Rogue One ist ein echt flexibles Pedal mit zwei Fuzz und einem Octaver Schaltkreis  ·  Quelle: Youtube / Mr. Excane

Das ist nun schon das sechste Pedal für Bassisten, das Cog Effects aus Sheffield (UK) dieses Jahr seit Mai vorgestellt hat. Der Aufbau ist ähnlich dem des T70, das die Firma im August veröffentlicht hatte. Allerdings stecken im „Rogue One“ zwei Fuzz Schaltkreise und ein Oktaver – und jede Menge Hebel.

Zwei Reihen Regler befinden sich auf der Oberseite. Alle schwarzen und alle weißen gehören zu den zwei Fuzz-Schaltkreisen, die beiden roten links zum Octave Down Effekt. Jeder Fuzz kann mit Clean, Level (Wet), Tone, Mids und Fuzz geregelt werden. Der Oktaver über die beiden Regler Filter und Down. Dazu stecken zwischen den Reglern viele kleine Hebel: Clean Kill (Mute), Depth 1 und Depth 2, Clip 1 und 2 zum Entfernen der Clipping-Dioden – pro Fuzz Kanal ein Hebel.

Der Grundsound ist (siehe Video) sehr flexibel und kann von Säge bis dick und cremig eigentlich alles abdecken. Laut Cog Effects stecken hier viele Muff Sounds von Triangle, Rams Head, Russian bis zu NYC drin. Also scheint die Schaltung darin ziemlich sicher ein Muff zu sein – so unterschiedlich klingen die ja auch alle nicht. Ich hatte über 15 verschiedene Modelle, ich darf das sagen. ;)

Drei Fußschalter sind für viel Flexibilität verbaut: On/Off, A/B und Sub On/Off. Somit lassen sich die beiden Fuzze separat und jeweils zusammen mit dem Octaver einschalten. Alle Anschlüsse sind auf der Oberseite. Batteriebetrieb ist laut Produktseite wohl nicht möglich, das Netzteil sollte Boss-Typ Hohlstecker (center negative) sein.

Viele Funktionen, viele Euros. Ungefähr 268 Euro (239 GBP) kostet das Rodue One nach aktuellem Umrechnungskurs. Da kommen Versand und evtl. Einfuhrsteuern drauf.

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Gear: MTD 435 Bass + Mesa Boogie Carbine M9 + RoaReady 6×10 Box + AKG D112 + ohne DI Spur + ohne Nachbearbeitung