von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
eowave OSTILH

eowave OSTILH  ·  Quelle: Synth Anatomy

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eowave bauen einen vierstimmigen semi-modularen Synthesizer für den Komponisten und Musiker Yann Tiersen. OSTILH gibt es bis jetzt nur als Prototyp.

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eowave OSTILH

Der Synthesizer entsteht in einer Kooperation zwischen eowave und dem Hersteller Touellskouarn. OSTILH richtet sich nach den Anforderungen, die der Musiker Yann Tiersen für seinen „Wunsch-Synthesizer“ gestellt hat. Dazu gehören neben kompakten und bühnentauglichen Maßen auch die Fähigkeit, die vier Stimmen im Layer zu verwenden. Ein weiterer Wunsch betrifft eine automatische oder besser gesagt zufällige Wahl der Oktave zu einer gespielten Note. Das bringt bestimmt ein bisschen mehr „Fun-Faktor“ in die typischen Oktaven-Basslines.

Vier Oszillatoren stecken hier demnach drin, die voneinander unabhängig einstellbar und stimmbar sind. Über MIDI lassen sich diese anspielen, aber ebenso über CV/Gate. Das gilt speziell für die Modulation der einzelnen Stimmen. Die ist aber auch über loopbare ADR-Hüllkurven und einem LFO (mit Dreiecks- und Zufalls-Schwingungsform) realisierbar.

Touellskouarn hat auch das Filter (Hoch- und Tiefpass)mit 12 dB/Okatve Flankensteilheit beigesteuert. Wenn sich mehrere Stimmen ein Filter teilen, heißt es ja nicht polyphon, du hast es also stattdessen mit einem paraphonen Synthesizer zu tun.

Die VCA-Sektion basiert auf Transistorschaltungen, ein Delay im Analog-Stil hängt als Effekt hintendran.

Die vier Oszillatoren eigenen sich für Akkorde, aber ebenso für fette Drone-Sounds und noch fettere Unisono-Klänge. Die erklingen in dem sehr interessanten Mixed-Modus abhängig davon, wieviel Tasten gerade gespielt werden.

Wie gesagt, ist dies ein Prototyp. Ein Sequencer soll möglicherweise implementiert werden, der Synth erscheint vielleicht nicht nur im Desktop-, sondern auch im Eurorack-Format.

Verfügbarkeit und Preis

Wissen wir beides noch nicht – hoffentlich gibt es dieses Jahr ein Update.

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2 Antworten zu “Superbooth 22: eowave OSTILH – semi-modularer Synthesizer für Yann Tiersen”

    Green Dino sagt:
    0

    Der Herr heisst Yann Tiersen, oder..?

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Danke für den Hinweis! Ist korrigiert. Als ich den Artikel geschrieben habe, war echt der Wurm drin. Fing schon damit an, dass ich zuerst „Suberbooth“ in der Headline hatte.

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