von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Synthstrom Deluge 4

Synthstrom Deluge 4  ·  Quelle: Sequencer.de

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Die ungewöhnliche Groovebox Deluge des Herstellers Synthstrom hat einige große Updates bekommen. Es ist mal wieder so weit. Die Version 4.0 bringt ganz grundlegend neue Möglichkeiten in das Instrument. 

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Synthstrom Deluge 4.0

Deluge ist ein Piano-Roll-basierter Sequencer mit unendlich langen Patterns und einem Arranger. Seine Klangerzeugung basiert auf Sampling und einem Standard-Synthesizer mit FM und Sync.

Bisher können wie Wellenformen als „niedrig aufgelöste“ Darstellung auf den Pads angezeigt werden. Neu ist jedoch die Option mit einfachen SingleCycle Waves zu arbeiten, wie etwa damals beim Korg DW-8000. So hat man einfache digitale Wellenformen, die sehr wenig Speicher verbrauchen. Zusätzlich dazu sind aber auch ganze Wellensätze möglich und das ermöglicht Wavetables. In einer Groovebox sind Wavetables noch selten, während bei Synthesizern dieses Feature geradezu Standard geworden ist.

MPE und Bending

Die Option jeden einzelnen Ton getrennt steuern zu können und polyphoner Aftertouch sind unter dem Kürzel MPE jetzt ebenfalls Teil des Deluge. Damit lassen sich über entsprechende Controller fließende Tonbeugungen und individuelle Soundveränderungen herstellen, die nicht für alle Töne gleich ist. Die Deluge Synths und Samples können damit arbeiten und die Daten werden auch im Deluge gesichert, um externe MPE Synths anzusteuern.

Das Pitch Bending und das normale „Channel“-Aftertouch (monophon) werden durch die neuen Optionen neu und anders behandelt. Sie wurden ebenfalls verbessert. Pitch Bend ist zudem unterschiedlich stark einstellbar.

Mehr Sequencer-Optionen

Deluge wird zum Euklidischen Sequencer und hat damit erstmals auch generatives Sequencing an Bord. Clips können dabei auch unterschiedliche Längen haben. Außerdem können Sequencen nun auch als Ping-Pong pro Spur hin und her laufen und ebenso rückwärts abgespielt werden.

Verwaltung verbessert

Alles was man braucht, wie etwa Synthesizer-Sounds und Samples, können nun in Ordnern verwaltet werden. Damit wird die Struktur etwas aufgeräumter und einfacher. Die MIDI Geräte, die nach draußen oder von außen nach innen senden, werden nun besser einstellbar. Normalerweise wird man für Senden und Empfangen den gleichen Kanal nutzen, aber es ist nun auch möglich das unterschiedlich einzustellen. Die Sicherung als „Self-Contained„-Variante zum Austausch mit anderen Deluge-Nutzern wurde eingeführt. So können Sound-Einstellungen und Audiofiles als Gruppe einfacher geteilt werden.

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Das sind nur die reinen neuen Möglichkeiten. Die bisherigen findest du auf der Synthstrom Page oder auch in einigen unserer Meldungen.

Mehr über Deluge

Nach wie vor kann man den Deluge nur direkt in Neuseeland kaufen. Aber mit dieser doch sehr sorgfältigen und umfangreichen Pflege kann man auch unterstellen, dass sich der Kauf lohnt. Es gibt im Forum einen langen Thread zum Deluge.

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3 Antworten zu “Synthstrom Deluge 4.0: massive Updates für die Groovebox”

    Morts Htnys sagt:
    0

    Das kommt nur selten vor, dass ein Produkt so lange unterstützt wird.

      Strassen sagt:
      0

      … oder diese Updates können später für eine MK II-Version als Grundlage genutzt werden. Ich warte noch immer auf eine Deluge 2 mit Display …

    andreas tauber sagt:
    0

    so ein produkt ohne display ist angesichts der heutigen preise für displays wirklich eine frechheit imo.

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