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15 Top DJ-Mixer, Clubmixer und Battlemixer ab 89 Euro

15 Top DJ-Mixer, Clubmixer und Battlemixer ab 89 Euro  ·  Quelle:

DJ-Mixer gehören seit Anbeginn der DJ-Ära in den 70ern zur Grundausstattung der auflegenden Zunft. Angefangen hat alles mit dem ROSIE, einem simplen Mischpult mit drei Flachbahnreglern und Vorhörmöglichkeit, der im Auftrag vom New Yorker Haven Club für dessen Resident DJ gefertigt wurde. Legendäre Pulte wie das Bozak CMA-10-2DL, GLI Disco 3800 oder Gemini MX-2200 bereiteten den Weg für die heutigen Clubmixer, Battlemixer und Rotary-Mischpulte von Herstellern wie Pioneer DJ, Allen & Heath, Numark, Rane, Denon und Co.

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Logo, heute benötigt es in vielen Bereichen nicht nur zweier Phono-Inputs wie beim Urvater der DJ-Mixer. Denn obwohl Turntablism und Scratching in der DJ-Szene hoch im Kurs steht und hier, genau wie in manchem Techno-Set, weiterhin auf Schallplatten Wert gelegt wird, haben sich vielerorts auch Laptops und DVS-Systeme durchgesetzt.

Denn so lassen sich bei authentischem Vinyl-Feeling moderne Features nutzen. DJs können trotz klassischem Vinyl-Handlings Hotcues triggern, Keylock, Loops und Co einsetzen. Nicht zu vergessen zahlreiche Software-FX und die intelligente MP3-Musikverwaltung ihrer DJ-Software nutzen, statt Crate-Digging und Plattenkofferschleppen zu betreiben. Ein integriertes USB-Interface kann also nicht schaden.

Moderne DJ-Mixer wie Pioneers CDJ und Denon Prime ermöglichen in Kombination mit den entsprechenden Laufwerken der Hersteller mittlerweile indes schon einen ähnlichen Workflow und Komfort wie der Rechenknecht. Netzwerk-Synchronisation der Zuspieler inklusive. Tausende Tracks parken auf dem USB-Stick. Die CD lasse ich hier mal außen vor, die hat mittelfristig wohl weitgehend ausgedient. Auch Bluetooth am Mischpult ist keine Seltenheit mehr und für Freunde gepflegter Rotary-Action haben auch Fader-lose Mischpulte seit einiger Zeit wieder Konjunktur.

Ihr seht, das Angebot ist groß und es gilt, im Vorfeld genau abzustecken, welche Features einem selbst wichtig sind. Zumal auch DJ-Controller, sei es mit oder ohne Standalone-Mischpultfunktion und autonome DJ-Mixstations als Zentrum des DJ-Setups eine Alternative darstellen können. Während bei den Luxus-Mischpulten der Preisentwicklung nach oben keine Grenzen gesetzt scheinen, gibt es andersherum bereits um und unter 200 Euro praktikable Einsteiger-Mischpulte. ausgestattet mit hinreichend Features für Hobbyisten und semiprofessionelle Anwendungsszenarien.

In diesem Artikel stellen wir euch diverse coole Mischpulte ab 89,- Euro vor, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Selbst  wenn es nur ein Ideengeber für das eigene Setup sein sollte.

DJ-Mixer bis 500 Euro

the t.mix 201-USB Play

Mit gerade mal 89,- Euro Verkaufspreis positioniert sich der „the t.mix 201-USB Play“ aus dem Hause Thomann am Markt und bietet dennoch zahlreiche Features, die besonders Partykeller- und Gelegenheits-DJs erfreuen dürften. So kommt das kompakte Gerät mit zwei integrierten Mediaplayern (jeweils für USB- und SD-Medien gewappnet), die sich via Cross- und Linefadern sowie 3-Band-EQs im Kanal mischen lasen. Für Smartphone-Tracks bietet das Pult eine Bluetooth-Anbindung und dank 6,3-mm-Mikrofonanschluss mit Talkover sind Durchsagen und Moderation kein Problem. Und natürlich könnt ihr auch CD-Player, Line-Geräte und Turntables anschließen. Für die Beschallungsanlage gibt es neben Cinch für Master und Rec-Out sogar Master-XLR-Outputs. Das kann sich in Anbetracht des günstigen Abgabepreises mehr als sehen lassen.

the t.mix 201-USB Play

Behringer DJX-900 USB

10 Jahre am Markt und kein bisschen müde. Der Behringer DJX-900 ist ein DJ-Mixer mit vier Hauptkanälen, integrierter Effektsektion und einem zusätzlichen Mikrofon-Channel nebst Talkover-Funktion. Für gerade mal 200 Euro gibt es 3x Phono und ansonsten Line-Inputs. Main-, Booth- und Tape-Ausgänge setzen allesamt auf Cinch. Eine USB-Schnittstelle dient zum Aufnehmen und Abspielen digitaler Musik vom Computer.

