für 4/8 Phasen und Sinus/Dreieck.

Im Laden soll es für ca. 135 Euro liegen.

Fender Bubbler Chorus

Fender Bubbler Chorus Effektpedal NAMM 2019

Der Aufbau des Bubbler Chorus ist sehr identisch zum Phaser: Zwei fußschaltbare Geschwindigkeiten mit jeweils Rate und Depth, Regler für Level und Sens sind global, dazu kommt ein Hebel, der zwischen Sinus- und Dreiecksschwingung umschaltet. Der Ausgang ist übrigens Stereo (Dual Mono).

Für ca. 135 Euro soll es im Februar Handel erscheinen.

Fender MTG Tube Distortion

Fender MTG Tube Distortion Effektpedal NAMM 2019

Das Effektpedal wurde u. a. von Bruce Egnater mitentwickelt und ist keine Emulation, sondern darin soll wirklich ein 6205 Preamp mit NOS-Röhre stecken. Dazu gibt es einen 3-Band-EQ mit zusätzlichem Tight-Regler (klingt nach Badewanne), Level und Gain global und dann noch mal ein fußschaltbarer Boost mit eigenem Level- und Boost-Reglern. Angeschlossen wird es trotzdem nur an ein 9V-Netzteil.

Für ca. 180 Euro ist es schon in den USA gelistet. Mal sehen, ob es hierzulande auch dort einsortiert wird.

Fender Downtown Express Bass Multi-Effekt

Fender Downtown Express Effektpedal NAMM 2019

Wow, was für ein Schiff. Hier ist auf den ersten Blick alles dran, was ein Basser so braucht. Alles separat einschaltbar: Compressor, Overdrive, EQ und Mute-Schalter. Jede Sektion hat drei Regler. Overdrive mit Level, Tone und Drive – leider ohne Dry/Wet-Regler – Compressor mit Blend, Gain und Threshold und Equalizer mit Bass, Middle und Treble.

Dazu kommt ein Master-Regler für die Ausgangslautstärke und ein Hebel, der die Reihenfolge von Overdrive und Compressor umschaltet. Hinten ist noch ein DI-Out verbaut. Übrigens hat hier Alex Aguilar seine Finger mit im Spiel. Wäre ein Dry/Wet am Overdrive dran, würde ich es wenigstens anspielen. So bleibt es nur auf der „Nach Möglichkeit“-Liste.

Für ca. 226 Euro trotzdem kein Wucher.

Leak

Der Leak stammt übrigens von CME, einem Händler aus den USA. Alle Pedale sind googlebar, aber nicht direkt im Shop suchbar. Auf der NAMM will Fender die Pedale sicher zeigen. Wir sind gespannt.

Mehr Infos

7
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Comment threads
6 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
3 Comment authors
dr.noetigenfallzclaudiusDave Recent comment authors
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Dave
Gast

Puh was ist den mit Fender los? Die hauen ein Ding nach dem anderem raus. Den Look der Pedale finde ich nicht so schick. Die Knöpfe wirken billig und der Alu Look? Naja. Aber der Phaser – mit den zwei Geschwindigkeiten – COOOL!

dr.noetigenfallz
Gast

Ich mag das Design. Alles logisch und übersichtlich aufgebaut. Den Bass-Multieffekt finde ich top.
Und bisher haben sie auch gute Qualität zum guten Preis geliefert.

Dave
Gast

Ja die Klangqualität ist für den Preis beeindruckend!