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Synthstrom Deluge Firmware Update

Synthstrom Deluge Firmware Update  ·  Quelle: Synthstrom

Wir haben bereits über den Deluge berichtet. Er ist eine Groovebox mit Tastenmatrix und daher für Lauflicht-Steuerung von Melodien bestens geeignet. Er ist ein Sampler und ein Synthesizer, aber natürlich auch ein Deluxe-Sequencer. Nun gibt es ein Deluge-Update.

Das Deluge Update-Version 1.2 erweitert die Länge der möglichen Samples. Der Hersteller hat ein sehr übersichtliches Video gemacht, in dem acht der neuen Funktionen jeweils einen Ansprung-Index haben. Das sind Resampling, die Menge bzw. Länge der Samples ist nicht mehr begrenzt.

Als weitere Option ist die Nutzung des Audioeingangs als Oszillator vorgesehen und erlaubt auch eine kreative Einspeisung eines Radios oder Modularsynthesizers, der Teil eines Patches sein kann. Außerdem können on-the-fly Sequenzen transponiert werden. Das bedeutet, dass man auch Samples sofort pitchen und damit Akkorde spielen kann. Das Video unten zeigt dies bei Zeitindex 2:50. Man kann also Songs oder Teile transponieren. Oder man benutzt den Deluge als eine Art Harmonizer, der ein Sample entsprechend live spielen lässt.

Synthstrom Deluge-Update für bessere Performance

Neu ist auch das Resampling. Eine Menge von Sounds und Effekten kann also intern aufgezeichnet und als neues Sample verwendet werden. Das kann man tun, um Platz oder Rechenpower zu sparen. So ist der Deluge fast wie ein Looper zu nutzen. Denn der Live-Input kann so schnellstens auf ein Pad gelegt und dieses dann als Akkord oder transponiert gespielt werden. Die neuen Funktionen sind somit primär eine Verbesserung der Performance und des praktischen Nutzens auf der Bühne für spontane Ideen.

Neu, allerdings nicht revolutionär ist der Mono-Legato-Modus, der Ziehen von Noten im TB-303-Stil möglich macht. Das war bisher nicht möglich – aber nun geht es, obwohl der Deluge schon immer eine für eine Groovebox doch aufwendigere Synth-Engine an Bord hat.

Ebenso in der Gruppe „nice to have“ ist der Random-Mode für den Arpeggiator. Dazu muss man vermutlich nicht viele Worte verlieren, da er heute sonst eher selbstverständlich ist. Die wirklich spannenden Dinge sind die Transpose und Resampling-Möglichkeiten, die auch mit wenig Handgriffen funktionieren und mittels SD-Karte schnell ausgetauscht und gesichert werden können.

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