Das Pult verfügt über BPM-Counter mit Beat-Sync-Display sowie einen regelbarer XPQ Stereo-Surround-Effekt und wartet mit einem optischen 45-mm Infinium Crossfader und 3-Band Kill-EQs pro Kanal auf. Wie die Vorgängerversion DJX-750 bietet das USB-Modell eine integrierte 24-Bit Effektsektion mit typischen DJ-FX. Nicht zu vergessen gibt es hier noch 3-Wege Kill-Schalter zur Frequenzeliminierung.

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Allen&Heath Xone:23 / Xone 23:C

Der Xone:23 von Allen&Heath ist ein kompakter Battlemixer, der trotz seines Zweikanal-Layouts mit Total-Kill-EQs ermöglicht, ganze 4 Eingänge gleichzeitig wiederzugegeben. Zu seinen Besonderheiten zählt außerdem das bewährte analoge Xone-Filter mit Frequenz- und Resonanzregelung. Neben Master (XLR), Monitor- und Record-Out (jeweils Cinch) bekommt man zudem eine Send/Return-Schleife offeriert, an die sich externe Effektgeräte anschließen oder Bodentreter einbinden lassen. Das Pult gibt es übrigens auch mit USB-Schnittstelle mit 24 Bit / 96 kHz Interface als Allen&Heath Xone:23C, dann kostet es knapp 100 Euro mehr.

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Native Instruments Traktor Kontrol Z2

Das ist ein echter Klassiker unter den „Zweikanal“ DJ-Mischpulten mit integriertem USB-Audiointerface und wie es der Name schon sagt, ist das Pult der DJ-Software Traktor Pro von Native Instruments auf den Leib geschneidert. Folge dessen bietet es mehr als ein Dutzend MIDI-Controller, mit denen sich Hotcues, Loops, FX-Steuerung, Syncing und Navigation vornehmen lassen. Sogar Remix-Decks können auf die Summe separat zugemischt werden (Kanal C und D). Bedarf es an mehr Kontrollmöglichkeiten, bietet euch NI dazu einige Sidewings wie den Kontrol F1 an. Und auch an professionellem Anschlussschnittstellen für PA und Zuspieler lässt es NI nicht mangeln. Ein doppelter USB-Hub ist ebenso mit von der Partie. Timecode-Vinyl und eine Seriennummer für Traktor gibt’s on top – ein tolles Gesamtpaket für NI-Traktor Fans, die digitalen Vorzügen beim klassischen Mixer-Handling frönen.

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DJ-Mixer ab 500 Euro

Mixars Quattro

Mixars Serato Mischpult „Quattro“ setzt auf ein ähnliches Konzept wie der Traktor Mixer NI Z2, nur dass er für vier Kanäle und Serato DJ Pro konzipiert ist. Das Pult offeriert zwei USB-Ports für DJ-Teams und nahtlose DJ-Handover und wartet mit integrierten Effekten sowie zahlreichen MIDI-Controllern für Samples, Cues, Loop und Library auf. So wagt es den Spagat zwischen Clubmixer und Lösung für Scratch-DJs. Gibts übrigens auch als DUO mit 2 Kanälen.

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Allen & Heath Xone:92 und Xone:96

Sage und schreibe 17 (!) Jahre hat der Xone:92 Clubmixer von Allen & Heath auf dem Buckel und rühmt sich nicht ohne Grund als der Techno-Mixer schlechthin. Zahlreiche namhafte Wegbereiter des Erfolges wie Richie Hawtin können ein Lied davon singen.

2018 gab es ein „Update“ in Form eines optischen und funktionalen Redesigns namens Xone:96. Allen voran die Integration einer 2x 24-Kanal 32 Bit/96 kHz USB-Soundkarte. Dazu wurde das legendäre Dual Xone VCF-Filter mit zusätzlicher Crunch-Verzerrung ausgerüstet und zwei weitere Zuspielkanäle C und D zu den Sends A und B integriert. Der 92er fürs neue Jahrtausend, wenn man so will.

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Pioneer DJ DJM-S11 DJ-Mixer

Das jüngste Produkt-Release im Bereich der DVS-Battlemixer hört auf den Namen Pioneer DJ DJM-S11, wendet sich an Turntablisten und hat etliche neue und interessante Features an Bord. Darunter ein Multitouch-Display, neue Magvel Pro Fader, einen integrierten USB Hub, größere und verbesserte Pads sowie noch mehr Pioneer DJ-typische Effekte als der Vorgänger. Nicht zu vergessen kann man mit dem Deck Move Feature insgesamt vier Decks bedienen und mixen. Das Design, die Verarbeitung und der ausgezeichnete Sound sowie Serato und rekordbox dvs Kompatibilität sind weitere Pluspunkte des DJM-S11.

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Rane Seventy-Two MKII

… ist quasi das Serato-DVS Gegenstück aus dem Hause Rane. Das Pult kommt mit 4,3 Zoll großem Touchscreen, wobei das Farbdisplay für die Waveform-Anzeige, Navigation, Setup und Effektsteuerung genutzt werden kann. Ferner lassen sich neben integrierten Effekten und Serato FX auch Send/Return Flex FX einbinden. 16 Akai MPC-Style Performance Pads geben Zugriff auf Sampler, Cues, Slicer, Key-Play und Co. Zwei USB-Anschlüsse für Laptops bedienen DJ-Teams und zwei weitere USB-Anschlüsse sind für Rane Twelve Battle Controller gedacht.

