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SoundCloud Streaming in DJ Apps bald möglich

SoundCloud Streaming in DJ Apps bald möglich  ·  Quelle: SoundCloud / Serato

Man muss schon sagen, dass SoundCloud immer wieder für Überraschungen gut ist. Die aktuelle Meldung ist besonders für DJs ein Fest. Bereits in wenigen Wochen sollen DJs direkt aus SoundCloud heraus streamen und mixen können. Und das funktioniert mit allen wichtigen DJ-Apps.

SoundCloud-Integration für DJ-Apps

An Bord sind eigentlich alle relevanten DJ-Apps, die zum digitalen Auflegen benutzt werden. Quasi das Who-is-Who der DJ-Software –  Native Instruments Traktor, Serato, Virtual DJ, DEX3, Mixvibes,Djuced von Hercules — alle sind dabei!

Es gibt einen klitzekleinen Haken. Denn um dieses Möglichkeit zu nutzen, muss man Kunde von SoundCloud Go+ sein – ein Premium-Dienst der für Streams mit hoher Audioqualität sorgt, Offline-Sync anbietet und auf Werbung verzichtet. Kostenpunkt: 9,99 Euro pro Monat.

Dieses Angebot könnte durchaus Erfolg haben und SoundCloud einen neuen Boost verschaffen. Als einer der ersten Streaming-Anbieter von Musik hätten sie das durchaus verdient! Die große Frage ist, wie schnell die Mitbewerber mit ähnlichen Features nachziehen.

Auch wenn der ein oder andere bei dem Gedanken an Streaming-DJs mit dem Kopf schüttelt, muss man sich wohl in Zukunft mit diesem Szenario anfreunden. Das sollte spätestens heute klar sein.

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2 Antworten zu “SoundCloud-Integration für DJ-Software kommt in wenigen Wochen!”

  1. Butsch sagt:

    „Auch wenn der ein oder andere bei dem Gedanken an Streaming-DJs mit dem Kopf schüttelt, muss man sich wohl in Zukunft mit diesem Szenario anfreunden. Das sollte spätestens heute klar sein.“

    Klar ist hier noch lange, lange nichts. Und anfreunden „muss“ man sich damit erst recht nicht. Diese unsichere Lösung wird die nächsten Jahre aufgarkeinen Fall Fuß fassen. Ich verstehe nicht wie man da so enthusiastisch darüber berichtet.

    • Dirk B. sagt:

      Butsch, ich verstehe, dass du da ein Problem mit hast. Und da bist du bestimmt nicht der oder die Einzige. Ich glaube auch übrigens nicht, dass das jetzt ein verpflichtendes Szenario für alle DJs wird, in Zukunft nur noch mit Streams aufzulegen. Auch im Jahr 2018 machen genügend Menschen mit Gitarren und Schlagzeug Musik und nicht nur mit Synthesizern, Drummachines und Computern.

      Aber wenn ich mir die Entwicklung so angucke: Früher war es verpönt, mit was anderem als Vinyl aufzulegen. Dann kamen Final Scratch und CDJs und Sticks. Heutztage steht man eigentlich schon ziemlich blöde da, wenn man mit Platten spielt. Die meisten Clubs bis auf weinige Ausnahmen sind da überhaupt nicht mehr drauf ausgelegt. Und mit „früher“ meine ich nicht vor vierzig Jahren oder so.

      Streaming ist heutztage die populärste Form wie Musik konsumiert wird. Und da ist es fast eine logische Konsequenz, wenn auch DJs davon Gebrauch machen können. Ich persönlich lege am liebsten mit Vinyl auf, habe aber genausoviel Spaß mit USB-Sticks. Und eine Plattentasche durch die halbe Stadt zu schleppen ist auch nicht gerade ein Vergnügen. Wenn ich über neue Entwicklungen schreibe, will ich das nicht mit so einem Kulturpessimismus machen. Ich bin gespannt auf die Zukunft.

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