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Für Scratch-Nerds wurden drei neue MAG FOUR Fader mit einstellbarem Reverse, Contour und Cut-In verbaut. Die Crossfader-Tension ist über einen Control-Knob einstellbar. Für Serato einer der besten DVS-Mixer am Platz zum momentanen Zeitpunkt. Sollen es hingegen zwei Kanäle mehr sein und ihr bevorzugt Clubmixer-Layout statt Scratch-Optimierung, ist der …

Denon DJ X1850 Prime

… eine Option. Der Premium-Clubmixer aus dem Hause Denon DJ bietet Anschlüsse für Turntables, Prime-Player und sonstige Line-Geräte. Der 4-Kanal-Mischer verfügt außerdem über ein duales USB-Interface und eine gut situierte Effektabteilung mit dualen Channel-FX und Touchstrip-Effekten. Ein LAN-Hub dient zur Synchronisation mit den SC6000 und SC5000 Flaggschiff-Playern. Eine tolle Kombi, zumal das Pult rocksolide verarbeitet und umfangreich konfigurierbar ist. Es punktet zudem mit toller Audioqualität und lässt sich mit Serato, Traktor und Co verwenden. Ja sogar 5-Pol MIDI-Out ist an Bord.

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Pioneer DJM-900 NXS2

Der Clubmixer schlechthin und eines der beliebtesten Mischpulte auf den Technical Ridern. Der DJM-900NXS2 rangiert bei vielen Club-DJs seit Jahren aufgrund seiner flexiblen Möglichkeiten auf Platz 1 der Beliebtheitsskala. Und sollte euch die Symbiose aus 4-Kanal-Mischpult mit Beat-FX, Color-FX, Serato-, Rekordbox- und Traktor-Kompatibilität noch nicht ausreichen: mit dem DJM-V10 kam gerade erst ein 6-kanaliges Modell auf den Markt, welches allerdings auch das Preisetikett in die Höhe schnellen lässt.

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Was fürs Rack: DAP-Audio IMIX-7.3

Mit dem DAP-Audio IMIX-7.3 schleichen sich auf zwei Höheneinheiten im Rack allerhand Anschluss-, Output- und Regelmöglichkeiten ein.  2x Mikrofon (XLR/Klinke), 11x Line (Cinch), 2x Phono (Cinch) und  x Phone (3,5 mm Klinke) sind an Bord. Sämtliche Kanäle und die beiden Mikrofonwege, die über eine dreibandige Klangregelung und regelbares Talkover verfügen, lassen sich auf drei Zonen-Masterausgänge schalten. Die Klangregelung erfolgt über dedizierte Hi-, Mid- und Low-EQs pro Output. Dank langer LED-Meter behaltet ihr Überblick über die Ausgabepegel der drei Bereiche. Zum Beispiel Tanzfläche, Bar und Außenbereich.

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Rotary DJ-Mixer: Omnitronic TRM-202 MK3 und TRM-402

Für Rotary-Einsteiger bieten Omnitronic zwei vergleichsweise kosten günstige Mischpulte der TRM-Serie an, den TRM-202 MK3 mit zwei Eingangskanälen und TRM 402 mit vier Eingangskanälen. Beide Modelle verfügen über eine zweibandige Klangregelung pro Kanal. Dazu gesellt sich ein Summen-Isolator für Höhen, Mitten und Bässe mit 9 dB Boost, Full Kill und Grenzfrequenzen bei 300 Hz und 4000 Hz.

Insgesamt bietet der TRM-402 acht Line und vier Phono-Eingänge (Cinch L/R). Beim TRM-202 MK3 sind es viermal Line und zweimal Phono, wobei die Phono-Empfindlichkeit einstellbar ist. Master und Booth-Ausgänge sind als (XLR/Cinch L/R) anwesend, dazu kommt ein Record-Out (Cinch L/R). Für das richtige Drehgefühl sorgen klassische ALPS-Drehpotentiometer Modell Blue Velvet RK27. Samtig.

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Pokket Pokketmixer

Und hier noch eine passive Variante für die Hosentasche. Pokket Pokketmixer mit zwei Miniklinkeneingängen sowie je einem Output gleichen Formats für Kopfhörer und Mastersignal. Mittels OHM-Regler lässt sich der Kopfhörer anpassen und es gibt eine dreibandige Klangregelung nebst Crossfader und Vorhörfunktion. Mit Abmessungen von 109 x 78 x 28 mm und einem Gewicht von 130 g ein praktisches Tool auch für Smartphone-Aktivisten. Das kleine Mischutensil wird übrigens mit Transporttasche und zwei Stereokabeln ausgeliefert und kostet 99 Euro.

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Eine Antwort zu “15 Top DJ-Mixer, Clubmixer und Battlemixer ab 89 Euro”

  1. Junk sagt:

    DJM 250 MKII vergessen ;) mit USB Schnittstelle und schaltet Rekordbox DVS frei.

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